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Archive for the ‘Urlaub 2007 – Kritzow’ Category

Heimreise

Schon um kurz nach 9 haben wir gefrühstückt und gepackt. Wir geben den Schlüssel ab und machen uns auf die Rückreise. Die Straßen in Richtung Berlin sind leer, was man vom Gegenverkehr nicht behaupten kann. Wir fahren zuerst zu Corina und laden die Tasche wieder ab. Sie ist erstaunt, dass wir schon da sind, sie hatte erst Nachmittags mit uns gerechnet.

Kaum zu Hause angekommen wurden wir auch schon zum Mittag eingeladen (Hühnerbrühe – lecker für mich!)

Kurze Zeit später haben wir auch schon Besuch. Gela und Christoph kommen. Sie sind erstaunt, dass wir im Urlaub waren. Und schon sitzen wir bei Kaffee und Keksen und erzählen vom Urlaub.

Nun ist Feierabend, die Koffer sind ausgeräumt und die meisten Sachen wieder dort , wo sie hingehören. Die erste Ladung Wäsche hängt schon auf der Leine. Und wir freuen uns auf unser eigenes Bett.

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Pingelhof

Ganz versteckt im Ort Alt-Damerow befindet sich der Pingelhof. Hier lebte bis 1984 Erna Pingel unter Bedingungen, die für uns Großstädter unvorstellbar sind. Der Hof ist heute ein Agrarmuseum. Das muss ich unbedingt meinem Papa erzählen.

Sehr beeindruckend ist das alte Wohnhaus. Ein Rauchhaus mit ganz kleinen Zimmern. Wir lassen uns von einer netten Dame erklären, wie man hier gelebt hat. Überall riecht es nach Rauch, obwohl schon mehr als 20 Jahre hier niemand mehr kocht oder heizt. Die Zimmer sind sooo klein und das, was ich für den Hühnerstall gehalten habe, war die Kinderstube.

Die Pingelsche „Einbau“-Küche wurde mit offenem Feuer genutzt, aber sie hat keinen Abzug und auch kein Licht. Die Kammern sind ganz klein und niedrig. Hier schliefen die Mägde zu zweit in einem Bett. Die Knechte hatte es noch besser, sie hatten die Pferde mit im Raum, dadurch war es wärmer. Waschen war im Winter nicht angenehm, denn selbst die Schüssel musste erst vom Eis befreit werden. Und da alle ungewaschen waren, war es kein Problem, wenn man sich erst wusch, wenn es warm draußen war. .

Im Pingelhof gab es auch eine kleine Schule. Hier konnte Jenni sich mal in deutscher Schrift üben. Und so schwer scheint es gar nicht zu sein.

Hinter dem Hof ist ein altes Sägegatter aufgebaut und wir haben Glück, denn es ist gerade in Betrieb. Wir können sehen, wie ein Brett und später ein Balken gesägt wurde. Sicher werden damit die Bauten hier restauriert.

Nachmittags wollen wir nach Parchim, der Kreisstadt. Wir umrunden die Stadt, bevor wir einen Parkplatz finden. Wir laufen durch die Altstadt und Tom rennt förmlich vorne weg. Hat er hier einen Termin? Vor einem alten Haus bleiben wir stehen weil wir was essen wollen und zufällig ist es genau das Haus, das Tom finden wollte: das Zinnhaus. Im Hof ist ein Biergarten sehr schön eingerichtet hier machen wir Pause bei italienischem Essen. Leider ist der Kellner doof, so dass wir sogar hingehen müssen um zu bezahlen. Der hatte sich in ein Gespräch mit anderen Gästen vertieft und unseren Wunsch zu bezahlen ganz vergessen. Oben im Haus ist eine Ausstellung über das Handwerk in dieser Region. Warum das Haus aber Zinnhaus heißt, habe ich nicht mitbekommen.

