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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Pizza und Steak

Ein Besuch bei dem Italiener im Dorf ist mal wieder dran und so laufen wir die 2km.

Eigentlich wollten wir ja die Eltern mitnehmen – dann wären wir natürlich nicht gelaufen – aber die Beiden wollen lieber auf dem Sofa sitzen. Nun ja, dann ist es so.

Tom bestellt Fleisch mit Gorgonzolasoße und ich eine Pizza Salami mit Ananas. Wie immer werde ich schräg angesehen. Dazu noch ein Bier, ein Wein und ein Wasser. Während wir uns mit den Getränken beschäftigen und uns unterhalten, kommt der Wirt immer mal wieder zu einen Schwätzchen an unseren Tisch. Es ist ja auch nicht viel los heute.
Unser Essen ist schnell verputzt und ich schaffe es sogar die ganze Pizza aufzuessen.

Die Gäste hinter uns sind schon gegangen, die Gäste vor uns machen sich auch gereade auf den Weg – es sind nur noch zwei Tische belegt und der Wirt und seine Frau haben Zeit für uns. Wir bekommen noch einen Schnaps auf Kosten des Hauses und stoßen auf den Geburtstag an. Wir erzählen noch ein bisschen von unserer Kindheit und dem Dorf und dann ist es auch für uns Zeit aufzubrechen. Leicht angeheitert laufen wir die 2km wieder nach Hause.

 

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Wir bekommen Besuch

B+J besuchen uns.

Wir sind schon fertig mit dem Tischdecken und warten darauf, dass wir das Auto ankommen hören und dann sind sie da. Wieder haben sie Naschzeug und eine Blume mitgebracht. Ein kleiner Kaktus mit weißen Blüten. Leider ist ein Blatt abgebrochen. Ich stecke es am Rand wieder in die Erde – vielleicht wächst es ja an.

Es gibt Kaffee und Kuchen. Wir servieren unter anderem die selbstgemachten Muffins. Eigentlich schmecken sie gut, es stören nur die Kerne der Johannisbeeren.

Vor ein paar Wochen hatten wir uns über Weihnachtsfilme unterhalten und da meinten sie, dass sie „Single Bells“ nicht kennen. Das wollen wir heute ändern. Aber während wir so diesen Film schauen, merken sie, dass sie ihn doch schon mal gesehen haben. Wir halten aber durch und schauen den Film bis zum Ende.

Zum Abendbrot haben wir Lauchkuchen vom Blech gemacht. Sehr lecker!

Den Rest des Abends packen wir Toms Geburtstags- und unser Weihnachtsgeschenk aus. „Gravitrax“ – und schon sind wir alle wieder Kinder und spielen mit einer Murmelbahn.

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Taxi

 

nach dem Konzert:

Weil wir die Bushaltestelle nicht finden, beschließe ich mit dem Taxi nach Hause zu fahren.

Ich öffne die Tür des Taxis und frage den Fahrer ob er mich nach Hause fahren kann und ob ich vorn sitzen darf. – ich darf.

Drinnen frage ich ihn, ob die 30 Euro in meiner Tasche, bis zu meinem zu Hause reichen. Wenn nicht, soll er mich vorher rausschmeißen, ich laufe dann den Rest.

Er antwortet: „Ich schmeiße Sie nicht weg. “ und mit diesem Satz hat er meine Sympatie gewonnen.

Nachdem Tante Google den richtigen Weg gefunden hat, fahren wir auf Straßen, die ich nur vom Namen kenne und ich überlege, ob ich  von hier aus schon jemals mit dem Taxi nach Hause gefahren bin.

Wir erzählen von Gott und der Welt, vom Leben und Sterben und wie es danach weiter gehen könnte. Man merkt sehr deutlich, dass ihm Glauben sehr wichtig ist und ich finde es aber schön, wie er erzählt. An einigen Stellen denke ich sogar, dass ich mir das merken sollte, weil es sich gut anhört. Es gibt natürlich auch Ansichten wo wir nicht übereinstimmen, aber das ist ja auch normal.

Jedenfalls bringt er mich trocken, warm und sicher nach Hause. Ich bin froh und meine 30 Euro haben gereicht – es ist sogar noch Trinkgeld für ihn drin.

Ich wünsche ihm noch einen schönen Abend und er fährt los zu seiner nächsten Tour, die sich vorhin angemeldet hat.

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Culture Club

Boy George in Berlin …

und wir – meine Kolleginnen und ich – sind dabei.

Schon über eine Stunde bevor es losgeht gibt es eine Schlange vor der Tür der Verti Music Hall, da sitzen wir noch in der Gaststätte neben dem Eingang.

Als wir dann hinein gehen, ist die Schlange ziemlich kurz, wir müssen die Taschen aufmachen und sogar das Brillenetui öffnen. Dann geben wir unsere Jacken ab und werden gebeten nach hinten durch zu laufen, da standen die Leute und warteten auf Kundschaft.

Gut gelaunt betreten wir den Saal, es sind schon einige Leute drin, aber ganz vorne links ist noch etwas frei und Rita und ich platzieren uns dort. – noch eine Stunde!

Susanne mit Tochter und Schwester sind die nächsten. Kurz vor Beginn um 20:00 Uhr ist dann auch Nicole da – sie kommt mit Hut und Fanshirt.

20:05 beginnt dann ziemlich pünktlich das Konzert. Wir sind schon mal hin und weg.

Er erzählt viel – leider für mich – auf englisch und ich bin erstaunt, dass ich doch so einiges verstehen kann. Und wir freuen uns, dass wir mehr Lieder kennen, als wir vorher gedacht haben. Um uns rum wird getanzt und mitgesungen, mittanzen kann ich auch. Kurz vor zehn verlassen alle die Bühne. Es gibt eine Zugabe, aber dieses rhythmische Klatschen das es bei anderen Konzerten gibt, kommt hier nicht zu Stande. Zum Schluss kommt Karma Chameleon und beschwingt verlassen wir den Raum. Das war ein sehr schönes Konzert und ich bin froh, dass ich mitgegangen bin.

Wir haben Glück mit der Garderobe (weil wir ja ganz hinten abgegeben haben, sind wir jetzt ganz vorne und es stehen kaum Leute vor uns) und sind schnell an der frischen Luft. Wir suchen den S-Bahnhof und ich bin bedient: ab 22:00 Schienenersatzverkehr! Wir finden die Bushaltestelle nicht und ich beschließe ein Taxi zu nehmen. Das ist aber eine ganz andere Geschichte.

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ein Lächeln …

… hat mich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit erwischt.Ja, ich weiß, das ist Schmiererei und man sollte das nicht unterstützen, doch es hat auch mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

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Besuch bei Freunden

Bei J+B

 

alte Erlebnisse ausgetauscht.

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28 Jahre ist es her, dass die Mauer gefallen ist und Deutschland nun wieder eins ist.

Wie jedes Jahr feiern wir das zu Hause mit der Familie.

Wir grillen zum Mittag und haben Glück, die Sonne meint es gut mit uns.

Nach dem vielen Essen mache wir zu Viert einen Spaziergang. Caro und Vicky suchen noch zwei Caches und dann fängt es an zu regnen.

Als wir zurück sind werden wir angesehen, als ob wir vom Mond sind. Hier hat es nicht geregnet, dabei waren wir keine drei Kilometer entfernt.

Es war trotz Regen ein schöner freier Tag.

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