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Archive for the ‘Urlaub 2018’ Category

Adlersberg

Nach dem Frühstück brechen wir auf zu unserer heutigen Wanderung. Zuerst halten wir uns an den mit Komoot geplanten Weg. Dan kommt der Förstersteig und wir entscheiden uns für den etwas längeren aber leichteren Weg. Und schon werden aus den geplanten 7 km hin zum Adlersberg 8,5 km. Aber das war wirklich richtig so.

An einer alten Grabstelle machen wir einen Pause auf einer Bank, wo wir nun endlich die gekauften Riegel kosten.

Oben angekommen schnaufen wir aber trotzdem ganz gut. Jetzt geht es erst mal in die Baude zum Essen. Es gibt Bratwurst und Wiener, dazu ein Bier und ein Radler. Hätte ich gewusst, wie schnell sich so ein kleines Radler wegzischt, hätte ich gleich ein großes bestellt. In jeder Ecke gibt es hier was zu sehen und ich freue mich über so manches Objekt.

Nach dem Essen erklimmen wir den Turm, oben weht ein eiskalter Wind. Man kann trotz diesigem Wetter erstaunlich weit gucken. wir können fast bis Oberhof schauen. Wir erkennen den Ruppberg, es gibt hier auch eine Tafel, die die Richtung nach Staffelstein zeigt.

Der Weg runter soll kürzer sein, sagt Tom. Wir landen wieder in Vesser, wo wir schon mal waren und die Wiese ist wieder abgesperrt. Wir versuchen die Wiese an einer anderen Stelle zu überqueren, aber auch dieser Weg ist abgesperrt. Also geht es wieder quer durchs Unterholz.

Eine kurze Pause auf dem Zimmer dann geht es noch mal runter in den Ort.  Eine Eisdiele oder ein Cafe soll es sein. Hier gibt es das Harlekin … wir suchen es und finden es auch. . Mit einer warmen Stube werden wir empfangen. Es gibt Kaffee und Kuchen – leider ist der Heidelbeerkuchen alle, aber es gibt Schmand mit Aprikose. Für mich gibt es  ein Nusseisbecher und einen Kaffee mit viel Milch. Alles sehr sehr lecker! Klein, gemütlich und sehr schön.

Wir laufen noch durch die City und finden eine Sehenswürdigkeit, die wir auf einer Postkarte gesehen haben.

Zum Abendbrot geht es noch mal in die Gaststätte. Tom lässt sich zur geräucherten Forelle überreden. Für mich – war nichts auf der Karte – aber ich bestelle gebackenen Camembert.

Wie jeden Abend trinkt Tom noch einen Stengelich und schwärmt wieder. Prost!

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Breitensee

Der Tag beginnt mit einen Frühstück mit abgezählten Brötchen, aber wir werden satt.

Dann geht es los – nach Breitensee in Bayern, das heißt eine Stunde Auto fahren.

Es geht über die Dörfer, schön viele Kurven und schmale Ortsdurchfahrten – Tom liebt so was.

Wir halten mitten im Dorf und parken. Dann zücken wir das Handy und machen uns auf den Weg vorbei an Felsenkellern zu unserem ersten Cache in Bayern. Er heißt „Mikro unter den Steinen“. Wir suchen an einem Steinhaufen und drehen fast jeden Stein um, bis wir bemerken, dass wir gar nicht an der richtigen Stelle suchen. Keine 20 m weiter ist noch ein großer Steinhaufen und da findet sich das gewünschte Objekt. Es ist einfach herrlich und wir freuen uns, dass wir ausgerechnet diesen Cache gefunden haben.

Der zweite Cache war gar nicht so weit entfernt. Eine kleine Wanderung auf dem Feldweg, der gleichzeitig ein Radweg ist, bringt uns direkt an eine Kreuzung. Es ist so warm, dass ich sogar die Jacke ausziehe und das Mitte Oktober.

Hier steht ein sehr altes schönes Fahrrad, das Werbung für eine Fahrradschutzhütte ist. Tom guckt und schon hat er diesen super kleinen Cache mit einem super kleinen Logbuch. Wir finden gerade noch ein Plätzchen zum eintragen.

Wir wandern bei herrlichem Sonnenschein zurück zum Auto und fahren nach Hildburghausen.

Auf dem Marktplatz beim Stadtcafe im Sonnenschein gibt es Kaffee, Eis und heiße Schokolade. sehr lecker! Wir spazieren noch ein bisschen durch die Straßen und fahren wieder zur Pension.