Ein Spaziergang zum Abend soll unser mangelnde Bewegung ein kleines Bisschen ausgleichen. Wir laufen direkt vor unserem Haus den Weg in den Wald hinein. Ganz viele kleine Frösche, oder Kröten, hüpfen vor uns über den Weg hin und her. Auch ein paar Mücken freuen sich über unseren Besuch. Wer ist bloß auf die blöde Idee gekommen abends in den Wald zu gehen? Der Weg führt uns Berg hoch und Berg runter, das ist ja fast wie im Gebirge. Wir kommen aus dem Wald heraus auf eine Wiese. Der Weg, der sicher nur von Traktoren oder Forstfahrzeugen befahren werden kann, führt uns …. welch ein Wunder! …. wieder auf den archäologischen Lehrpfad von Kritzow. Heute haben wir aber genug, denn wir haben Jenni versprochen nur eine halbe Stunde draußen zu bleiben.

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Zuerst in Richtung Wismar fahren. Wir wollen den Weg über den Schweriner See nehmen, weil der ja so schön sein soll. Rechts und links Wasser, es ist wirklich schön.

Wir setzen Corina auf einem Parkplatz in der Nähe der Altstadt aus, denn sie will mit der Bahn nach Hause fahren.

Für uns heißt es danach „Wonnemar“ Drei Stunden warmes Wasser und planschen nach Laune.

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Nach dem Einkaufen wollen wir zum Abendbrot noch das Landhaus Bondzio ausprobieren. Man hatte uns erzählt, dass hier ein Holländer der Geschäftsführer ist. Als wir ankommen, sind bereits 2 Tische besetzt. Weil die Sonne scheint, setzen wir uns an den großen Tisch. Da kommt ein Mann, der so aussieht, als ob er sein weißes Hemd gerade erst übergezogen hat und noch nicht fertig ist – mit dem Anziehen. Er begrüßt uns bringt die Karten und etwas später auch ein paar Sitzkissen. Wir möchten gern den Sonnenschirm aufgespannt haben und sind erstaunt, wie groß der ist. Langsam füllt sich die Terrasse und auch an unserem großen Tisch sitzen noch 2 ältere Damen, sie haben ihr Auto mitten auf dem Platz quer vor den anderen Autos abgestellt und sagen dem Kellner bescheid, falls jemand weg möchte.

Wir erhalten einige Prospekte und auch 5 Karten von den Museen hier im Norden. Als wir uns diese ansehen, sind wir zuerst ganz erschrocken, weil die letzte bereits vollgeschrieben ist, bevor wir sehen, dass die alle schon vorgeschrieben sind und man nur noch die Namen vom Empfänger und von sich selber eintragen muss. Das finden wir komisch, bekommen die Erlaubnis, sie mitzunehmen und beschließen gleich 2 dieser Karten zu nutzen. Prima Idee! Der Gastwirt spricht ein paar Worte mit allen Gästen. Er scheint durch und durch für seine Gäste da zu sein und wir fühlen uns sehr wohl. Tom hat zum ersten Mal Scholle gegessen und kann gar nicht aufhören zu schwärmen.

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Schwerin

Mittwoch und es ist nicht mehr ganz so warm. Wir wollen nach Schwerin. Gleich der erste Parkplatz ist unserer. Das Schloss ist schon von weitem zu sehen. Den Eintritt für das Museum bezahlen wir unten gleich hinter dem Eingang, die Eintrittskarten erhalten wir aber erst in der zweiten Etage. Einige Zimmer sind sehr prunkvoll und mit viel Gold ausgestattet.

In der Altstadt laufen wir eine ganze Weile hin und her, finden die Friedrichstraße und essen in der Fußgängerzone. Um 14:45 steigen wir in den Bus zu einer Stadtrundfahrt. Als diese wieder am Schloß hält, steigen wir aus und flanieren durch den Burggarten. In der Orangerie (wirklich drinnen) bekommt Corina endlich ein Stuck Kuchen, das ist so groß, da könnten mehr als einer von satt werden. Tom und ich möchten ein Mohrenköpfchen essen – als der kommt, falle ich bei dem riesigen Eisbecher fast vom Stuhl. Das ist doch kein Mohren-KÖPFCHEN ….

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Freilichtmuseum Groß Raden. Das war ja eine Pleite. Hätten wir am Eingang lange anstehen müssen, hätten wir sicher das Schild gelesen, dass man nicht auf die eigentliche Burganlage kommt. Wir haben das aber erst gelesen, als wir die versperrte Treppe nutzen wollten. Die restliche Dorfanlage ist sehr schön gemacht und auch der Kräutergarten erfreut uns.

