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Archive for Januar 2012

lecker Essen

Christa hat uns heute – wie immer im neuen Jahr – zum Essen eingeladen.

Ganz spontan haben wir entschieden in ein Fischrestaurant zu gehen. Pünktlich um 12:00 Uhr kommen wir an. Die anderen sind schon da. Wir begrüßen uns und nehmen die Plätze ein. Klein-Vicky übt sich schon mal im Unterhalten von Oma, Uroma und Tante. Wir sind entzückt über den süßen Fratz.

Ein Sekt vorneweg muss es schon sein. Wir stoßen an und freuen uns auf ein leckeres Essen.

Gustav hat als einziger an den Fotoapparat gedacht. Wir dürfen alle mal knipsen.

Die Hälfte von uns isst Fisch. Aber es gibt auch Schnitzel und Schweinemedaillons  für die,  die sich nicht an Fisch heran trauen. Vicky bekommt Puffer, die sie aber lieber zum Spielen verwendet. Einmal müssen wir lachen, weil sie eine Ecke des Puffers in den Apfelmus taucht, aber dann eine andere Ecke in den Mund steckt und dann das Gesicht verzieht. Ja, das Essen mit der Gabel muss auch erst gelernt werden. *grins*

Nach dem wir unser leckeres Essen genossen haben, gibt es noch einen Kaffee und dann lässt sich Christa die Rechnung kommen.

Wir schwatzen noch ein Weilchen. Als wir dann aufbrechen wollen, zeigt uns der Opa von Nachbartisch grüne Hühnereier. Christa hat so was schon mal gesehen und plauscht mit dem fremden Opa noch etwas darüber.

Dann geht es wieder nach Hause.

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Heute mal wieder ein Eintrag in der Rubrik „schöne neue Technik“.

Tom hat für sein Handy ein Programm gefunden, dass Wanderwege auf der Landkarte anzeigen kann. Da sind auch für unsere Dörfergemeinschaft einige Wanderwege vorgeschlagen. Na, dann probieren wir doch mal einen davon aus.

Wir haben uns heute nach dem Mittagessen auf den Weg gemacht,  Wanderschuhe an, Handschuhe und Schal geschnappt  und los geht es.

Kurz vor der nächsten Siedlung soll es rechts rein gehen. Ja, da war mal ein Weg, der ist im Augenblick ein See. Wir weichen aus auf das Feld, wo schon ein gut ausgelatschter Pfad zu erkennen ist. Und nach ein paar 100 Metern finden wir auch den richtigen Weg  wieder. Mitten zwischen den wild wachsenden Bäumen gibt es diesen Weg. Toms Handy zeigt uns die Richtung.

Weiter geht es übers Feld. Wo keine Bäume stehen bläst uns der Wind kalt um die Ohren. Als wir eine Straße passierten, kann man den Weg kaum erkennen. Aber tapfer halten wir uns an die vorgeschriebene Route und hinter einem kleinen Hügel geht der Weg sogar mit Wanderkennzeichnung und Richtungsangabe weiter. Wir laufen durch einen Wald, von dem ich gar nicht wusste, dass es den hier gibt. (ich erzähle lieber nicht, dass ich hier aufgewachsen bin)

Doch dann haben wir Pech, die Karte stimmt nicht, denn wir müssten nach dem Wald durch ein abgezäuntes Gebiet laufen. Nee, wir wollen uns lieber nicht mit der Polizei anlegen, die hier das Gelände belegt hat. Wir machen also einen kleinen Umweg um das Gelände herum. Auch hier immer wieder überflutete Wege. Dank der Felder und der Trampelpfade darauf aber kein Problem. Nur ein Mal holen wir uns nasse Füße.

Das wäre unser Weg gewesen.

Nach dem Schlenker sind wir wieder auf unserer Wanderroute, die uns dann einen Teil des Weges wieder zurück führt, den wir schon hin gelaufen sind. Ich finde es ist wie im Urlaub.

Nach knapp zwei Stunden sind wir wieder zu Hause. Die Knie melden sich, aber wir freuen uns auf einen schönen Kaffee. Den haben wir uns verdient.

Übrigens, das Programm heißt: komoot und wir probieren beim nächsten schönen Wetter die nächste Route aus.

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Abreise mit Hindernis

Wir holen unser Gepäck aus den Zimmern, bezahlen und verabschieden uns von Hubert und Marianne. Es war doch schön, hier in Birgsau. Wir verabschieden uns auch gegenseitig und dann soll es eigentlich los gehen. Eigentlich! Wir steigen ins Auto und …. es geht nur ein paar cm vorwärts. Dann ist Schluss. Die anderen Drei haben gesehen, dass wir ein Problem haben. Sie halten noch mal an und kommen uns zur Hilfe. Ja, wenn so ein Auto eine Woche lang steht – Schnee, Regen, Tauwasser, wieder Schnee und wieder Tauwasser, dann kann das schon mal zum Problem werden. Wir stehen in einer Kuhle aus Schnee und Eis. Gemeinsam schieben wir das Auto rückwärts aus der Parkmulde und Tom manövriert es schlidddddernd auf die Straße. Wir verabschieden uns noch mal und nun geht es doch endlich los. Noch 8 Stunden auf der Autobahn verbringen, wenn alles gut geht.

