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Archive for the ‘Urlaub 2006’ Category

Abreise

Wir werden erst um halb neun wach. Naja, so pünktlich müssen wir ja nicht sein, da unsere Vermieterin eh arbeiten muss und nicht um halb zehn mit dem Putzeimer vor der Tür steht, obwohl wir erst um zehn draußen sein müssen. (alles schon erlebt!) Also erst mal alle in Ruhe ins Bad und dann noch Frühstück essen. Wir schaffen es trotzdem kurz vor zehn alles gepackt zu haben und sind abreisefertig.

Ein bisschen traurig finden wir es schon:
Tschüß Ferienwohnung,
tschüß Trampolin,
tschüß schlechtes Wetter!

Wir wollen auf dem Weg noch bei Ute und Uwe anhalten. Als wir eingeparkt haben sehen wir auch schon den alten goldenen B-Kadett, der gerade vor der Einfahrt anhält. *das ist timeing* Wir freuen uns, begrüßen uns, umarmen uns. Schön, dass wir und doch noch sehen konnten.

Auf der Autobahn haben wir noch ein berichtenswertes Erlebnis. Zwei Truckerfahrer liefern sich ein Schneckentemporennen. Lange (über 25 km laut Landkarte) fahren wir hinterher. Wir sind die ersten hinter den Brummies. Die Schlange hinter uns wird länger und länger. Ein schwarzer BMW-Fahrer fährt rechts neben uns und wedelt mit seiner Hand vor seiner Stirn und deutet danach auf den links fahrenden LKW. Da kann ich nur zustimmen, ich verstehe das auch nicht. Der BMW fährt mittig dicht auf und hupt ganz lange. Ich denke die Brummi-Fahrer haben das gar nicht gehört. Und es bringt auch nichts. Irgendwann haben auch die ihr Spielchen satt und wir können endlich nach Hause.

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Burgenrundfahrt

Unseren letzten Tag wollen wir auf dem Rhein verbringen, egal wie das Wetter wird. Wir vertrödeln uns in Oberwesel, aber da legt die Loreley-Tour gar nicht an. Schade aber auch. Als wir in Bingen an die Anlegestelle kommen, fährt das Schiff gerade ab. Wir sind 2 Minuten zu spät.
Egal, dann nehmen wir eben die Burgen-Rundfahrt.

Der Dampfer fährt zuerst als Fähre nach Rüdesheim und dann wieder nach Bingen. Alles wird in 4 Sprachen angesagt. Die Ansage kommt vom Band. (das ist doof, denn wer die Brückentour in Berlin kennt…) Jetzt müssen wir doch grinsen, als 4 x hintereinander die Ansage kommt „unser nächster Haltepunkt ist Bingen. The next station is Bingen, noch mal französich: Bingen und dann noch mal spanisch: Bingen. Das finden wir lustig. Bingen, Bingen, Bingen, Bingen.

Da die Burgenrundfahrt gleichzeitig als Fähre genutzt werden kann, halten wir hier und da mal an. Auf der Rückfahrt sehen wir wie die Nahe in den Rhein fließt.

Früher als geplant fahren wir nach Wörrstadt und laufen noch durch die „Stadt“. Leider parken wir auf einem Kurzparkplatz und müssen uns beeilen. Ein kurzer Besuch bei Onkel Kurt mit von Gitti frisch gebackenem Kuchen schließt den Tag ab.

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Bad Kreuznach

Wir werden wach, das Wetter ist alles andere als schön. Wir fahren nach Bad Kreuznach. Über die Dörfer reisen macht mir Spaß, da kann man Häuser und Natur gucken. Viel Wald ist auch da und das Wetter wird besser. Juchhu.

In Bad Kreuznach kaufen wir einen Stadtplan (den 5.) lassen uns das Parkhaus einzeichnen und rennen los. In der Altstadt sind viele kleine Läden. Einer davon gefällt mir besonders. „Herr und Knecht“ oder so ähnlich heißt er. Hier gibt es all so Zeugs, was man auf einem Mittelaltermarkt zu sehen kriegt. Tom ist gar nicht so begeistert.

Nachdem wir von der Altstadt genug haben suchen wir die Salinen und verbringen einige Zeit bei Sonnenschein an der so gesunden Luft. Kaum dass wir wieder ins Auto gestiegen sind, fängt es an zu pladdern.

Weil wir Onkel Kurt nicht erreichen können, halten wir noch mal bei Achim und Monika an. Wir erreichen Brigitte, die uns mit Onkel Kurt verbindet und schon laden wir uns für morgen zum Kaffee ein. Wir lernen ganz nebenbei auch die Enkel von Achim und Monika kennen. Im Auto stellen wir fest, dass das ja Urenkel von meiner Schwiemu sind.

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Burg Sooneck

Besichtigung einer richtigen Burg.

Bevor wir uns die Burg anschauen laufen wir noch zu einem Aussichtsturm, von dem aus man 7 Burgen sehen können soll. Bei Sonnenschein ist das auch vorstellbar, aber heute sehen wir dank einheimischer Hilfe nur vier, wenn wir das richtig gedeutet haben.

Und dann rauf auf die Burg. Tom ist ganz happy, endlich eine richtige Burg. Sie ist ganz niedlich, lauter kleine Türme und Treppen an den Burgmauern. Eine Führung gibt es auch. Der Mann, der die Führung macht, scheint Spaß daran zu haben und somit steckt er uns mit seiner guten Laune an. Als wir alle Zimmer und auch den Reise-Schreibtisch (oder auch das Laptop des vorigen Jahrhunderts) gesehen haben, scheint auch die Sonne wieder.

