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Archive for Juni 2015

Frühstück – ich bin enttäuscht- Kaputte Kanne, nur ein Gedeck für 2 Personen,
aber frisch aufgebackene Brötchen  – ich liebe warme Brötchen.

Heute wollen wir wandern. Tom hat eine Route für uns zusammengestellt – nicht zu kurz aber auch nicht so lang. Los geht es an der Straße entlang, wo nachts die Autos rasen. Dann schräg in die Wildnis. Typischer Komoot-Wanderweg. Einige male mussten wir durchs Gestrüpp und an Brennesseln vorbei. Diverse Brücken haben wir überquert und dann waren wir doch einmal falsch.

Eisenhammer – das war wohl doch nur ein Haus, jedenfalls habe ich keinen Hinweis gesehen, warum das so heißt. Danach ging es in Richtung Osterburg und ich hatte schon Bedenken, dass wir ganz runter in die Stadt müssen um dann wieder hoch zu laufen. Wir kamen aber über einen Weg am Eingang zur Osterburg an. Leider hatten wir auch hier wieder Pech, denn nicht nur die Gaststätte war zu, sonder auch die Burg. Nicht mal auf den Turm durften wir. Ein sehr „freundlicher“ Hauswart wies uns darauf hin, dass die Burg nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet hat.

roteKarte Dann eben nicht! Bäh!

Die Attraktion der Stadt und keiner darf rein? Nicht mal allein auf den Turm – da braucht sich keiner wundern, wenn die Gäste ausbleiben.

Wir gehen wieder zum Marktplatz und kehren dieses Mal beim Griechen ein. Der Ouzo tröstet uns schon mal. Das Essen war gut und viel zu viel.

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Wir laufen wieder durch die Stadt und weil es so warm ist holen wir uns noch ein Eis. Im Park an der Klosterruine schlecken wir in aller Ruhe das Eis auf.
Weil der Tag ja noch jung ist wollen wir noch mal los. Die Ruine Reichenfels ist das Ziel. Als wir ankommen stellen wir fest, dass wir hier schon mal waren – vor 16 Jahren.

Von da aus fahren wir nach Wünschendorf zum Märchenwald. (Ja, man kann da auch ohne Kinder hingehen.) Dieses Mal fahren wir nicht mit dem Ruderboot, sondern wir laufen. Das ist wieder schön. Wir laufen alle Märchenfiguren ab. Ja das war ein schöner Ausflug zum Ende des Tages.

Abendbrot gibt es wieder auf der Sonnenterrasse.

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Weida und Clodramühle

Kurz vor 10 sind wir fertig und machen uns auf den Weg nach Clodra. Wir fahren zur Gaststätte am Töpferberg, die haben wochentags über Mittag von 11-14 Uhr auf. Von dort aus wollen wir zur Clodramühle laufen und schauen, wie es jetzt dort aussieht. Als wir am Töpferberg ankommen empfängt uns ein Schild: „heute erst ab 17:00 Uhr geöffnet“ Na super, so viel Glück hatten wir schon lange nicht.  Eigentlich wollten wir hier nach der Wanderung  einkehren. Wir wandern trotzdem zur Clodramühle. Laut kann man hier schon das Mühlrad hören – das ist ja schön, dass das wieder geht, denn als wir hier mal Urlaub gemacht haben, war die Mühle im Dornröschenschlaf. Wir laufen an der ehemaligen Gaststätte vorbei und kommen nicht weiter, denn die Wiese ist abgesperrt und wird als Weide genutzt. Wir wandern zurück zum Töpferberg – die Gaststätte will uns ja nicht – und fahren mit dem Auto zurück zur Pension.

Wir machen Pause und ziehen die kurzen Hosen an, bevor wir uns auf den Weg in die Stadt machen. Kreuz und quer laufen wir, durch bekannte und unbekannte Straßen. Der Marktplatz ist schön gemacht. Hier gibt es zwei Gaststätten – einen Griechen und einen Italiener. Wir haben Hunger und essen Pizza.

