Feeds:
Beiträge
Kommentare

Wir bekommen Besuch

B+J besuchen uns.

Wir sind schon fertig mit dem Tischdecken und warten darauf, dass wir das Auto ankommen hören und dann sind sie da. Wieder haben sie Naschzeug und eine Blume mitgebracht. Ein kleiner Kaktus mit weißen Blüten. Leider ist ein Blatt abgebrochen. Ich stecke es am Rand wieder in die Erde – vielleicht wächst es ja an.

Es gibt Kaffee und Kuchen. Wir servieren unter anderem die selbstgemachten Muffins. Eigentlich schmecken sie gut, es stören nur die Kerne der Johannisbeeren.

Vor ein paar Wochen hatten wir uns über Weihnachtsfilme unterhalten und da meinten sie, dass sie „Single Bells“ nicht kennen. Das wollen wir heute ändern. Aber während wir so diesen Film schauen, merken sie, dass sie ihn doch schon mal gesehen haben. Wir halten aber durch und schauen den Film bis zum Ende.

Zum Abendbrot haben wir Lauchkuchen vom Blech gemacht. Sehr lecker!

Den Rest des Abends packen wir Toms Geburtstags- und unser Weihnachtsgeschenk aus. „Gravitrax“ – und schon sind wir alle wieder Kinder und spielen mit einer Murmelbahn.

Advertisements

Eine Portion

Wie definiert man eine Portion?

Tom liebt Chefkoch,
wir haben eine Banane, die verarbeitet werden will,
unsere Muffinform möchte ausprobiert werden
und ich habe noch Johannisbeeren im Tiefkühler.

Das ist doch eine gute Kombination.

Und dann haben wir den Teig – für eine Portion! – zusammengerührt.

 

 

Merke: nächstes Mal nur 1/3 der Zutaten nehmen, wenn es nur die 6 Muffins werden sollen. Vielleicht gehen die Muffins dann auch ein bisschen mehr auf.

 

 

Mutti hat Geburtstag

… und wir alle schenken ihr die Feier. Schon vor Wochen wurde alles abgesprochen, Kuchen, Würstchen, Salat, Brot und Aufschnitt – jeder hat eine Aufgabe abbekommen. 

****~~~~~~******~~~~~~*****

Jenni und Timur sind schon um zwei da, das ist fein, so können wir noch ein bisschen schwatzen. 

Um drei kommt das Geburtstagskind (81) und bekommt den Platz an der Stirnseite der Tafel. Maik und Vicky sind die Nächsten. Ein bisschen müssen wir noch warten, Karin und Manne holen noch Alex ab und kommen erst kurz nach drei. 

Zum Kaffee gibt es selbst gebackenen Apfelkuchen von Karin und selbst gebackenen Käsekuchen von uns – dazu noch Stolle und Kekse und ein paar Stücken Frankfurter Kranz. Wie immer viel zu viel.

Zum Abendbrot ist dann auch Caro da.

Neben selbstgemachtem Kartoffelsalat gibt es Würstchen und Brot mit Pasten, Oliven, gefüllte Weinblätter und Artischockenherzen. Den ganz normalen Aufschnitt rührt kaum einer an, bei so viel Leckereien. 

Um kurz nach neun ist der ganze Spuk vorbei. Die Eltern sind fertig, die Kiddies müssen morgen früh raus und wir haben noch Zeit, das Wohnzimmer in den Originalzustand zu bringen. 

Gute Nacht.

****~~~~~~******~~~~~~*****

Die Einzige, die nicht gekommen ist, ist Tante Linde. Aber sie hatte es schon angedeutet. Schade.

1001 Stofffetzchen

Auf der Suche nach einem schönen weihnachtlichen Stoffrest stöberte ich heute zum ersten Mal in der Kiste mit den kleinen Stoffstückchen, die ich von Maria geerbt habe.

Neben einigen Quilt-Übungsstücken und Resten von Näharbeiten fand ich das hier:

Warum macht man so was?

Es ist schon irgendwie schön, ich habe kein doppeltes gefunden und werde es aufheben, weil sich Maria bestimmt was dabei gedacht hat. Ich habe die 1001 (oder mehr) Stofffetzchen in eine schöne Schachtel gelegt und nun muss ich noch wissen, ob das zum Quilten gehört?

Weihnachtsmarkt

Kurz vor Mittag machen wir uns auf den Weg zum Bus und es trippelt ein bisschen – Mist, Regen können wir gar nicht gebrauchen.

Auf den Bus warten wir nur ein paar Minuten, auf die S-Bahn auch, sind also schnell am Ziel und dann laufen wir zum historischen Weihnachtsmarkt auf dem RAW-Gelände. Wir bezahlen den Eintritt und dann will mir einer der Ordner die eben gekauften Eintrittskarten wieder abnehmen. „Nee, die hab ich doch gerade erst gekauft!“ Doch er entwertet sie nur, indem er sie einreist. Na, besser ist es auch. 🙂

Wir laufen durch die nassen Holzspäne, die auf dem Boden ausgebracht sind. Wir nehmen die Runde im Uhrzeigersinn und neben Eisenschwertern und Honigprodukten gibt es auch Schmuck zu kaufen, wo wir doch gleich mal ein bisschen gucken.