Die zweite Runde des Tages (4,7km) machen wir wieder in der Nähe. Wir sehen die Dietrichsruh-Hütte und den Aussichstpunkt nach Vesser.

Auch hier soll es noch einen Geocache geben – aber es muss geklettert werden. Nee, nicht mit uns.

Zum Abendbrot geht es wieder in die Gaststätte. Tom lobt das Bier, er findet es wirklich lecker.

 

*** 14000 Schritte ***

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Schmiedefeld

Nach dem Frühstück geht es los auf eine kurze (5,7 km) Geocaching Runde. Wir finden von den 8 Caches 6, einen haben wir gesucht und gesucht und dann doch aufgegeben. den anderen konnten wir nicht bergen, denn da waren 2 Leute, die Holz gemacht haben, also Muggel. Da kann man nicht suchen. Die Runde war dann doch wieder etwas länger: 6,8 km.

Auf dem Rückweg zur Pension halten wir noch in der Tourie-Info an. Wir kaufen zwei Ansichtskarten und schauen uns noch ein paar Prospekte an.

Eine kurze Pause bei Sonnenschein auf dem Balkon und dann geht es um 14:00 Uhr  auf die zweite Runde. Schon nach knapp 2 km machen wir Pause an der „schwarzen Crux“. wir haben Durst, da hilft nur ein Kaffee und ein Schwarzenbacher Pils.

Jetzt aber los, der Berg ruft. Wir wollen an der Vesserquelle vorbei, zum großen Eisenberg. Nach kleinen Unstimmigkeiten mit der netten Stimme von komoot finden wir den richtigen Weg.

zehn Teiche

Pilze auf totem Holz

Nach gut einer Stunde sind wir an der Vesserquelle, zwei kleine Rinnsale, die aus dem Boden sickern. Aber es ist schön hier.

Dann kommt der Aufstieg zum Eisenberg. Eigentlich habe ich genug, aber ich schleppe mich hinter Tom her und oben ist NIX! Man kann nicht mal erkennen, ob wir am höchsten Punkt angekommen sind.

Von da an ging es nur noch bergab! Erst ganz leicht, aber als wir die Ski-Piste runter sind, war ich mir nicht mehr so ganz klar, warum ich nicht einfach da sitzen bleiben sollte. Doch Tom ist mir immer ein paar Meter voraus, also laufe ich hinterher.

Zum Abendbrot gibt es heute kleinere Portionen. Für mich eine Tomatensuppe und Tom schwärmt noch am nächsten Tag von seinem Rostbrätel.

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Wir haben ein paar Tage frei und fahren in Richtung Thüringen.

Die Autobahn ist frei, doch kurz vor der A115 gibt es einen Mega-Stau. Die beiden rechten Fahrspuren sind zugestellt von ganz vielen LKW’s. Es steht Sattelschlepper an Sattelschlepper, man kommt sich vor wie in einem Film. Es ist wirklich unglaublich. Wir nehmen ganz zufällig die dritte Spur und fahren langsam (aber wir fahren) an ungefähr 6km Blechlawine vorbei, während die LKW’s stehen bleiben.

Nach 4 Stunden finden wir unsere Pension. Die Zufahrtsstraße war gesperrt, aber das Handy hat dank Google noch eine Umleitung gefunden.

Wir bekommen unser Zimmer, tragen unsere Koffer hoch und dann trinken wir erstmal einen Kaffee in der Gaststätte, die zur Pension gehört. Die Wirtin schwatzt mit uns über alte Zeiten, denn es ist kein weiterer Gast zu sehen.

Und dann geht es auch schon auf unsere erste Tour. Es ist wunderschön, das bunte Laub, die Sonne und die frische Luft.

Ausblick auf Vesser

Meine neuen Wanderschuhe werden ausgiebig getestet und ja, sie sind gut. (die alten hatten einfach kein Profil mehr)

Wir haben die alte Schanze gesehen, den Ausblick auf Vesser genossen, sind durch Vesser gelaufen, haben uns ein bisschen verfranst, aber komoot hat uns wieder richtig nach Hause geführt.

Mehr als 10000 Schritte schon bei der ersten leichten Wanderung lassen hoffen.

Um 18:24 Uhr sitzen wir wieder in der Gaststätte der Pension und warten auf unser Essen. Tom freut sich über das Dingslebener Bier, es schmeckt im sehr lecker.

Den Abend lassen wir ausklingen mit einem Buch für mich und Snooker im Fernsehen für Tom.