Als unsere Füße qualmen und wir ca. 10km hinter uns haben, machen wir noch mal Pause auf unserem Zimmer. Aber das kann es für heute noch  nicht gewesen sein, denn der Tag ist noch lange nicht vorbei. Tom schlägt vor, ob wir nicht noch zur Talsperre Hohenleuben fahren wollen, gleich hier in der Nähe. Wir fahren mit dem Auto … bergauf und bergab und noch eine Kurve und noch eine, aber der Weg, den Tom von früher kennt, ist nicht mehr da und so kommen wir einfach nicht ans Ziel. Wir finden das Dorf Kauern, aber hier ist auch keine Straße oder Wanderweg der uns zur Talsperre führt.

roteKarte

Im Nachbardorf Lunzig gibt es einen schönen Parkplatz – nun gut, dann wandern wir hier. Ach, guck mal ein schönes Hofcafé – da können wir ja nachher noch einkehren.

Es geht vom großen Parkplatz doch noch zum Stausee. Dann sehen wir ein Schild: Teufelskanzel. Bis dahin wandern  wir. Hier gibt es eine Bank und man hat einen schönen Blick über den See. Lange halten wir es hier aber nicht aus, denn es ist einfach zu heiß im Sonnenschein.

Zurück – am Auto vorbei – zum Hofcafé – das hat aber leider zu. Wir finden keinen Hinweis auf die Öffnungszeiten. Schade, denn es sieht hier wirklich schön aus. Auch stehen überall Schilder mit Angeboten. Erdbeerkuchen … hnng

Also zurück zur Pension – auf die Sonnenterrasse. Ein Radler und eine Fassbrause bestellen wir zuerst. Danach noch ein Süppchen und ein Salat. Zum Schluss gab es noch ein Eis. Das war lecker. leckerer

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Wir fahren auf der A9 und freuen uns auf Weida. Obwohl heute Sonntag Mittag ist, ist es doch sehr voll auf der Autobahn. Wo kommen bloß all die Autos her, sollten die Leute nicht jetzt zu Hause sitzen und Kaffee trinken? Wir fahren auf die Landstraße und vorbei … am Schild nach Weida. Noch mal umgedreht und schon sind wir da. Beinahe wären wir auch an der Pension vorbei gefahren, denn das Schild mit dem Namen ist vom wilden Wein zugewachsen.

Wir laufen durchs ganze Haus und finden in der Gaststätte jemand, der uns einen Schlüssel in die Hand drückt und wir dürfen unser Zimmer selbst finden. Nun ja, sind auch viele Gäste in der dazugehörenden Gaststätte, die wollen auch bedient werden.

Das Zimmer ist schön und hell. Es hat einen riesigen Fernseher und Tom probiert erst mal ob er auch geht. Wie immer sind die Stecker lose aber dann funktionierts.

Das Abendessen in der Gaststätte war wirklich lecker und viel zu satt fallen wir in unser Bett und schauen etwas fern.

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Nach dem Frühstück ziehen wir uns die Wanderschuhe an und los geht es. Erstmal am Bahnhof entlang und dann nach links. Dann doch wieder rechts auf einen typischen komoot Wanderweg. Bergauf geht der schmale Weg. An der nächsten Gabelung entscheidet Tom „dieser“ und wir laufen die Down-Hill Strecke hoch. Glücklicherweise ist heute kein Radfahrer unterwegs. Wir finden den richtigen Weg und sind froh, denn hier lässt es sich doch viel besser wandern. Wir wandern unter dem Sessellift durch und ich winke einem Pärchen, das gerade über uns hinwegschwebt zu.

Rosstrappe

Endlich oben angekommen laufen wir zuerst mal zur Rosstrappe. So ein kleiner „Abdruck“ im Stein – und so viel Gewese darum. Aber der Ausblick hier oben ist wirklich toll. Das Pärchen von vorhin grüßt uns hier noch einmal.