Wir laufen zum Parkplatz und fahren nach Bingen. Ein Spaziergang durch die kleine Fußgängerzone macht uns keinen Spaß und so schlagen wir den Weg zur Rheinprommenade ein. Hier finden wir endlich eine Eisdiele mit einer RIESEN-Portion Eis. Danach sind wir bäuchehaltend zum Rhein gelaufen und haben den vielen Dampfern zugeschaut. Eine Dampferfahhrt müsste doch eigentlich auch zu einen Urlaub gehören. Mal sehen, wir haben ja noch drei Tage.

Huch, in meinem Kalender steht, wir fahren am Mittwoch nach Hause. Na gut, dann haben wir noch zwei Tage.

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Idar-Oberstein

Samstag, heute Abend steht der Rhein in Flammen. Eigentlich wollten wir dahin, aber das Wetter (kalt und nass) hält uns davon ab ein paar Stunden im Freien zu stehen und auf das Feuerwerk um 23:00 zu warten. Wir planen um und fahren nach Idar-Oberstein. Den Tipp hat uns Monika gegeben. Wir parken in einem Parkhaus und laufen erst mal zur Tourie-Info. Hier bekommen wir einen ersten Eindruck von Edelsteinen, denn wir bekommen jeder einen geschenkt und Jenni sogar zwei.

Unsere erste Besichtigungsstation ist die Felsenkirche, das Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche ist in den Felsen gebaut und hat gleich neben dran einen herrlichen Ausblick. Wir entdecken ein Schild, das den Weg zum Schloss weist und klettern die steilen Treppen nach oben. Eine alte Burgruine mit einer Steinbrücke über die wir uns trauen. Auch hier ein herrlicher Ausblick. Und die Sonne meint es sogar ein bisschen gut mit uns. Weiter geht es Berg hoch mit uns und wir kommen zu eine weiteren Burgruine, die als Gaststätte genutzt wird. ABER KEIN EIS. In der Stadt finden wir in Mitten von lauter Schmuck- und Edelsteinläden auch eine Eisdiele und haben somit doch noch unser Eis.

Es gibt hier noch eine Edelstein-Erlebniswelt, die laut Prospekt sehr interessant aussieht. Die wollen wir noch sehen. Es regnet ziemlich heftig, aber das hält uns nicht ab. Ein altes Fabrikgebäude wurde dazu umgebaut und ist den Eintritt wert. Es macht Spaß mit passender Musik durch die künstlich angelegte Welt zu gehen. Einfach schön. Auch der Schmuckverkauf in der oberen Etage ist sehenswert, aber wir kaufen nichts.

Am Parkhaus begegnen wir einem Wachmann, der noch Lust auf ein Schwätzchen hat. Da wir aber die Zeit bezahlen müssen, die wir hier stehen, wollen wir uns nicht auf ein längeres Pläuschchen einlassen und fahren wieder nach Hause.

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ein Tag in Simmern

Heute ist ausruhen dran, denken wir. Mittags machen wir uns auf dem „Schinderhannes-Radweg“ auf nach Simmern. Ein bisschen Laufen tut gut und es sind ja nur 4 Kilometer. Das Wetter ist wie immer durchwachsen, daher haben wir auch die Regensachen dabei. Immer wieder guckt doch ein Sonnenstrahl durch die Wolken.

Im Schinderhannes-Turm erfahren wir, dass es sich hier um einen Räuberhauptmann handelt. Ich verstehe gar nicht, warum so viel Kult um eine Person gemacht wird, wenn das ein Verbrecher war?

Als wir uns auf den Rückweg machen werden wir von einem Bewohner eines Nachbarhauses aufgeklärt, was „schindern“ bedeutet. Wie hören auch noch andere Dinge, die wir gar nicht wissen wollen.

In Simmern gibt es nur ein Eis auf die Hand. Wir suchen den Schlossplatz und benutzen dazu sogar das Stadtplänchen bis wir bemerken, dass wir schon drauf stehen. Aha, SCHLOSS-Platz.

Der Weg nach Hause über den Radweg ist gar nicht so weit, aber unsere Füße brummen.

Kaum zu Hause fängt ein Gewitter an. Meine Güte haben wir ein Glück.

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Trier

Donnerstag sollte eigentlich ein zu Hause Tag werden, aber OH WUNDER die Sonne scheint und das am frühen Morgen, der Himmel ist ganz blau, das sieht nach schönem Wetter aus. Also wollen wir doch was unternehmen und machen uns auf den Weg nach Trier. Wer weiß, wann wir mal wieder in diese Gegend kommen.

Kurz nach 10 geht es los. Die Sonne scheint. Nach Trier ist es eine ganz schön lange Strecke. Nach und nach wird es immer dunkler. In Trier suchen wir einen Parkplatz, was hier ganz schön anstrengend ist. Bei der Tourie-Info kaufen wir einen Stadtplan (so was Niedliches nennt sich Stadtplan), damit wir unser Auto wieder finden. Wir besichtigen „Porta Nigra“ und sehen das „Drei-Königinnen-Haus“ Hier merkt man auch gleich, dass Trier ein Tourie-Magnet ist. Wir erhalten als Wechselgeld luxemburgische Euros *staun* und um uns her babbelt es ?niederländisch?

Wieder gibt es ein Eis. Zuvor waren wir noch sehr lange in einen Spielzeugladen, wo sich Jenni ein „unwiderstehlich“ Puzzle gekauft hat. In einen Gummibärchenladen http://www.baeren-treff.de werden wir mit eine Kostprobe empfangen und die Strategie geht auf, auch wir kaufen ein Tütchen „saure Vitamin C Fruchtschnitten“.

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