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Archive for Dezember 2011

der letzte Tag 2011

Morgens aufstehen und frühstücken. Wieder sind wir letzter am Frühstückstisch. Hubert  hat die Eier versteckt … zwei Mützchen haben kein Ei drunter, weil wir Frauen die Eier abgewünscht haben.

Wir wollen mal sehen, ob wir in die Breitachklamm können. Als wir dort ankommen, regnet es und wir beschließen doch lieber nicht so nass zu werden.

Zurück bei Hubert machen wir noch einen ausgiebigen Spaziergang. Es schneeregnet. Tom setzt keine Mütze auf und hat schon nach kurzer Zeit ganz nasse Haare.  Wir halten kurz, weil uns ein schneeschaufelnder Trecker entgegen kommt. Der biegt aber kurz vorher am Bauernhof ab. Die Eiszapfen hängen hier am Haus und sind bestimmt 1,5 m lang. Das muss doch auf einem Foto festgehalten werden. Wir laufen bis zum Schafwolleladen und Heike kauft sich doch noch die lila Wolle. Die Farbe ist wirklich schön. Zurück wandern wir auch und es regnet nun noch mehr. Wir alle sind froh, als wir wieder zu Hause im Trockenen sind.

Zum Kaffee noch vor 14:00 Uhr sind wir wieder unten bei Hubert. Die Gaststätte ist gut gefüllt und wir dürfen im besonderen Zimmer Platz nehmen. Wir bestellen Strudel – lecker, lecker – und trinken Kaffee. Dazu spielen wir zwei Runden Würfel.

Nach 19.00 Uhr finden wir uns wieder unten ein. Die Tische sind gedeckt und wir werden platziert.

Es gibt lauter leckeres Zeug – und alles ziemlich edel. Wir essen Hirsch, Gams und Ente. Sogar ich! Die Klöße sind lecker, der Rotkohl auch.

Wir essen und halten uns die Bäuche, dann bestellen wieder einen Calisay … „einen Cali-was?“ fragt die nette Dame im Dirndl. Sie kannte diesen Kräuterschnaps wirklich nicht, der hier auf der Karte steht.  Wir nehmen es als einen Scherz. *grins*

Nach und nach gehen die Gäste. Wir sind um Mitternacht die Einzigen– außer Hubert und seine fleißigen Helfer- die hier drinnen anstoßen. Huberts Papa kommt nach uns gucken und wir wünschen uns ein gesundes neues Jahr. Dann bewundern  wir das Feuerwerk der anderen Leute.

Kurz vor eins huschen wir ins Bett. Tom ist müde.

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Skispringen

Heute ist nun der Tag des Skispringens in Oberstdorf.

Aber geht erst um 16:30 Uhr los, da muss vormittags noch was anderes passieren.

Reinhard geht in die Loipe – ja er zieht es durch. Wir anderen vier fahren in die Stadt. Der Parkplatz ist überfüllt. Es schneit wie verrückt. Als wir auf einem anderen Parkplatz einparken, kommt Rü nicht über die Schneewehe und lässt sich im Zeitlupentempo auf alle Viere fallen. Eigentlich ist es nicht lustig, aber es sieht einfach zu komisch aus.

Als wir von unserem Einkauf zurück kommen, ist Reinhard auch gerade zurück. Wir machen eine Pause und essen dann bei Hubert in der Gaststube Mittag. Ich wll endlich mal die Käsesuppe kosten. Hua, die ist aber kräftig – Bergkäse halt. Sie schmeckt mir und ich schaffe sie auch. Tom hatte breite Nudeln und schwärmt – schafft seine Portion aber nicht.

 Um drei fahren wir los, doch mit dem Auto, weil der letzte Bus zu Hubert schon um 17:00 Uhr fährt. Der erste Parkplatz ist voll – das wundert niemanden von uns. Auf dem zweiten Parkplatz haben wir Glück und gleich vorne an, ist einer frei. Das ist unserer. Wir laufen zum Bus und … ich bin erstaunt, wie kurz der ist. Der Bus bringt uns näher ran ans Stadion. Ein kleines Stück müssen wir noch laufen, ehe wir an den Eingang für Stehplätze kommen. Wir werden durchgeschleust wie bei einem Konzert. Drinnen ist auch schon was los, der Animateur gibt sich schon richtig mühe. Wir suchen uns ein Plätzchen. Bunte Mischung an Leuten stehen hier Schweizer, Österreicher und Deutsche. Aber auch Norwegische Fahnen sind hier zu sehen. Die deutschen Bundesländer werden abgefragt – Bei Berlin und Brandenburg wartet der Ansager nicht mal auf einen Jubelruf. Natürlich sind hier die süddeutschen Besucher am Meisten vertreten. Die Oberstdorfer Welle wird noch geprobt und alle machen mit.

