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Archive for Juli 2008

Dresden – war schon lange geplant.

Mit einer Tageskarte machen wir uns auf den Weg zum Bahnsteig 3. Dieser Bahnsteig ist aber eine Baustelle. Noch 3 Minuten: „wo müssen wir hin?“ Es ist Bahnsteig 2, wo die S-Bahn der Linie S1 fährt und wir stehen richtig. Die Bahnfahrt ist sehr angenehm, denn der Zug ist klimatisiert. Eine Stunde zuckeln wir durch das sächsische Land.

Das ist ein Dresdner Ampelmädchen – ich find es niedlich.

Bei unerträglicher Hitze laufen wir in Richtung Altstadt. Wir sehen die Frauenkirche und ich bin enttäuscht, denn die sieht viel zu neu aus.
Weiter geht es und nun sieht es auch nach Altstadt aus, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Unsere Mittagspause verbringen wir auf dem Dach einer Gaststätte. Auf dem Rückweg sehen wir, dass die Gaststätte total klasse eingerichtet ist.
Unser Weg führt uns an den ganzen Sehenswürdigkeiten vorbei, die hier alle auf einem Platze stehen. Vorbei an der Semper-Oper laufen wir zum Zwinger. Vom Rundgang kann man die mit Rasen gestalteten Ornamente sehen. Die Springbrunnen laufen auch, was bei der Hitze sehr angenehm ist. Wir warten das Glockenspiel ab und laufen dann langsam wieder in Richtung Bahnhof.

Im Bahnhof suche ich nach einem Hochwasserzeichen, Tom und ich finden das Zeichen und wir gehen zurück zur Bank, wo Jenni auf uns wartet. Nun ist es gut und wir gehen zum Bahnsteig 18.

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Dampferfahren wollten wir auch noch. Das erledigen wir heute. Die Raddampfer auf der Elbe sind schon was Besonderes. Leider heißt es dafür früher aufstehen. Das Wetter ist kühl. Wir brauchen nur 20 Minuten zur Anlegestelle. Als wir unsere Karten gekauft haben, staunen wir nicht schlecht, wie lang die Schlange am Steg schon ist.
Wir bekommen einen schönen Platz und haben eine herrliche Sicht. Der Dampfer fährt am Lilienstein, an der Festung Königstein und an der Bastei vorbei. Wir fahren nur bis Pirna, denn 2 Stunden sind genug und Pirna soll eine schöne Altstadt haben. Heute ist Markttag und Tom gönnt sich eine frische geräucherte Wurst vom Stand. Die Sonne brennt inzwischen wieder auf uns nieder. Also halten wir es nicht lange aus und dampfern bereits um 13:00 Uhr zurück. Elbaufwärts dauert es länger und die 3 Stunden werden mir ganz schön lang.

Wieder zurück gehen wir noch in eine Gaststätte und nun sind wir alle zufrieden.

Auch heute sind wir ziemlich geschafft – vom nix tun.

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Kurz entschlossen fahren wir heute zur Festung Königstein.

Wieder geht es bergauf. Oben angekommen nehmen wir den Panoramafahrstuhl. Viel zu schnell sind wir oben. Doch das ist nicht schlimm, denn oben hat man einen herrlichen Ausblick – traumhaft. Man kann einmal rund um die Burg laufen. Später erfahren wir, dass das 2000m sind. Es ist kein Wunder, dass die Burg nie eingenommen wurde, denn so weit oben … und die Aussicht ist super, man kann weit sehen und das Wetter ist toll.

Es gibt jede Menge Kanonen und ein Schatzhaus mit einem Fass voller Silbertalern.

Imposant ist auch der Brunnen. 16 Sekunden dauert es, bis das Wasser unten angekommen ist.

Runter laufen wir durch den eigentlichen Eingang. Die Straße ist sehr steil. Hier gibt es eine Seilwinde, mit der die Wagen raufgezogen wurden, weil die Pferde es gar nicht geschafft hätten.

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Weiter geht es zu Bastei, wo wir erst mal ganz feudal essen gehen. Auf der Basteibrücke, darf ich nicht darüber nachdenken, wie hoch es hier ist. Der Ausblick ist wieder herrlich und die Felsen beeindruckend. Von hier oben kann man auch einen Blick auf die Freilichtbühne Rathen werfen.

Hier oben gibt es noch eine alte Felsenburg … na wenn wir schon mal da sind …
Die Felsenburg ist wirklich sehenswert. Es geht von einem Felsengipfel zum anderen. Der Weg geht über Treppen aus Stein oder Stahl. Auch die Brücken sind aus Stahl … (nur nicht runter gucken!) Tom fragt sich, warum hier Leute eine Burg bauten. Später erfuhren wir, dass das ein Raubritternest war. Na das erklärt doch manches.

