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Archive for the ‘Urlaub Harz’ Category

Nach dem Frühstück ziehen wir uns die Wanderschuhe an und los geht es. Erstmal am Bahnhof entlang und dann nach links. Dann doch wieder rechts auf einen typischen komoot Wanderweg. Bergauf geht der schmale Weg. An der nächsten Gabelung entscheidet Tom „dieser“ und wir laufen die Down-Hill Strecke hoch. Glücklicherweise ist heute kein Radfahrer unterwegs. Wir finden den richtigen Weg und sind froh, denn hier lässt es sich doch viel besser wandern. Wir wandern unter dem Sessellift durch und ich winke einem Pärchen, das gerade über uns hinwegschwebt zu.

Rosstrappe

Endlich oben angekommen laufen wir zuerst mal zur Rosstrappe. So ein kleiner „Abdruck“ im Stein – und so viel Gewese darum. Aber der Ausblick hier oben ist wirklich toll. Das Pärchen von vorhin grüßt uns hier noch einmal.

Jetzt ist Zeit für eine Pause. Ein Süppchen und einen gebackenen Schafskäse für Tom und eine Portion Käsespatzen für mich. Danach gönnen wir uns noch einen Rhabarberlikör. (Erinnerung für mich: muss ich aber nicht noch mal kosten)

Thale vom Sessellift aus

Danach geht es zum Sessellift. Wir fahren runter und sind erstaunt, wie steil es doch bergab geht. Und weil es noch nicht genug ist, fahren wir mit der Kabinenbahn gleich noch hinauf zum Hexentanzplatz. Hier laufen wir ein bisschen rum und kaufen ein Geschenk. Über den Sachsenwall und die Homburg geht es wieder zurück nach Thale. Unten dampfen unsere Füße und weil es sowieso Kaffeezeit ist, setzten wir uns draußen zwischen die Rosen ins Café Bergblick. Die Kellnerin ist super nett und sicher freut sie sich mal Touristen in ihrem Café zu haben.

Nach einer Pause wandern wir noch einmal los, die Karl-Marx-Straße runter. Ein bisschen bummeln.

Zum Abendbrot setzen wir uns in den Harzer Hexentreff. Wir sitzen auf der verglasten Terrasse. Die Sonne scheint und es ist herrlich warm. Tom bestellt sich hier Hexen-Bier und trinkt sogar zwei davon.

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Wir wandern heute zur Teufelsmauer. Einen Rundweg von ungefähr 10 km soll es werden.

Durch Gärten und an einer Straße entlang führt uns der Weg. Rechts Feld und links Feld, da kommt ein Traktor vorbei, der die Wiesen am Wegesrand mäht. Dann geht es auch schon einen Trampelpfad hinauf. Plötzlich fängt es an zu regnen. Aber heute doch nicht! Kaum, dass wir die Regenpellen an haben ist es auch schon wieder vorbei. Also Capes wieder aus und weiter auf dem Weg.

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Am Königstein ist es so warm, dass wir sogar die Jacken ausziehen und die Ärmel hochkrempeln. Je nach Wolkenlage ziehen wir die Jacken an und aus.

Wir besichtigen auch noch den Kräutergarten kurz vor Neinstedt, dann geht es auf den Rückweg.

In Thale zurück haben wir Appetit auf ein leckeres Eis. . Wir kommen an der Gaststätte „Forelle“ vorbei und wie es in diesem Urlaub so ist, macht die auch erst um 17:00 Uhr heute auf. Wir wundern uns darüber gar nicht mehr – nur ich bin ein bisschen fertig und mag nicht mehr laufen. Tom zieht mich von Ecke zu Ecke mit aufheiternden Worten : „Gleich, gleich, gleich machen wir Pause nur noch ….“ Wir haben aber doch noch Glück, denn beim zweiten Griechen hier in der Stadt lässt man uns noch rein, obwohl in 15 Minuten die Gaststätte schließt. ( Wahrscheinlich hat der Kellner gesehen, dass ich sonst auf seinen Treppenstufen zusammengebrochen wäre und losgeheult hätte. ) Wir dürfen uns setzen, aber Gyros ist jetzt nicht mehr zu haben. Wir essen gut und nach je 2 Ouzo stehen wir wieder satt auf der Straße. Jetzt geht es in die FeWo – Füße hochhalten.