Plötzlich geht es schon los die Vorspringer sind schon unten und die ersten Wettkampfteilnehmer kommen schon. Es macht Spaß hier zu stehen. Wir fiebern mit und applaudieren den Gewinnern.  Es schneit und schneit immer mehr.

Aber dann wird das Springen abgebrochen und in einer halben Stunde soll es weiter gehen.

Wir nehmen das als Zeichen und fahren nach Hause, sonst gibt es für uns kein Abendbrot bei Hubert mehr. Zum ersten Mal gibt es Brot und es ist auch lecker. Auch heute schwatzen wir noch ein Weilchen auf dem Zimmer.

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Wanderung 14km

Morgens schneit es. Was nun? Erst mal in Ruhe frühstücken. Wir wollen heute zum Schwand gehen und vielleicht noch zum Freibergsee. Wir laufen erst mal an der Wolle vorbei, dann zur Seilbahn. Und weiter geht es immer schön bergauf. Pause machen wir an der Käserei vom Schwand. Reinhard möchte ein Stück vom schönen Kuchen. Tom bestellt sich ein Brot mit Frischkäse. Ich nehme – auf Empfehlung von Heikes Mutter – einen  heißen Holunderblütensirup. Oh man, ist der süß und lecker!

Und weil es so schön im Schnee ist, laufen wir doch noch zum Freibergsee. An manchen Stellen ist es richtig glatt, doch es schneit nicht mehr. Dafür kommt ein kleines bisschen Sonne raus und wir freuen uns. Der Rückweg ist anstrengend, ich bin schon ziemlich aus der Puste und Rü auch. Wieder in unseren Zimmern, sind alle froh und wir machen erst mal Pause.

14 km bei Schnee und Eis sind für den zweiten Tag einfach zu viel.

Zum Abendbrot sitzen wir wieder in Huberts Gaststube.
Ich esse meine ersten Kasspatzen.

Nach dem Abendessen treffen wir uns noch oben und schwatzen.

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Von 8:00 – 9:30 Uhr gibt es Frühstück. Vorher noch Duschen … Mädchengemeinschaftsdusche ist über’n Flur. Heike ist schneller.

Das Frühstück ist lecker und reichlich.

Wir fahren nach Oberstdorf und staunen: uns entgegen stauen sich die Autos, die wollen alle noch Ski laufen. Es gibt hier Ordner, die die Leute auf den Parkplätze einweisen. Aber auweia, wir wollen hier nachher wieder zurück!

Wir machen eine erste Runde durch Oberstdorf. Im Schnee sieht es doch alles ganz anders aus. Einiges kommt uns bekannt vor anderes nicht. Doch Heike sagt, dass wir hier auch schon waren.

Auf dem Rückweg haben wir Glück, denn die Hinreisewelle ist vorbei und es stehen nur 4 Autos vor uns. Wir zeigen dem Ordner unsere Sonderparkgenehmigung und dürfen weiter fahren.

Das Ziel für den Nachmittag heißt Einödsbach. Vorher nehmen wir auf Huberts Terrasse noch einen Glühwein. Herrlich so in der Sonne zu sitzen. Die Terrasse ist auch gleich rappel voll, andere Gäste wollen auch hier Pause machen.

Dann geht es bergauf. Ich schwitze schon nach ein paar Metern. Ist das anstrengend. Oben ist leider kein Platz mehr. Wir machen ein paar Fotos im Schnee und so wandern wir wieder runter. Es ist nur halb so anstrengend, aber doppelt so glatt.