Jetzt ist Zeit für eine Pause. Ein Süppchen und einen gebackenen Schafskäse für Tom und eine Portion Käsespatzen für mich. Danach gönnen wir uns noch einen Rhabarberlikör. (Erinnerung für mich: muss ich aber nicht noch mal kosten)

Thale vom Sessellift aus

Danach geht es zum Sessellift. Wir fahren runter und sind erstaunt, wie steil es doch bergab geht. Und weil es noch nicht genug ist, fahren wir mit der Kabinenbahn gleich noch hinauf zum Hexentanzplatz. Hier laufen wir ein bisschen rum und kaufen ein Geschenk. Über den Sachsenwall und die Homburg geht es wieder zurück nach Thale. Unten dampfen unsere Füße und weil es sowieso Kaffeezeit ist, setzten wir uns draußen zwischen die Rosen ins Café Bergblick. Die Kellnerin ist super nett und sicher freut sie sich mal Touristen in ihrem Café zu haben.

Nach einer Pause wandern wir noch einmal los, die Karl-Marx-Straße runter. Ein bisschen bummeln.

Zum Abendbrot setzen wir uns in den Harzer Hexentreff. Wir sitzen auf der verglasten Terrasse. Die Sonne scheint und es ist herrlich warm. Tom bestellt sich hier Hexen-Bier und trinkt sogar zwei davon.

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Wir wandern heute zur Teufelsmauer. Einen Rundweg von ungefähr 10 km soll es werden.

Durch Gärten und an einer Straße entlang führt uns der Weg. Rechts Feld und links Feld, da kommt ein Traktor vorbei, der die Wiesen am Wegesrand mäht. Dann geht es auch schon einen Trampelpfad hinauf. Plötzlich fängt es an zu regnen. Aber heute doch nicht! Kaum, dass wir die Regenpellen an haben ist es auch schon wieder vorbei. Also Capes wieder aus und weiter auf dem Weg.

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Am Königstein ist es so warm, dass wir sogar die Jacken ausziehen und die Ärmel hochkrempeln. Je nach Wolkenlage ziehen wir die Jacken an und aus.

Wir besichtigen auch noch den Kräutergarten kurz vor Neinstedt, dann geht es auf den Rückweg.

In Thale zurück haben wir Appetit auf ein leckeres Eis. . Wir kommen an der Gaststätte „Forelle“ vorbei und wie es in diesem Urlaub so ist, macht die auch erst um 17:00 Uhr heute auf. Wir wundern uns darüber gar nicht mehr – nur ich bin ein bisschen fertig und mag nicht mehr laufen. Tom zieht mich von Ecke zu Ecke mit aufheiternden Worten : „Gleich, gleich, gleich machen wir Pause nur noch ….“ Wir haben aber doch noch Glück, denn beim zweiten Griechen hier in der Stadt lässt man uns noch rein, obwohl in 15 Minuten die Gaststätte schließt. ( Wahrscheinlich hat der Kellner gesehen, dass ich sonst auf seinen Treppenstufen zusammengebrochen wäre und losgeheult hätte. ) Wir dürfen uns setzen, aber Gyros ist jetzt nicht mehr zu haben. Wir essen gut und nach je 2 Ouzo stehen wir wieder satt auf der Straße. Jetzt geht es in die FeWo – Füße hochhalten.

Ein Spaziergang durch die Shopping-Meile der Stadt wird unser Abendspaziergang. Ein bisschen hier und ein bisschen da gucken. Dann noch zu Rewe -> Bier und was zum Knabbern holen. Wir bringen den Einkauf in die Wohnung und laufen noch mal los in Richtung Innenstadt. Schnell sind wir rum, und gerade als wir die Schienen überqueren wollen, geht die Schranke runter und es fängt an zu regnen. Was nun?

Wir gehen in den Feinkostladen an der Ecke und kaufen etwas zum Abendessen. Als wir rauskommen hat sich der Regen schon wieder verzogen und die Schranken sind offen. Das reicht ja auch für Heute, also ab nach Hause.

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Friedrichsbrunn

Unsere heutige Wanderung soll uns nach Friedrichsbrunn führen. Wir wandern das Steinbachtal entlang. Tal? Es geht steil bergauf. So hatte ich mir das nicht gedacht.

Wir wandern durch den Wald. Tom hat die Strecke mit komoot geplant und damit haben wir keine Sorgen, dass wir den Weg nicht finden.