 

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Tom geht zum Bäcker, er will den Brötchenservice übernehmen. Nach 4 Minuten ist er schon wieder da. Da hab ich mich gerade aus dem Bett geschält. Der Bäcker ist gleich um die Ecke und war ganz leer.

Nach dem Frühstück geht ein Aufschrei durchs Haus: Ich hab das WLAN gefunden. Der Name war geändert worden, aber das Passwort stimmt! Urlaub gerettet. Ich hab uns schon jeden Tag zur Tourie-Info rennen sehen. *grins*

Draußen ist es kalt – eigentlich nicht, aber keine 20°C mehr und so ziehen wir alle lange Hosen an.  Unser erstes Ziel ist die Rathmannsdorfer Höhe mit dem Aussichtsturm. Wir nehmen den schnellen Weg, die Stufen hoch. Ich bin schon innerhalb der ersten 100 Stufen platt und muss erst mal eine Pause machen –  na das kann ja heiter werden!

Oben angekommen laufen wir durch den Ort, vorbei am Teich, der fast völlig mit Teichrosen zu gewachsen ist. Und dann geht es zum Aussichtsturm. Hier müssen wir erst mal Geld tauschen, denn es werden nur einer Stücken Euros gebraucht. R. bleibt unten und will uns fotografieren.

Das Wetter ist grau in grau und windig ist es auch. Oben treffen wir noch ein paar Leute und ein Mann erzählt uns, dass der Brand auch „der Balkon der sächsischen Schweiz“ genannt wird. Davon haben wir zwar noch nie was gehört, aber gut.

Am Fuße des Aussichtsturmes haben wir noch schnell ein Geocache geloggt.

Der Weg zurück nach Bad Schandau geht über den Berg und dann steil bergab. Hier im Wald ist es einfach schön. Wir kommen am Memory vorbei, aber es ist noch zu. *hmpf* Auch die Eisdiele an der Ecke hat zu, da waren wir noch nie. Aber zum Glück gibt es ja Mario Gelato!

Das Eis ist wieder super lecker.

Danach geht es nach Hause und wir trinken Kaffee.

Unsere zweite Runde nach dieser Pause führt uns nach Ostrau. Mit dem Fahrstuhl geht es hoch, auch R. kommt mit. Wir laufen zum Turmeck. Unterwegs bin ich schon mal wieder ganz schön aus der Puste. H. rettet noch einen kleinen Frosch aus einer Baustelle und dann erreichen wir das Turmeck und es ist sogar auf. Auf der Terrasse ordern wir erst mal ein großes Glas zum Trinken. Als die Sonne heraus kommt wird uns die Markise ausgerollt. Wir sind noch zu früh, also gibt es nur die Karte für den kleinen Hunger. Aber das ist voll okay.

 

 

*** 18211 Schritte ***

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Wir verabschieden uns von Mutti und los geht’s. Die Autobahn ist gar nicht so voll und so haben wir gegen Zehn schon Dreieck Spreeau erreicht.

Fast ohne Stau kommen wir an und dürfen unser Ferienhaus beziehen. Die Oma führt uns herum und erklärt uns wo was liegt. Dann sind auch schon unsere Freunde da – der Urlaub kann losgehen.

Als erstes gehen wir einkaufen: Bier und Klopapier stehen auf dem Zettel.

Nach dem der Einkauf erledigt ist, starten wir unsere erste Tour – wir laufen nach Bad Schandau. Hier werden die wichtigsten Läden gezeigt, Sparkasse, Tourie-Info (mit WLAN; ob das Ferienhaus das auch hat, ist noch nicht klar). Wir finden einen Laden mit vielen Sanddornprodukten. R. + Tom finden die Obstbrände interessanter. H. hat eine schöne Seife entdeckt und ich schaue mir die Udo-Gläser an. Ja, wir schwatzen mit der Verkäuferin und beschließen, dass wir hier noch mal herkommen wollen.

Bei Mario-Gelato machen wir Pause und gönnen uns ein Eisbecher. Wir erzählen, dass wir hier schon mal gewohnt haben und noch einiges mehr.

Abendessen gibt es im goldenen Anker – einer kleinen Gaststäte direkt an der Straße. Wir sitzen auf der Terrasse – hach, herrlich! Es gibt Sauerbraten und Forelle und ein Steak.

Wieder zurück in der FeWo setzen wir uns noch auf die Terrasse. Wir schwatzen bis es zu kalt draußen wird und verziehen uns in die Küche.

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