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Archive for November 2010

Ich war überpünktlich – der Therapeut aber nicht.

Er war mit der Patientin, die vor mir dran war, noch nicht fertig.

Im Wartezimmer war Plin-Pling-Musik zu hören … ach, das war ganz angenehm.

Dann wurde ich ohne Worte, nur mit einer Geste aufgefordert in den Behandlungsraum zu gehen.  „Sie kennen das ja“ und weg war er wieder.

Aha.

Dann kommt er wieder und erzählt mir, wie aufgeregt er ist, weil er nächstes Jahr ganz weit weg in den Urlaub fährt. Er schwärmt und schwärmt. Ich kann nicht mit halten … Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals … Er schwärmt weiter.  Nebenbei zieht und drückt er an mir rum.

Und dann ist die Behandlung auch schon vorbei … schnell verabschiedet er sich und lässt mich im Zimmer allein zurück.

Nun ja.

 

 

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Dieses Jahr waren wir mal dran. Wir hatten den ganzen Adventsbesuch.

Zuerst Kaffee und Kuchen. Ein Lichtlein in der Adventsdeko angezündet und schon ist Advent.

Gustel und Manne wurden zum Schach spielen verdonnert. Das fanden die beiden sicher ganz gut, denn wir anderen vier haben uns einen Film von der Konserve angesehen: Single Bells.

Karin, Tom und ich haben den bestimmt schon 5x gesehen. Nur Christa sah ihn zum ersten mal. Dementsprechend konnte sie auch noch nicht so herzhaft lachen … als die Mutter den Braten aus dem Mülleimer holte, oder die Omama mit dem Vater beinahe beim Baum klauen erwischt wurden und dann doch die Weihnachtsbaumkrücke geschmückt werden musste. Auch als das Enkelchen den Eierlikör auf dem Teppich beförderte und zum Schluss noch der brennende Weihnachtsbaum mit dem teuren Nerz gelöscht werden sollte, konnten wir noch herzhaft lachen.

Nächstes Mal kann Christa auch so schön lachen wie wir – ganz bestimmt – das erste Mal ging uns das auch so.

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Baby

Nach dem Weihnachtsmarkt sind wir dann zum Baby gucken gefahren.

Am 18. ist sie geboren und so süß.

Ich durfte sie auch mal halten  … sie gähnte und hielt meinen Finger fest. Und ich war ganz hin und weg.

Es gab Kaffee und Kuchen … für’s Baby Milch von Mama.

Nach ungefähr 2 Stunden haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht.

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Es ist kalt draußen, sehr kalt.

Das hindert uns aber nicht uns draußen aufzuhalten.

Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet.

Mit den Öffentlichen (Bus und Straßenbahn) sind wir unterwegs. Es ist voll wie im Berufsverkehr. Wo wollen die Leute bloß alle hin?  Wir steigen aus, als alle aussteigen, aber nicht alle wollen in unsere Richtung.

Als wir den Weihnachtsmarkt erreichen sind schon einige Besucher unterwegs. Wir nehmen den zweiten Glühweinstand und ich wärme meine Finger etwas auf. (ich muss unbedingt zu Hause nach den Taschenwärmern suchen)

Wir laufen weiter kaufen eine Bratwurst für Tom, eine Tüte Mutzenmandeln für mich. Fetakäse im Fladenbrot – da braucht man doch kein Mittagessen mehr. Es gibt viel zu sehen und zu kaufen auf dem Weihnachtsmarkt. Ich bleibe bei einigen Sachen stehen und bewundere die niedlichen kleinen Figuren. Aber ein Stück Seife, dass wie eine Torte aussieht, das kann man doch nicht kaufen.

Nach 1,5 Stunden ist uns beiden kalt und wir machen uns auf den Weg zu C+M.

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Physio

Meine erste Physiotherapie.

Ich schaffe es gerade so pünktlich zu erscheinen.

Kurz danach werde ich auch schon ins Behandlungszimmer gebeten. Ich weiß noch nicht, was auf mich zu kommt.

Ich darf mich auf die Liege lümmeln und werde gefragt, ob ich unter kalten Füßen leide. Weil das auch wirklich so ist, bekomme ich ein großes Wärmekissen an die Füße und eine Decke. Der nette junge Mann, wickelt die Decke sogar um meine Füße herum. „Das ist ja wie bei Oma“ sage ich. „ja, sie sollen sich hier auch wohlfühlen“ antwortet er.

Dann folgen einige Fragen nach weiteren Befindlichkeiten –  Schwindel und Kopfschmerzen. Dann werde ich gefragt, ob ich auch genug trinke. Natürlich tue ich das nicht. Er kennt alle Argumente und entkräftet sie. Während er spricht fängt die Behandlung an. Er zieht und drückt und findet die Punkte, an denen es weh tut. Er erklärt mir, dass er nur den ersten Schritt machen kann,  er rät mir mehr Sport zu treiben. Schwimmen wäre gut. Recht hat er.  Ich hab warme Füße und fühle mich wohl.

Schnell sind die 20 Minuten vorbei.

Tom und Jenni sitzen schon im Restaurant ggü. Wir sind dort verabredet. Wir essen hier noch  Abendbrot.  Es ist ein Fischrestaurant und es gefällt uns gut. Die Bedienung ist sehr nett. Das Essen von Tom und Jenni ist sehr gut. Nur ich hab mal wieder das Falsche bestellt. Nächstes Mal bestelle ich auch Fisch.

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Schwiemu: Hörtest

In letzter Zeit kam es vor,  dass die Schwiemu angerufen wurde und sie nicht ans Telefon gegangen ist. Nun kann es bei einer Dame von 88 Jahren schon mal vorkommen, dass sie etwas länger braucht um ans Telefon zu stürzen. Was wir aber eher vermuten ist, dass sie das Telefon nicht mehr hört. Als Tom seine Mutter heute besuchte,  schaltete er das Handy ein und rief das Telefon im gleichen Raum an. Mama reagierte nicht. Sie unterhielten sich noch eine Weile. Mama reagierte nicht. Dann machte er sie darauf aufmerksam. Sie lauschte. Und da hörte sie das Klingeln. „Das ist aber leise.“  war sie erstaunt. Tom verstellte die Lautstärke am Telefon so laut wie möglich. Hoffentlich hilft das.

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Sonntag

um den See

Den ganzen Tag in der Stube hocken wollten wir nun doch nicht. Deshalb setzten wir uns ins Auto und fuhren einfach mal los. Irgenwo hin um einen See laufen.

Gelandet sind wir im Briesetal. Hier waren wir schon lange nicht mehr.  Und obwohl wir schon öfter hier waren, sind wir noch nie diesen Weg um den See gelaufen. Dort sind über den sumpfigen Untergrund Wege gebaut worden, die dazu einladen benutzt zu werden.

Anschließen gab es ein Würstchen beim Imbiss.

Und dann noch eine Runde durch die gute Waldluft.

Es war schööön.

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