Ein Spaziergang durch die Shopping-Meile der Stadt wird unser Abendspaziergang. Ein bisschen hier und ein bisschen da gucken. Dann noch zu Rewe -> Bier und was zum Knabbern holen. Wir bringen den Einkauf in die Wohnung und laufen noch mal los in Richtung Innenstadt. Schnell sind wir rum, und gerade als wir die Schienen überqueren wollen, geht die Schranke runter und es fängt an zu regnen. Was nun?

Wir gehen in den Feinkostladen an der Ecke und kaufen etwas zum Abendessen. Als wir rauskommen hat sich der Regen schon wieder verzogen und die Schranken sind offen. Das reicht ja auch für Heute, also ab nach Hause.

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Friedrichsbrunn

Unsere heutige Wanderung soll uns nach Friedrichsbrunn führen. Wir wandern das Steinbachtal entlang. Tal? Es geht steil bergauf. So hatte ich mir das nicht gedacht.

Wir wandern durch den Wald. Tom hat die Strecke mit komoot geplant und damit haben wir keine Sorgen, dass wir den Weg nicht finden.

Plötzlich fängt es an zu nieseln und ganz zufällig haben wir die Regencapes dabei und dann geht es aber los mit dem Regen. Wir laufen und ziehen die Arme ein, die Schuhe sind schon nass und die Hosen bis zu den Waden auch. Ein Glück, unser Regencape ist schön lang. Doch langsam wird es auch an den Schultern feucht.

Auf den schmalen Wanderwegen unter den Bäumen ist es nur halb so schlimm. Die letzten 2 km  laufen wir aber auf einem breiten Wanderweg und es pladdert so richtig. Wir laufen und laufen und die Aussicht auf ein leckeres Mittagessen lässt die Regentropfen von uns abperlen. Nur noch eine Kurve und wir können schon das Bräustübl sehen.  Tom hat da schon mal ein sooooo leckeres Schnitzel gegessen. Irgendwie sieht der Eingang seltsam aus – Mist – die Rollläden sind unten. Ausgerechnet heute wird erst später geöffnet.

Es ist zum Heulen! heuler

Wir laufen im Regen das Dorf hinauf und finden nichts. Wir tappern wieder runter und freuen uns, dass der Imbiss offen hat. Hier essen wir Bock- und Bratwurst mit Bratkartoffeln und schwatzen noch ein bisschen mit dem Inhaber.

Danach wandern wir noch ein bisschen durchs Dorf – es hat aufgehört zu regnen!!! – auf alten Pfaden, denn wir haben hier ja schon mal Urlaub gemacht.

Dann stellen wir uns ins Wartehäuschen und warten auf Bus Nr. 18. Pünktlich 14:40 Uhr steigen wir ein und sind froh. Hier ist es warm und trocken. Der Bus bringt uns zurück nach Thale.

In der Eisvilla gibt es Kaffee und Eis. Das Eis ist gut und wir genießen diese Pause im Café. Als wir bezahlen wollen, zücke ich den Coupon aus dem Kurtaxe-Heftchen, doch das hätte ich vor der Rechnung angeben müssen. *grrr* Hätte sie ja auch fragen können, denn ich bin mit meinem Dialekt eindeutig als Tourist zu erkennen.

Zurück in der Ferienwohnung ziehen wir erst mal die nassen Sachen aus.

Wir machen noch zwei Anläufe, aber jedes Mal regnet es wieder, wenn wir los wollen. Wir geben auf. Heute bleiben wir zu Hause.

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Nach gut zwei Stunden Autofahrt sind wir in Thale angekommen.

 

Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, sind wir gleich mal los, denn wir haben Hunger.  Um diese Zeit sind aber die Gaststätten zu und so gehen wir ins Stadtcafe gleich hier in der Nähe. Es gibt Kaffee und Kuchen.   Dann ziehen wir die Wanderschuhe an und laufen in Richtung Bodetal entlang. Vorbei an der Seilbahn. Hier machen wir ein Bild für Reinhard und Heike. Weiter geht es durch den Wald. Die Sonne kommt raus! Herrlich! Schilder warnen uns vor Steinschlag, sogar auf Englisch. Beinahe könnte man denken, dass man in einer Klamm ist. Hier sind auch noch viele andere Menschen unterwegs, es ist ja auch Sonntag. Wir laufen über eine Brücke, und noch eine Brücke.  Ich freue mich. An der Gaststätte Königsruh drehen wir um und wandern zurück nach Thale. Für den ersten Tag sollte es reichen. Abendbrot wollen wir in landestypischer Atmosphäre essen. Hierher sind es noch mal 1,5km, aber was macht man nicht alles für ein leckeres Essen. Leider ist das „Zum Rübchen“ geschlossen, obwohl heute eigentlich offen sein soll. 😦