Nach diesem Kulturschock wollen wir was essen, denn Corina hat ein Schild gesehen, wo frisch gebackener Kuchen angeboten wurde. Erst wollen wir draußen sitzen, entscheiden uns aber doch anders. Noch bevor wir bestellen, fragt Corina nach dem Kuchen. Wir grinsen. Nach dem sehr reichhaltigem Essen nehmen wir 2 von den noch warmen Kuchenstücken mit nach Hause. Zu Hause angekommen, waren es 4.

Zu später Stunde wollen wir noch einen Spaziergang durch den Wald machen. Wir wollen das Ende des archäologischen Lehrpfades finden. Dazu laufen wir lange durch den Wald und über eine große Wiese. Mitten im dunklen Wald finden wir den Friedhof von Kritzow und hier finden wir auch wieder das Zeichen für den Lehrpfad. Ach hier geht er also entlang.

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Kanufahrt

Im Nachbardorf gibt es einen Kanuverleih, den wollen wir reich machen. Als wir einsteigen wollen, werden wir informiert, dass für manche hier die Fahrt bereits zu ende ist. Also steigen wir ganz vorsichtig ein und landen erst mal ganz mutig ungewollt unter den Bäumen, wo wir uns festhalten um auf die anderen zu warten, die noch ein Schwätzchen mit dem Vermieter halten. Mit viel Gekreische meinerseits geht es los. Es ist meine erste Kanutour. Viele Bäume liegen quer, so dass wir unsere akrobatischen Fähigkeiten anwenden konnten. An einer Brücke müssen wir raus und das Boot ein kleines Stück tragen.

Danach geht es zum „Wildwasserrafting“. Ein Glück haben wir die Taschen in einer Tonne verstaut. Aber die kleinen Stromschnellen sehen schlimmer aus, so dass wir doch völlig easy da drüber kommen.

Wir rufen beim Kanuverleih an und werden 20 Minuten später abgeholt. Was uns genug Zeit gibt, die Kanus wieder sauber zu wischen. Vorsichtshalber hatten wir schon einen Schwamm mitbekommen.

Abends geht das Gejammere los, mir tun die Schultern weh und Tom die Popoknochen. Nur Corina ist nicht geschafft.

Aber Spaß hat es uns gemacht und war sicher ein Highligt unseres Urlaubes.

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Wir haben eine Terrasse und die Sonne scheint so wie ich es mir gewünscht habe. Herrlich!! Frühstück im Feien.

Hier im Ort beginnt der archäologische Lehrpfad, bei dem es einige Hügelgräber zu sehen gibt. Frisch und froh machen wir uns bei brütender Hitze auf den Weg. Anfangs ist der Weg sehr gut ausgeschildert und wir beschließen nicht die Abkürzung zu nehmen. Leider endet der Weg mitten im Wald einfach so. Wir gehen also zurück um doch die Abrürzung zu nehmen. Als wir zu einem Aussichtspunkt kommen sollen, der 78m hoch ist, ist auch dieser Weg einfach nicht mehr da. Querfeldein über eine Wiese laufen wir weiter und kommen direkt an der Straße vor unserer FeWo an. (die haben vergessen für die Touries die Spaten hinzulegen, damit der Pfad erst noch freigelegt werden kann.)

Hier in der Nähe gibt es einen Golfplatz. Es sind nur 1,5 km aber bei brennender Hitze erscheint uns der Weg noch viel viel weiter. Ein bisschen exotisch kommen wir uns schon vor so ohne Golfschläger. Aber das Essen hier im Kranichhaus ist super lecker. Ich kann gar nicht aufhören „hmm, lecker“ zu sagen. Nach dem Rückweg müssen wir feststellen, dass wir uns trotz der Sonnencreme etwas rote Pelle zugelegt haben. Tom ist im Gesicht ganz rot, aber ein Sonnenbrand ist es nicht, sagt er.

Eine ausgiebige Kaffeepause auf unserer Terrasse haben wir uns dann gegönnt. Hier ist es jetzt schattig und nicht ganz so warm. Aus der hauseigenen Gartendusche kommt herrlich kaltes Wasser – ich hab sie ausprobiert.

Zu später Stunde will auch Jenni uns noch zeigen, wie mutig sie ist – sie hat im Hofsee gebadet, ganz allein.

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