Erst im Auto lese ich auf der Eintrittskarte: „Besichtigung auf eigene Gefahr“ *gulp*

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Obere Schleuse

Heute wollten wir es mal etwas ruhiger angehen lassen. Eine Kahnfahrt, das wäre doch mal was. Also los nach Hinterhermsdorf. Mit dem Auto fahren wir bis an den Parkplatz. Wir laufen am Waldrand entlang. Ein Wegweiser sagt: „obere Schleuse 40 Minuten“ *huch* 40 Minuten??? Naja, bei dem Weg, der ganz gemächlich ansteigt, sollte das ja kein Problem sein.
Etwas später weist der Wegweiser bergab. Von nun an ging es über viele Treppenstufen steil bergab. Mit uns laufen noch ganz viele Leute und es geht immer noch bergab. Endlich erreichen wir die Schleusenstation. Der Kassierer fragt uns, warum wir unbedingt Hin- und Rücktour kaufen wollen. Er erklärt uns, dass es am Ende einen sehr schönen Weg nach oben gibt. Also lassen wir uns überreden nur die einfache Fahrt zu nehmen.

Wir stellen uns an und warten auf den Fährmann. Wir fahren mit dem zweiten Schwung und schon beim Einsteigen werden wir mit lockeren Sprüchen unterhalten. Alle setzen sich auf die rechte Seite, also müssen wir nach links, damit das schiff nicht Schlagseite bekommt. Unterwegs erfahren wir, das wir auf der chechischen Seite sitzen, das der Fluss auch gleichzeitig Grenzfluss ist. Der Fährmann ist wirklich lustig. Er erklärt uns, dass noch Mitte der 60er Jahre hier Holz ins Tal gefößt wurde. Wir erfahren auch, dass wir in der Kernzone des Nationalparks sind und deshalb nichts verändert werden darf.

20 Minuten dauerte die Kahnfahrt. 20 Minuten nette Unterhaltung. Dann wurden wir ausgesetzt und von nun an ging es Stufe für Stufe bergauf. Wollten wir es heute etwas ruhiger angehen? Wieder schwitzen wir und kommen schnaufend oben auf dem Berg an. Von hier aus müssen wir noch 40 Minuten zum Parkplatz laufen.

Weit nach 14:00 sind wir an der Gaststätte angekommen. Tom wünscht sich einen Kesselgulasch und Jenni und ich essen Quarkkeulchen.

Gut erholt haben wir uns dann noch auf den Weg nach Sebnitz gemacht. Die engen Straßen sind so gar nichts für mich. Ob ich mich jemals daran gewöhnen werde?

Wir sehen das total bunte Haus, dass sogar auf den Postkarten von Sebnitz zu sehen ist. Aber wir sind auch hier, weil die Schwiegermutter immer von den Kunstblumen geschwärmt hat. Leider ist heute Montag und die Schauwerkstatt hat geschlossen. Und doch hat die Fahrt hierher sich gelohnt, denn schon allein der Laden mit den Blumen lassen uns ganz begeistert „oh, wie schön, guck mal hier“ rufen. Natürlich lassen wir auch ein paar Euronen an der Kasse. Das geht einfach nicht anders.

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Morgens werde ich von einem Brummen geweckt. Ein Schleppkahn schippert die Elbe hoch. Es ist der Erste, den ich hier sehe.

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Hier in Leupoldishain gibt es ein Felslabyrinth. Das wollen wir heute ansehen.

Wir laufen durch den Wald und finden die Steine auch. Der Irrgarten ist mit Nummern beschrieben, die einen Weg vorgeben sollen, den wir aber nicht finden können, da einige Zahlen schon fehlen. Das Herumklettern macht riesig Spaß. Es geht hoch und runter durch Spalten und über Felsen. Manchmal muss man auch gebückt unter den Steinen durchklettern. Nur bei der 29 bin ich ganz panisch, denn ich habe Angst stecken zu bleiben. Die letzte Runde macht Jenni allein, denn die 2-4 sind mir dann doch zu hastig. Stolz, dreckig und mit einer Schramme am Bein kommt das Kind wieder bei uns an und erzählt, was sie erlebt hat.

Weil der Tag noch lang ist, beschließen wir auf den Pfaffenstein zu wandern. Hoch wandern wir die leichte Steigung. Was daran leicht ist, fragen wir uns allerdings. Es geht über Steine, Stufen und Wurzeln immer bergauf. Völlig erschöpft kommen wir auf der Krone des Pfaffensteines an. Wir genießen die Aussicht, sehen auch die Barbarine und suchen uns dann ein Plätzchen im Gasthaus oben auf dem Berg. Endlich Trinken, wir sind am Verdursten!!