Plötzlich fängt es an zu nieseln und ganz zufällig haben wir die Regencapes dabei und dann geht es aber los mit dem Regen. Wir laufen und ziehen die Arme ein, die Schuhe sind schon nass und die Hosen bis zu den Waden auch. Ein Glück, unser Regencape ist schön lang. Doch langsam wird es auch an den Schultern feucht.

Auf den schmalen Wanderwegen unter den Bäumen ist es nur halb so schlimm. Die letzten 2 km  laufen wir aber auf einem breiten Wanderweg und es pladdert so richtig. Wir laufen und laufen und die Aussicht auf ein leckeres Mittagessen lässt die Regentropfen von uns abperlen. Nur noch eine Kurve und wir können schon das Bräustübl sehen.  Tom hat da schon mal ein sooooo leckeres Schnitzel gegessen. Irgendwie sieht der Eingang seltsam aus – Mist – die Rollläden sind unten. Ausgerechnet heute wird erst später geöffnet.

Es ist zum Heulen! heuler

Wir laufen im Regen das Dorf hinauf und finden nichts. Wir tappern wieder runter und freuen uns, dass der Imbiss offen hat. Hier essen wir Bock- und Bratwurst mit Bratkartoffeln und schwatzen noch ein bisschen mit dem Inhaber.

Danach wandern wir noch ein bisschen durchs Dorf – es hat aufgehört zu regnen!!! – auf alten Pfaden, denn wir haben hier ja schon mal Urlaub gemacht.

Dann stellen wir uns ins Wartehäuschen und warten auf Bus Nr. 18. Pünktlich 14:40 Uhr steigen wir ein und sind froh. Hier ist es warm und trocken. Der Bus bringt uns zurück nach Thale.

In der Eisvilla gibt es Kaffee und Eis. Das Eis ist gut und wir genießen diese Pause im Café. Als wir bezahlen wollen, zücke ich den Coupon aus dem Kurtaxe-Heftchen, doch das hätte ich vor der Rechnung angeben müssen. *grrr* Hätte sie ja auch fragen können, denn ich bin mit meinem Dialekt eindeutig als Tourist zu erkennen.

Zurück in der Ferienwohnung ziehen wir erst mal die nassen Sachen aus.

Wir machen noch zwei Anläufe, aber jedes Mal regnet es wieder, wenn wir los wollen. Wir geben auf. Heute bleiben wir zu Hause.

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Nach gut zwei Stunden Autofahrt sind wir in Thale angekommen.

 

Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, sind wir gleich mal los, denn wir haben Hunger.  Um diese Zeit sind aber die Gaststätten zu und so gehen wir ins Stadtcafe gleich hier in der Nähe. Es gibt Kaffee und Kuchen.   Dann ziehen wir die Wanderschuhe an und laufen in Richtung Bodetal entlang. Vorbei an der Seilbahn. Hier machen wir ein Bild für Reinhard und Heike. Weiter geht es durch den Wald. Die Sonne kommt raus! Herrlich! Schilder warnen uns vor Steinschlag, sogar auf Englisch. Beinahe könnte man denken, dass man in einer Klamm ist. Hier sind auch noch viele andere Menschen unterwegs, es ist ja auch Sonntag. Wir laufen über eine Brücke, und noch eine Brücke.  Ich freue mich. An der Gaststätte Königsruh drehen wir um und wandern zurück nach Thale. Für den ersten Tag sollte es reichen. Abendbrot wollen wir in landestypischer Atmosphäre essen. Hierher sind es noch mal 1,5km, aber was macht man nicht alles für ein leckeres Essen. Leider ist das „Zum Rübchen“ geschlossen, obwohl heute eigentlich offen sein soll. 😦

Also wieder zurück und ab zum Griechen, der hat offen, das haben wir schon gesehen. Das Essen ist gut, die Bedienung tat so, als würde sie sich „freuen“ uns zu bewirten. Dazu muss man aber sagen, dass wir hier in dieser Gaststätte keinen Griechen gesehen haben. Es gibt auch keinen Ouzo vorher und auch keinen zur Rechnung – sehr merkwürdig für ein griechisches Restaurant, das auch noch Ouzo heißt. Zufrieden fallen wir ins Bett.

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