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Archive for Oktober 2018

Breitensee

Der Tag beginnt mit einen Frühstück mit abgezählten Brötchen, aber wir werden satt.

Dann geht es los – nach Breitensee in Bayern, das heißt eine Stunde Auto fahren.

Es geht über die Dörfer, schön viele Kurven und schmale Ortsdurchfahrten – Tom liebt so was.

Wir halten mitten im Dorf und parken. Dann zücken wir das Handy und machen uns auf den Weg vorbei an Felsenkellern zu unserem ersten Cache in Bayern. Er heißt „Mikro unter den Steinen“. Wir suchen an einem Steinhaufen und drehen fast jeden Stein um, bis wir bemerken, dass wir gar nicht an der richtigen Stelle suchen. Keine 20 m weiter ist noch ein großer Steinhaufen und da findet sich das gewünschte Objekt. Es ist einfach herrlich und wir freuen uns, dass wir ausgerechnet diesen Cache gefunden haben.

Der zweite Cache war gar nicht so weit entfernt. Eine kleine Wanderung auf dem Feldweg, der gleichzeitig ein Radweg ist, bringt uns direkt an eine Kreuzung. Es ist so warm, dass ich sogar die Jacke ausziehe und das Mitte Oktober.

Hier steht ein sehr altes schönes Fahrrad, das Werbung für eine Fahrradschutzhütte ist. Tom guckt und schon hat er diesen super kleinen Cache mit einem super kleinen Logbuch. Wir finden gerade noch ein Plätzchen zum eintragen.

Wir wandern bei herrlichem Sonnenschein zurück zum Auto und fahren nach Hildburghausen.

Auf dem Marktplatz beim Stadtcafe im Sonnenschein gibt es Kaffee, Eis und heiße Schokolade. sehr lecker! Wir spazieren noch ein bisschen durch die Straßen und fahren wieder zur Pension.

Die zweite Runde des Tages (4,7km) machen wir wieder in der Nähe. Wir sehen die Dietrichsruh-Hütte und den Aussichstpunkt nach Vesser.

Auch hier soll es noch einen Geocache geben – aber es muss geklettert werden. Nee, nicht mit uns.

Zum Abendbrot geht es wieder in die Gaststätte. Tom lobt das Bier, er findet es wirklich lecker.

 

*** 14000 Schritte ***

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Schmiedefeld

Nach dem Frühstück geht es los auf eine kurze (5,7 km) Geocaching Runde. Wir finden von den 8 Caches 6, einen haben wir gesucht und gesucht und dann doch aufgegeben. den anderen konnten wir nicht bergen, denn da waren 2 Leute, die Holz gemacht haben, also Muggel. Da kann man nicht suchen. Die Runde war dann doch wieder etwas länger: 6,8 km.

Auf dem Rückweg zur Pension halten wir noch in der Tourie-Info an. Wir kaufen zwei Ansichtskarten und schauen uns noch ein paar Prospekte an.

Eine kurze Pause bei Sonnenschein auf dem Balkon und dann geht es um 14:00 Uhr  auf die zweite Runde. Schon nach knapp 2 km machen wir Pause an der „schwarzen Crux“. wir haben Durst, da hilft nur ein Kaffee und ein Schwarzenbacher Pils.

Jetzt aber los, der Berg ruft. Wir wollen an der Vesserquelle vorbei, zum großen Eisenberg. Nach kleinen Unstimmigkeiten mit der netten Stimme von komoot finden wir den richtigen Weg.

zehn Teiche

Pilze auf totem Holz

Nach gut einer Stunde sind wir an der Vesserquelle, zwei kleine Rinnsale, die aus dem Boden sickern. Aber es ist schön hier.

Dann kommt der Aufstieg zum Eisenberg. Eigentlich habe ich genug, aber ich schleppe mich hinter Tom her und oben ist NIX! Man kann nicht mal erkennen, ob wir am höchsten Punkt angekommen sind.

Von da an ging es nur noch bergab! Erst ganz leicht, aber als wir die Ski-Piste runter sind, war ich mir nicht mehr so ganz klar, warum ich nicht einfach da sitzen bleiben sollte. Doch Tom ist mir immer ein paar Meter voraus, also laufe ich hinterher.

Zum Abendbrot gibt es heute kleinere Portionen. Für mich eine Tomatensuppe und Tom schwärmt noch am nächsten Tag von seinem Rostbrätel.

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Wir haben ein paar Tage frei und fahren in Richtung Thüringen.

Die Autobahn ist frei, doch kurz vor der A115 gibt es einen Mega-Stau. Die beiden rechten Fahrspuren sind zugestellt von ganz vielen LKW’s. Es steht Sattelschlepper an Sattelschlepper, man kommt sich vor wie in einem Film. Es ist wirklich unglaublich. Wir nehmen ganz zufällig die dritte Spur und fahren langsam (aber wir fahren) an ungefähr 6km Blechlawine vorbei, während die LKW’s stehen bleiben.

Nach 4 Stunden finden wir unsere Pension. Die Zufahrtsstraße war gesperrt, aber das Handy hat dank Google noch eine Umleitung gefunden.

Wir bekommen unser Zimmer, tragen unsere Koffer hoch und dann trinken wir erstmal einen Kaffee in der Gaststätte, die zur Pension gehört. Die Wirtin schwatzt mit uns über alte Zeiten, denn es ist kein weiterer Gast zu sehen.

Und dann geht es auch schon auf unsere erste Tour. Es ist wunderschön, das bunte Laub, die Sonne und die frische Luft.

