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Archive for April 2006

Bevor die Feierei los geht, fahren wir noch schnell zum Tierarzt. Es hat doch einen Vorteil ein Tierheim in der Nähe zu haben, denn wo sonst ist täglich, auch an Sonn- und Feiertagen, ein Tierarzt im Dienst. Unser Toni mickert schon ein paar Tage, aber heute ist es besonders schlimm. Er bewegt sich nicht. Sitzt nur still auf meiner Schulter und will sich gar nicht herunternehmen lassen, was beim Kochen nicht so ganz praktisch ist. Nach dem Essen ist der Entschluss gefasst, wir fahren los. Die Gäste sind erst zu 15:00 Uhr eingeladen, das wird doch hoffentlich zu schaffen sein. Am Empfang muss ich einen Zettel ausschreiben, wie das Tier heißt, welche Rasse, welches Geschlecht, wie alt und all solche Fragen. Den Namen, das ist ja noch einfach, aber das Geschlecht? Gekauft haben wir ihn als Männchen, aber so sicher sind wir uns da nicht. Auch die Ärztin will sich da nicht festlegen. Sie untersucht unseren Toni und kann nicht so richtig was feststellen. Er hat eine Entzündung und bekommt eine Spritze und auch Medizin für zu Hause. Ob wir Rotlicht hätten, ja gut, das sollte zum Einsatz kommen. Sie weißt uns darauf hin, dass er mit 7 Jahren schon ziemlich alt ist und wir sollten auch mal daran denken, dass … Daran wollen wir lieber nicht denken. Die Ärztin war sehr nett und etwas beruhigter fahren wir wieder nach Hause.

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Pisa

Jenni musste heute früher zur Schule, weil sie ausgelost wurde um an PISA teilzunehmen. Mit ihr noch 6 andere Kinder aus ihrer Klasse, die daran teilnehmen durften. Sie meinte es war ganz schön anstrengend, aber nicht der Fragen wegen, sondern weil ohne Pause gearbeitet wurde. Von um acht bis 12 Uhr – volle Konzentration. Da können die Kinder mal sehen wie gut sie es eigentlich haben, als Arbeitnehmer ist das ganz normal 4 Stunden durchzuarbeiten. Und wer ganztags arbeitet, der hat dann erst den halben Tag geschafft. Aber davon will ich hier doch gar nicht reden. Sie hat uns auch PISA-Hausaufgaben mitgebracht. Die Eltern der Teilnehmer dürfen nämlich auch ran und einen Fragebogen ausfüllen. Aber wir haben mehr als 4 Stunden Zeit, wir dürfen das ganze Wochenende darüber nachdenken

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Heute vor 20 Jahren ist mein Schwiegervater gestorben. Das ist nun schon so lange her, aber ich denke noch oft an ihn und immer wieder finde ich es schade, dass er so früh sterben musste.

Er war ein so lieber Mensch. Er hat die Familie zusammengehalten. Seid er nicht mehr da ist, ist die ganze Familie im Zank und Streit auseinander gegangen. Das hätte er sicher nicht gewollt.

Heute vor 20 Jahren ist auch der Reaktor in Tschernobyl hochgegangen. Damals hab ich das zuerst gar nicht so mitbekommen, weil wir um Vati getrauert haben. Aber heute wo man die Hintergründe nachlesen kann, kann man nur mit dem Kopf schütteln, dass es eigentlich nicht hätte so weit kommen müssen. Das ist furchtbar.

edit:
Auch Tante Else ist an diesem Tag gestorben, das hat mir meine Mutter erzählt. Das ist doch echt ein trauriger Tag.

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bei super schönem Wetter haben wir heute Jennis Geburtstag draußen gefeiert. Wir haben ab Mittag bis abends um neun Uhr im Freien gesessen. Aber dann wurde es wirklich kalt.

In der Schule scheint es nicht mehr üblich zu sein, dass die Lehrer den Jugendlichen gratulieren. Auch untereinander sind die Kinder nicht mehr daran interessiert. Ist das normal?

Das Kind meinte, sie will nicht, dass die Lehrerin weiß, dass sie Geburtstag hat. Dann müssten die anderen Kinder ein Geburtstagslied auf spanisch singen und das ist doch peinlich.

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Uhr

Die Schwiemu hat eine Uhr, die hat sie mal von uns geschenkt bekommen, sie war damals sehr teuer.
Sie hat noch eine Uhr, die hat sie mal von Vati (ihrem Mann) geschenkt bekommen, da hängen jede Menge Erinnerungen dran.
Und sie hat eine Uhr die gab es mal bei einer Bestellung von Klingel als Geschenk dazu.
Sie hatte noch zwei andere Uhren, die hat ihr Sohn entsorgt, was auch nötig war.

Alle Uhren sind stehen geblieben. Kein Strom in der Batterie.

Sie hat im Wohnzimmer eine Wanduhr, die eine Funkuhr ist, auch die läuft mit Batterie, die kann sie ja nicht erkennen, wenn sie am Tisch sitzt. Aber sie braucht keine Brille. Deshalb stellt sie sich einen Reisewecker aufs Fensterbrett.