Also wieder zurück und ab zum Griechen, der hat offen, das haben wir schon gesehen. Das Essen ist gut, die Bedienung tat so, als würde sie sich „freuen“ uns zu bewirten. Dazu muss man aber sagen, dass wir hier in dieser Gaststätte keinen Griechen gesehen haben. Es gibt auch keinen Ouzo vorher und auch keinen zur Rechnung – sehr merkwürdig für ein griechisches Restaurant, das auch noch Ouzo heißt. Zufrieden fallen wir ins Bett.

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Elendstal und Brockentorte

Aufstehen nach 8 Uhr und, wie der Wetterbericht es versprochen hat, es regnet. Tom holt Brötchen mit dem Auto.

 

Alle jammern. Wir haben doch Muskelkater.

Wir frühstücken lang und ausgiebig. Es regnet noch immer und keiner macht den Anfang.

Als endlich die Sonne raus kommt, machen wir uns auf zu einem Spaziergang. Wir laufen unter der Brücke durch in Richtung Elend – es geht bergab, das ist angenehm für unseren Muskelkater.

In Elend gibt es Mittagessen – Harzer Rostbrätl. Eigentlich kennen wir ja nur Thüringer Rostbrätl, doch das Harzer ist auch sehr lecker.

Dann geht es zurück und Tom wählt einen anderen Weg. Er meint, der wäre etwas kürzer. Es geht die „alte Rodelbahn“  bergauf.

 

 

 

Wir Frauen wollen das nicht, es hilft aber kein Jammern über unseren Muskelkater, der Tom rennt und rennt. Oben auf dem Berg (150m höher!!!) machen wir eine Pause und werden mit einem sehr schönen  Ausblick belohnt.

Langsam geht es wieder bergab und wir kommen fast an der Straße vor der Burg wieder an.

Heute will keiner mehr laufen und so setzen wir uns ins Auto und fahren zum Einkaufen. Beim Bäcker machen wir Halt und holen etwas Kuchen zum Abendbrot. In der Auslage des Bäckers entdecken wir die Brockentorte. Die wollen wir auch kosten – aber nur ein Stück, denn das reicht für uns vier.

Später machen wir uns doch noch einmal auf in die Villa Fichtenhof. Hier wollen wir nun alle vier jeder einen Brand genießen. Wir platzieren uns gleich am Tresen und der Gastwirt kommt auch gleich zu uns. Man sieht im an, dass er viel Freude dabei hat. Tom sucht sich einen Tonka-Bohnen-Brand aus und der duftet wirklich lecker.

 

Im Dunklen laufen wir wieder nach Hause. Wir spielen an diesem Abend noch eine Runde DOG aber dann sind wir doch ziemlich müde und gehen zeitig ins Bett.

 

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Brocken

 Der Brocken 1142 Meter hoch – da wollen wir heute hin.

Los geht es durch Schierke. Kirchberg hoch, die Brockenstraße entlang und dann den steilen Anstieg über Eckerloch. Ich konnte mich noch erinnern, es waren viele Steine und es war anstrengend, als wir vor vielen Jahren schon mal hier waren – damals aber bergab.  Und nun wollten wir aber hoch. Tom und H. wie immer vorne weg, R. und ich hinterher. Zwischendurch eine Pause auf einer Bank. Hier konnten wir den Rettungsdienst, eine Ärztin und die Bergwacht in Aktion erleben. Es ist aus unserer Sicht nichts schlimmes passiert, für die Frau mit dem verknacksten Knöchel sah die Sache bestimmt anders aus. Unterwegs trafen wir einen älteren Herrn  mit großer Brille, der uns einen anderen Weg für den Rückweg beschrieb. Wir waren überrascht, denn es stellte sich heraus, dass wir Brocken-Benno getroffen hatten. H.+R. hatten ihn gerade erst im Fernsehen gesehen. Er ist schon über 80 und läuft die Strecke jeden Tag. *staun*    Oben angekommen – total durchgeschwitzt – bei eisigem Wind – erst mal in die Gaststätte und aufwärmen. Hier war Selbstbedienung angesagt. Die Erbsensuppe war lecker und die Currywurst fand Tom auch gut.