Ausblick auf Vesser

Meine neuen Wanderschuhe werden ausgiebig getestet und ja, sie sind gut. (die alten hatten einfach kein Profil mehr)

Wir haben die alte Schanze gesehen, den Ausblick auf Vesser genossen, sind durch Vesser gelaufen, haben uns ein bisschen verfranst, aber komoot hat uns wieder richtig nach Hause geführt.

Mehr als 10000 Schritte schon bei der ersten leichten Wanderung lassen hoffen.

Um 18:24 Uhr sitzen wir wieder in der Gaststätte der Pension und warten auf unser Essen. Tom freut sich über das Dingslebener Bier, es schmeckt im sehr lecker.

Den Abend lassen wir ausklingen mit einem Buch für mich und Snooker im Fernsehen für Tom.

 

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Montag-frei

Es ist Montag und ich habe mal frei.

Der erste Termin des heutigen Tages: Zahnarzt! Und so früh, dass wir doch nicht ausschlafen können.

Wir sind zu früh da – wie immer. Dann bin ich dran, es dauert länger als erwartet, aber alles ist gut.

Zwei Stunden nichts essen – kein Problem.

Danach wandern wir noch weiter zum Frisör, der zweite Termin für heute. Da hier ohne Termine gearbeitet wird, müssen wir ein bisschen warten, denn es sind noch zwei Omas vor uns da.

Mit frisch geschnittenen Haaren fahren wir erst mal nach Hause, denn wir haben Durst. Was essen wäre auch nicht schlecht. Wir machen ein kleines Päuschen und dann geht es noch mal los zum Einkaufsmarkt hier in der Nähe bei uns. Da soll es nach Aussage der Nachbarn gut einzukaufen sein.

Ich brauche neue Wanderschuhe, die Alten haben nach 9 Jahren intensiver Nutzung kein Profil mehr, wie ich letztens mit Erschrecken festgestellt habe. Wir gehen also in das eine Sportfachgeschäft und ja hier gibt es welche, die mir auch gefallen würden. Gegenüber gibt es aber noch ein Sportgeschäft, da wollen wir auch mal schauen. Hier ist eine riesige Auswahl und auch etwas billiger. Ich suche mir welche aus und als ich so von oben (ich hatte die Schuhe an) gucke, sehen die aber schief aus. Tom läuft also los und holt ein anderes Paar der gleichen Sorte, die sind auch okay. Ich ziehe sie an *ja fein* und schnüre … ähm, versuche die Bänder anzuziehen, da kracht schon mal die eine Halterung heraus. Die Niete war viel zu kurz. *nee, nä?* Ich schaue mir noch ein paar andere Modelle an, aber irgendwie ist mein Kaufwunsch verschwunden. Wir gehen also noch mal rüber in den anderen Laden und da lachen mich ein paar blaue Treter an, die auch gekauft werden. Sie sind zwar teurer als die anderen, aber vielleicht halten sie ja wieder 9 Jahre.

Wir laufen noch durch die Shopping-Meile und gucken ein bisschen hier und da.

Tom hat Kaffeedurst, da bietet sich doch der Bäcker hier an und verkauft uns zwei Stücken Kuchen, die wir zu Hause genießen.

 

 

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ungarisch

Nach der Nähstunde sind wir noch mit unseren Männern zum Essen verabredet. Wir wollen die ungarische Küche kosten.

Wir kommen rein und werden angeschaut, als ob wir grüne Männchen vom Mars wären. Uns wird schnell klar, hier verirren sich nur selten Fremde. In der Mitte ist ein sechser Tisch frei und wir nehmen Platz. Ein Mann kommt und nimmt unsere Bestellung auf, aber bitte schön der Reihe nach im Uhrzeigersinn! Und erst die Getränke. Wir gehorchen und teilen ihm unsere Wünsche mit. Er schreibt alles auf und verschwindet in der Küche.

Das Essen wird serviert … Tom bekommt zuerst … dann warten wir ein Weilchen … dann bekomme ich mein Essen …. dann ist Biene an der Reihe … und Jörg muss noch ein bisschen länger warten.

Ungarisch habe ich mir doch anders vorgestellt. Schärfer.

Zu meinen Bouletten gab es Nockerln – ich weiß jetzt, dass ich das nicht mag. Gut, dafür kann ja der Wirt nichts, dass ich mal wieder das Falsche bestellt habe. Allen anderen schmeckt es gut.

Die Kellnerin kommt an unseren Tisch und man merkt, sie ist eigentlich diejenige, die hier im Gastraum unterwegs ist. Wir ordern noch einmal die Karte. Eigentlich sind wir satt, aber dann gab es noch einen Palatschinken als Dessert  und der schmeckt mir auch. Nächstes Mal, das muss ich mir merken, gibt es für mich nur Palatschinken.

Gut gesättigt verlassen wir das Lokal wieder. Ob wir dann Gesprächsthema in dieser Gaststätte waren?

 

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Himmmmmmbeeren

heute Vormittag entdeckt, in unserem Garten.

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28 Jahre ist es her, dass die Mauer gefallen ist und Deutschland nun wieder eins ist.

Wie jedes Jahr feiern wir das zu Hause mit der Familie.

Wir grillen zum Mittag und haben Glück, die Sonne meint es gut mit uns.

Nach dem vielen Essen mache wir zu Viert einen Spaziergang. Caro und Vicky suchen noch zwei Caches und dann fängt es an zu regnen.

Als wir zurück sind werden wir angesehen, als ob wir vom Mond sind. Hier hat es nicht geregnet, dabei waren wir keine drei Kilometer entfernt.

Es war trotz Regen ein schöner freier Tag.

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