Jenni und ich bestellen uns Nudeln und Tom ein Schnitzel. Als das Essen kommt, staunen wir nicht schlecht, denn das sind Portionen, die man gar nicht allein schaffen kann. Es schmeckt aber super lecker! Wir bekommen sogar die Reste eingepackt.

Zurück nehmen wir den Abstieg durch das Nadelöhr. 381+78 Stufen sind es und ein geübter Wanderer braucht dafür 15 Minuten. Wir aber nicht. Der Abstieg ist steil, aber macht richtig Spaß.

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Gleich früh am Morgen werden wir von der Sonne begrüßt. Sie scheint uns ins Schlafzimmer. Wir schaffen es trotzdem bis um 8:00 Uhr im Bett zu bleiben. Jenni geht Brötchen holen (wie jeden Morgen). Das Mohnbrötchen, das ich mir gewünscht habe, ist so groß wie ein halbes Brot.

Weil die Sonne es so gut mit uns meint, beschließen wir uns heute den Sonnenuhrenpfad anzusehen. Zu Fuß geht es zur Fähre. Der zweite Fährmann nimmt uns auch mit. Herrlich der Fahrtwind. Nach 10 Minuten sind wir ein Stück weiter flussaufwärts auf der anderen Seite der Elbe – in Krippen.

Endlich ist es warm und schon stöhnen wir über so eine Hitze. Aber Sonnenuhren zeigen nur bei Sonne die Zeit an.
Das Prospekt in der Hand … finden wir die Nummer 1 doch nicht. Also beginnen wir mit Nummer 2, die schon mal gar nicht wie eine typische Sonnenuhr aussieht. Wir laufen weiter und finden alle Uhren. Ganz zum Schluss finden wir auch die Nummer 1.

Es ist heiß und sonnig. Das Dorf ist schön. Wir stolpern mitten auf dem Asphalt über eine Metallplatte, welche den Stand des Hochwassers 2002 anzeigt. Tom ist überrascht, denn hier ist weit und breit keine Elbe zu sehen.

Etwas weiter finden wir an einer Hauswand wieder eine Markierung mit den Hochwasserständen. An dieser Stelle müssten wir schon lange schwimmen.

Nun ist es Zeit für einen Imbiss. Wir gehen zum Vereinsheim, welches einen herrlichen Blick auf die Elbe hat. Wir haben alle Hunger und somit ist eine Riesenbratwurst genau das Richtige für Tom und Jenni.

Zurück müssen wir auf die Fähre etwas warten. Noch 20 Minuten – wir sitzen auf einer Bank und genießen die Ruhe. Nach 10 Minuten kommt die Fähre, die noch eine Anlegestelle weiter fährt bevor sie wieder zurück kommt und wir dann mitfahren wollen. Wir steigen schon mal ein und sind ganz erstaunt, dass die nächste Anlegestelle einfach nur auf der anderen Seite des Flusses liegt. Und dafür braucht sie 10 Minuten. Wir fahren also hin und her. Wir finden es schön. Dann geht es endlich zurück nach Bad Schandau.

Hier laufen wir durch das Städtchen und Jenni gibt uns ein Eis aus. Die Kellnerin ist erstaunt und will das nächste Mal mitkommen, wenn Jenni bezahlt.

An der Elbe entlang laufen wir nach Hause.

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Eine Atraktion von Bad Schandau ist eine Fahrt mit der Kirnitschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall.

Ein Wasserfall! – Ja, wo ist er denn? Ein Rinnsal an Wasser plätschert vom Felsen herab.
Wir lesen ein Schild, dass nur alle halbe Stunde hier das Wasser wirklich fällt.

Na gut, dann wandern wir eben zuerst zum Kuhstall. Eine kleine Wanderung, die laut Wegweiser nur 25 Minuten dauern soll. Wir hören, wie sich andere Urlauber darüber unterhalten, wie denn die Zeit gemessen wurde – ob das Rentnerminuten sind?
Schnaufend kommen wir Flachländer oben an – das müssen aber sehr rüstige und im Bergwandern geübte Rentner sein.
Jenni erkundet den Kuhstall allein. Sie guckt in alle Ecken und dann gehen wir alle drei die Himmelsleiter hoch. Der Weg durch die Felsspalte ist sehr schmal und eine steile Eisentreppe ohne Geländer führt aufwärts. *amFelsenfestklammer*

Oben haben eine herrliche Aussicht. Die Sonne scheint.

Der Abstieg ist nicht ganz so anstrengend und als wir unten ankommen ist es gerade Zeit für den Wassereinlass am Lichtenhainer Wasserfall. Mit Musik!

Mittag essen wir gleich nebenan. Es gibt Sauerbraten mit Klößen, Rotkohl und Pfefferkuchensoße.

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