Naja, wenn man Hunger hat …    Den Rückweg gingen wir dann, wie Brocken-Benno uns vorgeschlagen hatte. Und er hatte wirklich Recht, eine schöne Strecke, zwar etwas weiter aber doch angenehm. Wir haben auch die Brockenbahn noch zwei mal an uns vorbeifahren gesehen.  Wieder in Schierke kaufen wir beim Bäcker leckeren Kuchen, den wir zum Abendbrot essen wollen. Niemand möchte heute zum Essen irgendwo hin gehen. Zu später Stunde gibt es noch einen Schierker Feuerstein, denn man muss ja etwas gegen den aufkommenden Muskelkater tun. Zwei Runden DOG werden auch noch gespielt.

29781 Schritte

@ Schlafmütze: Das waren – nach Toms Wanderapp – hin 8,4 Kilometer mit 3 km/h und zurück 11,8 km mit 4 km/h. Da sind die Pausen aber mit drin. Höhenunterschied 540 m.

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Wurmberg und Fichtenhof

Der Tag beginnt mit Sonnenschein. Tom geht Brötchen holen. Draußen am Thermometer 2°C *brrrr*

Heute ist Wurmbergalm angesagt. Wir ziehen uns ordentlich an und stiefeln los. Tom und H. rennen als wenn der Teufel hinter uns her ist. Dabei gibt es doch in der Nähe des Brockens nur Hexen?! Durch den Wald geht es immer bergauf. Uns begegnet eine Gruppe Jugendlicher und die Lehrerin warnt uns vor dem anstrengenden Aufstieg. Aber wir kennen die Strecke ja schon.

*schnauf*

Fast sind wir oben, vor uns nur noch die Stufen der Schanze – 373!

 

Oben gibt es etwas zu Essen und zu trinken für uns. Auf der anderen Seite des Berges wird ein neuer See angelegt, damit im Winter genug Wasser für die Schneekanonen vorhanden ist. Eigentlich wollte ich um den neuen See herum laufen, doch der Wind fegt eiskalt über die Landschaft. Runter geht es wieder die Treppe an der ehemaligen Schanze. Wir wollen einen anderen Weg gehen und nach ungefähr 400m stellen wir fest, dass es hier doch nicht lang geht. Also zurück zum Loipenhaus und wieder den alten Grenzweg runter. Dann einen schönen breiten Weg, doch hier ist es auch nicht richtig. Quer durch das Dickicht geht es bis wir wieder auf dem ursprünglichen Weg sind. Ganz nebenbei sehen wir ein paar Steine, das war die Mauseklippe.

An der Tourie-Info kaufen wir noch Ansichtskarten, die wir auch heute noch schreiben werden, damit sie in dieser Woche noch ankommen. Die nette Dame von der Tourie-Info fragen wir, welche Gaststätte sie empfehlen kann. Die ersten beiden Gaststätten hatten wir schon, dann sagt sie: wenn sie mal was anderes wollen, gehen sie doch mal in die Villa Fichtenhof. Auf dem Plan schauen wir uns an wo wir lang müssen. Von der Straße aus sehen wir die Villa, aber hier kommt man gar nicht runter. Tom führt uns mal wieder querfeldein und seine feine Nase findet die Gaststätte.

Das Ambiente nicht so ganz unseres, dafür ist es aber oberlecker. Tom und R. gingen nach dem Essen mit dem Meister des Restaurants an den Tresen, wo eine ganze Galerie an Bränden steht. Sie wählen einen Ingwer-Brand und Tom schwärmt den ganzen Abend. Froh und satt laufen wir nach Hause. Reinhard geht gerade aus und wir anderen drei gehen die Straße rechts herunter. Wir treffen uns an der Ecke wieder. Abends spielen wir noch ein paar Runden Camel Cup.

23408 Schritte war es an diesem Tag.

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