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Weil wir es ja gestern nicht zum Schwand geschafft haben, wollen wir das heute nachholen. Wir fahren aber mit dem Auto bis zur Seilbahn. Erst mal gucken ob der Weg auch frei ist, Ja, er ist es. Also hoch, vorbei an der Ziegenfarm, durch den kleinen Wald und über den Bach.Der Weg geht steil hoch. Es ist schön draußen und die Sonne scheint als wir ankommen. Tom darf entscheiden, ob wir draußen oder drin sitzen wollen. Er möchte lieber ins warme, also geht es rein. Für mich gibt es wieder einen heißen Holundersirup, für Tom auch. *lecker* Tom bestellt sich dazu noch ein Stück Torte! Reinhard, Rü und Heike mögen lieber ein Bier und Reinhard probiert ein Käsebrot.

Danach geht es den langen Weg zurück. An manchen Stellen ist es so glatt. Das Schmelzwasser fließt über die Wege und darunter ist es noch gefroren. Gefährlich! Doch wir kommen alle heil am Auto an. Ein Glück, dass die Männer wissen wo es lang geht, ich hätte das Auto suchen müssen.

Und weil der Tag ja noch jung ist, fahren wir noch zum Bauernmarkt nach Hindelang. Das war die Empfehlung von Marianne.  Hier gibt es einen Wolleladen mit ganz viel Zeugs. Ich finde ganz viele Sachen so schön. Wir kaufen ein paar Mitbringsel. Und dann finden wir auch den Metallmichel. Lauter verrostete Eisenkunst und ich staune. Die Feuerfratze  wird uns vorgeführt und Heike und Reinhard nehmen eine mit. Die wollen wir bei unserem nächsten Besuch aber in Action sehen. Leider fängt es wieder an zu regnen.

Wir wollen noch Geld holen. An der Bank angekommen schüttet es wie aus Eimern. Tom springt schnell aus dem Auto. Wir fahren eine Runde mit dem Auto, weil wir eigentlich einen Parkplatz suchen. Wieder am Platz  vor der Bank angekommen, steht Tom schon wieder da und Heike und Rü springen nun raus. Wir finden uns wieder nach ein paar Runden durch Oberstdorf. Es regnet und regnet.

Gegen 17:00 Uhr stehen wir wieder in der Gaststube. Jeannette begrüßt uns. Sie hat ein selbst gestaltetes Shirt an. Werbung für das Gasthaus! Na da müsste Hubert aber stolz drauf sein

Ich bestelle mal eine kleine Portion Käsespätzle. Die anderen Vier bestellen noch mal richtig Fleisch.

Nach einem Calisay nehmen wir noch Schokoeis mit Eierlikör. Huberts Papa wundert  sich, aber das ist so lecker.

Früher als sonst gehen wir aufs Zimmer, denn wir wollen noch Fotos tauschen. Über 600 Fotos haben wir alle zusammen gemacht.

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Neujahr

Zum Frühstück werden wir –wie jeden Morgen – ganz lieb von Marianne begrüßt. Sie hat ein ganz süßes Teilchen an. Heike und ich bewundern es. Sie erzählt uns auch gleich, wo es so was Hübsches zu kaufen gibt. Auch Lina ist wieder mit dabei. Wir bekommen einen Sekt spendiert und auf dem Teller wartet ein Schokokäfer. Na das Jahr fängt ja gut an. *freu*

Wir wollen uns noch etwas bewegen und fahren mit dem Auto nach Oberstdorf. Unser Ziel ist ein Wanderweg zum Illerursprung. Der  Weg ist aber so glatt, dass wir ihn doch nicht gehen. Stattdessen gehen wir auf einem Radwanderweg. Hier auf der nördlichen Seite waren wir noch nie unterwegs. Wir spazieren ein  oder zwei Stunden, aber dann regnet es schon wieder. Also zurück zu unseren Zimmern.

Als es wieder etwas heller draußen ist, laufen wir noch mal in Richtung Süden. Leider ist nach ein paar hundert Metern hier Schluss, denn es besteht Lawinengefahr. Also zurück zur Hauptstraße und auch da ist nach einigen Metern wieder gesperrt. Ja, dann gehen wir eben noch ein bisschen die Straße entlang. Die Stillach hat viel Wasser und rauscht ziemlich laut. Noch kurz in den Wald gucken und wieder zurück bevor es ganz finster wird.

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