Wieder bei Hubert angekommen, machen wir erst mal Pause. Ein Versuch ins Internet zu gehen, zeigt uns, wie weit weg wir sind. Das kann man voll vergessen. Auf dem Balkon, den wir uns teilen, beschließen wir noch zum Wolle-Stand zu gehen. Das sind noch mal 30 Min hin. Heike hat schon so viel von der Schafwolle erzählt, das will ich doch auch mal sehen. Heike kauft sich Wolle für eine Weste und Reinhard bekommt ein paar neue Handschuhe. Nach noch einer halben Stunde zurück finden wir uns wieder in Huberts Gaststube ein.

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Den Jahreswechsel wollen wir in den Bergen verbringen. Pünktlich um 8:00  Uhr fahren wir los. Das Wetter ist grau in grau und wir haben 10°C PLUS!

Nach drei Stunden Fahrt machen wir die erste Pause. Hier sind es nur noch 5°C

Nach 8 Stunden Autobahn kommen wir endlich in Oberstdorf an. Rein in den Kreisel und wo müssen wir raus? Ach ja, da wäre unsere Ausfahrt gewesen. Wir kreiseln ein Mal und fahren in Richtung Skilift. Der Weg erscheint uns viel länger als vor 2 Jahren, wo wir im Sommer hier waren. Tom ist sich aber sicher, dass der Weg richtig ist. Um 16:00 Uhr sind wir endlich daaaaaa! Wir sind die Ersten! Heike, Reinhard und Rü sind ungefähr 40 Minuten hinter uns. Wir sind erstaunt, dass hier doch so viel Schnee liegt.

Wir werden begrüßt: „Ach ihr seid bestimmt die Freunde?“ Ja, sind wir.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, setzen wir uns in die Gaststube und warten auf die Anderen. Lange müssen wir nicht warten.

Nachdem die Koffer im Zimmer sind, wollen wir erst mal was trinken. Ein Bierchen und dann noch eins für die Männer. Für alle gibt es einen Calisay. Als uns das Essen serviert wird, macht Hubert der Heike erst mal Angst, weil er will noch ein Hühnchen mit ihr rupfen. Und das Ganze wegen meinem Reisebericht vom Sommer, den wir ins Internet gestellt haben.  Uiuiui, was hab ich da nur verzapft????

Bis 21:00 Uhr sitzen wir unten. Als wir in unser Bett kriechen, muss ich doch erst mal nachlesen, was da so Schlimmes in meinem Urlaubsbericht steht. Dann noch kurz zu Hause melden und schon ist der erste Tag geschafft.

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Videonachmittag

Voriges Jahr um diese Zeit haben wir uns Single Bells angesehen. Dieses Jahr war die Fortsetzung Oh Palmenbaum dran.

Zum Kaffee kamen Christa und Gustel rüber und danach haben wir uns aus Sofa gesetzt und diese Komödie gesehen. Immer wieder können wir darüber lachen. Ein bisschen komisch ist es schon über die Marotten von Müttern und Schwiegermüttern zu lachen, wenn die Eigene daneben sitzt. Aber da muss man dann durch.

Schön war es und nächstes Jahr gucken wir wieder Single Bells.

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Kekse

Meine Mutter backt jedes Jahr Plätzchen.

Dieses Jahr verkündete sie: „ich backe keine Plätzchen mehr“

„Aber Mutti, das kannst du doch nicht machen!“ rief ich ganz erstaunt und entsetzt.

Vorige Woche, gerade als ich beschlossen hatte: wenn Mutti keine Plätzchen backt, dann muss ich das wohl langsam übernehmen, fragte meine Mutter mich, “ Wie ist das nun mit dem Plätzchen backen? Nächste Woche?“

Ich suchte mir den Freitag aus, weil das doch ein schöner Wochenausklang ist.

Also haben Jenni und ich und heute zu ihr in die Küche gesetzt. Und ich hab noch nie erlebt, dass meine Mutter so konsequent sein kann:

„hier sind 3 Eier und dann musst du 250 gr Zucker dazugeben und schaumig rühren.“ Und schon hatte Jenni dir Rührkeule in der Hand.

„so nun das Stück Butter dazu, Vanillezucker und ein bisschen Backpulver und das Mehl …“

 Sie hat es durchgezogen, sie hat uns den Teig kneten lassen. Sie hat uns die Plätzchen ausstechen lassen.

Sie hat aber ihren Herd allein bedient und abgewaschen hat sie die Ausstechförmchen auch. 😉

Und morgen kommt der Zuckerguss oder die Schokolade drauf. Mal sehen, ob sie da auch nur anleitet.

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