Es gibt ein Glühwein: für die Frauen einen weißen, die Männer wünschen sich einen Met. Tom hat Hunger und gönnt sich eine Bratwurst. Gut gelaunt schlendern wir weiter. Quarkbällchen müssen es auch sein, 5 Stück für 4 Personen – kann man gut aufteilen, ich bekomme zwei. 🙂 Es gab für jeden etwas. Wir hatten noch eine Haxe und ein Handbrot und (was hat H. gegessen?)

Schnell sind wir durch und machen uns auf den Weg zur neuen East-Side-Mall, wenn wir schon mal hier in der Nähe sind. Als erstes ist es mal schön warm! Jacken aus und dann schlendern wir an den Läden vorbei. Hier und da gehen wir auch rein und kaufen ein paar Kleinigkeiten. Zum Schluss wollen wir noch einen Kaffee und ein Eis. Wir müssen ein bisschen suchen, bis wir uns hinsetzen können. Wir bestellen alle nur einen Kaffee – ein Mini-Eis gibt es dazu. 

Gut erholt machen wir uns auf den Rückweg und staunen, denn es ist schon dunkel draußen.

Taxi

 

nach dem Konzert:

Weil wir die Bushaltestelle nicht finden, beschließe ich mit dem Taxi nach Hause zu fahren.

Ich öffne die Tür des Taxis und frage den Fahrer ob er mich nach Hause fahren kann und ob ich vorn sitzen darf. – ich darf.

Drinnen frage ich ihn, ob die 30 Euro in meiner Tasche, bis zu meinem zu Hause reichen. Wenn nicht, soll er mich vorher rausschmeißen, ich laufe dann den Rest.

Er antwortet: „Ich schmeiße Sie nicht weg. “ und mit diesem Satz hat er meine Sympatie gewonnen.

Nachdem Tante Google den richtigen Weg gefunden hat, fahren wir auf Straßen, die ich nur vom Namen kenne und ich überlege, ob ich  von hier aus schon jemals mit dem Taxi nach Hause gefahren bin.

Wir erzählen von Gott und der Welt, vom Leben und Sterben und wie es danach weiter gehen könnte. Man merkt sehr deutlich, dass ihm Glauben sehr wichtig ist und ich finde es aber schön, wie er erzählt. An einigen Stellen denke ich sogar, dass ich mir das merken sollte, weil es sich gut anhört. Es gibt natürlich auch Ansichten wo wir nicht übereinstimmen, aber das ist ja auch normal.

Jedenfalls bringt er mich trocken, warm und sicher nach Hause. Ich bin froh und meine 30 Euro haben gereicht – es ist sogar noch Trinkgeld für ihn drin.

Ich wünsche ihm noch einen schönen Abend und er fährt los zu seiner nächsten Tour, die sich vorhin angemeldet hat.

Culture Club

Boy George in Berlin …

und wir – meine Kolleginnen und ich – sind dabei.

Schon über eine Stunde bevor es losgeht gibt es eine Schlange vor der Tür der Verti Music Hall, da sitzen wir noch in der Gaststätte neben dem Eingang.

Als wir dann hinein gehen, ist die Schlange ziemlich kurz, wir müssen die Taschen aufmachen und sogar das Brillenetui öffnen. Dann geben wir unsere Jacken ab und werden gebeten nach hinten durch zu laufen, da standen die Leute und warteten auf Kundschaft.

Gut gelaunt betreten wir den Saal, es sind schon einige Leute drin, aber ganz vorne links ist noch etwas frei und Rita und ich platzieren uns dort. – noch eine Stunde!

Susanne mit Tochter und Schwester sind die nächsten. Kurz vor Beginn um 20:00 Uhr ist dann auch Nicole da – sie kommt mit Hut und Fanshirt.

20:05 beginnt dann ziemlich pünktlich das Konzert. Wir sind schon mal hin und weg.

Er erzählt viel – leider für mich – auf englisch und ich bin erstaunt, dass ich doch so einiges verstehen kann. Und wir freuen uns, dass wir mehr Lieder kennen, als wir vorher gedacht haben. Um uns rum wird getanzt und mitgesungen, mittanzen kann ich auch. Kurz vor zehn verlassen alle die Bühne. Es gibt eine Zugabe, aber dieses rhythmische Klatschen das es bei anderen Konzerten gibt, kommt hier nicht zu Stande. Zum Schluss kommt Karma Chameleon und beschwingt verlassen wir den Raum. Das war ein sehr schönes Konzert und ich bin froh, dass ich mitgegangen bin.

Wir haben Glück mit der Garderobe (weil wir ja ganz hinten abgegeben haben, sind wir jetzt ganz vorne und es stehen kaum Leute vor uns) und sind schnell an der frischen Luft. Wir suchen den S-Bahnhof und ich bin bedient: ab 22:00 Schienenersatzverkehr! Wir finden die Bushaltestelle nicht und ich beschließe ein Taxi zu nehmen. Das ist aber eine ganz andere Geschichte.

Ausweichblog

Here you are!

GEF's Weblog

Just another WordPress.com weblog

WordPress.com

WordPress.com is the best place for your personal blog or business site.