Nun wollten wir eine neue Batterie für eine der Armbanduhren kaufen und welche soll wohl eine Neue bekommen? Genau, das klapprige Geschenk von Klingel! Die anderen Uhren sind ihr zu Schade für jeden Tag. An statt sich für eine der beiden Uhren die sie schön findet, zu entscheiden, soll Tom in die Billiguhr eine Batterie einsetzen lassen. Muss man das verstehen? Sie sagt zwar, dass die anderen Uhren zu schade für alle Tage sind, aber vielleicht kann sie die besseren Uhren einfach nicht erkennen, weil das Ziffernblatt viel zu klein ist?

Der Mann im Uhrenladen hat auch komisch geguckt und die Uhr gleich mal sauber gemacht. Er meinte auch, dass das kein gutes Stück ist, weil sie nicht wirklich dicht ist und bald wieder ganz dreckig sein wird. Die Schwiemu freut sich aber eine Kullerkeks, dass sie nun endlich wieder eine funktionierende Uhr hat.

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Sonntag

Huch so schnell geht eine Woche vorbei. Vier Tage arbeiten und dann wieder Wochenende, daran könnte man sich gewöhnen. Nächste Woche hab ich schon wieder zwei Tage frei, weil ich doch noch alten Urlaub habe, von dem ich gar nichts mehr wusste. So kann ich mich am Donnerstag schon wieder auf ein langes Wochenende freuen.

Was ist neues passiert? Jenni und Tom haben entdeckt, dass man Siedler 4 auf dem PC auch im Netzwerk spielen kann und nun muss ich um meinen Platz am Rechner kämpfen. Fürs Kind ist es eine Sucht, sofern man das nach ein paar Tagen schon sagen kann. Jedenfalls muss ich meine mütterliche Macht anwenden, damit sie auch zu den vereinbarten Zeiten wieder Schluss macht.

Ach ja, wir waren Donnerstag beim Arzt und danach Geschenke einkaufen. Beim Arzt, nur halbjährliche Kontrolle, war alles okay. Wir haben noch ein kurzes Pläuschchen mit der Ärztin und der Schwester gehalten, aber das ist fast immer so. Sie nimmt sich einfach die Zeit für ihre Patienten, daher ist es auch nicht so schlimm, wenn man mal länger warten muss. Im Kaufhaus war es schon anders. Wir waren ja dort, weil Jenni sich was als Geburtstagsgeschenk aussuchen sollte. Also sind wir zuerst durch die Kinderabteilung gelaufen, aber dort war kein Stück, was dem Kind gefallen hat. Danach durch die Spielzeugabteilung, auch da war nichts zu finden. Tom und ich hätten schon bei dem einen oder anderen Teil zugeschlagen, aber das Kind war nicht einverstanden. Sie wollte sich nichts schenken lassen mit dem nachher die Eltern spielen. Aber dann waren wir in der Damenabteilung und sind langsam aber sicher zu den Markenjeans gekommen. Und da hat sie zugeschlagen. Keine Jeans, aber drei T-Shirts (2 von Levis) und eine Sommerjacke … 120 Euro. In Worten: einhundertundzwanzig Euro! Aber was will man machen, dem Kind hat es gefallen und das kommt bei Jenni so ganz selten vor. Und das Geld, was die Großeltern schenken, muss ja schließlich sinnvoll umgesetzt werden.

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Ostersonntag

Jenni ist gestern zum ersten Mal nach uns ins Bett gegangen. Weil sie inzwischen auch länger schläft als wir, war das aber kein Problem, denn ich hab dann kurz vor dem Frühstück erst Osterhase gespielt. Draußen war wegen des schlechten Wetters keine gute Idee um Osternester zu verstecken, also hab ich das im Wohnzimmer gemacht. Zwei der drei Nester hat Jenni schnell entdeckt (übrigens wollte sie noch suchen), aber das dritte hatte ich etwas höher gelegt und wurde daher nur mit „heiß“ und „kalt“ gefunden.

Dieses dritte Nest enthielt die DVD HP4 – und damit hatten wir auch gleich die Unterhaltung für diesen Abend gesichert. *ganzuneigennützig*

Für diesen Sonntag war grillen mit der ganzen Sippe angesagt. Zehn Personen sollten beköstigt werden. Leider war das Wetter absolut nicht zum draußen sitzen geeignet, zumal die Schwiegermutter (83 Jahre) auch da war. Aber wir hatten mal wieder Glück, genau zum Mittag schien die Sonne und wir konnten doch draußen sitzen. Zum Abschluss gab es noch ein paar Scheiben Ananas auf den Grill – hmmm, lecker!!!

Zum Kaffee hat uns meine Mutter dann doch lieber nach drinnen gelockt und das war auch gut so. Kaum dass wir am Tisch saßen fing es an zu schütten. Regen wie aus dem Fernsehen. Es ist eben noch April.

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