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Archive for Oktober 2012

durch den Wald

Die Ärztin hat gesagt, wenn die Sonne scheint und ich mich gut fühle, darf ich auch einen Spaziergang machen. Also hat mich Tom heute ins Auto gesetzt und wir sind ins Nachbardorf gefahren. Dort gibt es ein kleines Wäldchen von dem ich immer wieder fasziniert bin, denn als Kind dachte ich immer, dass wir gar keinen Wald in der Nähe haben.

Immer wieder musste Tom mit mir stehen bleiben, denn Wald im Herbst ist doch was schönes. Und ein bisschen ausruhen konnte ich mich auch.

Nach eine kleinen Runde war ich dann auch ziemlich geschafft – naja, eben nicht gesund. Gar nicht zu vergleichen mit den Spaziergängen von voriger Woche.

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39,2

   39,2 – das ist dann noch eindeutig Fieber.

Morgen gehe ich nicht arbeiten. Morgen gehe ich zum Arzt.

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Frost

In vielen Blogs, die ich heute angeklickt habe, wird vom Wintereinbruch erzählt. Ja, auch hier im Flachland war es heute Nacht viel zu kalt.

Die Cosmea hat es erwischt, die Kapuzinerkresse auch. Dabei hatte die sich gerade so richtig schön ausgebreitet und so viele Blüten strahlten uns an. Weg!

Dahlie und Canna brauchen es ja so, aber wir Menschen noch nicht.

Ich hab die Stiefel auch noch nicht heraus geholt.

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nach Hause

9:15 Uhr und wir sind schon fertig. Wir geben die Schlüssel ab und verabschieden uns von der Vermieterin. Wir fahren durch die schöne bunte Herbstlandschaft. Ich freue mich über einige Bäume die richtig rote Blätter haben. Es scheint, als wolle uns der Harzwald noch einmal richtig beeindrucken.

Unterwegs spiele ich ein wenig mit dem Handy, doch es will mir nicht gelingen einen Blogbeitrag abzuschicken. Na dann eben nicht. Das Strickzeug auf dem Schoß wartet auch auf Zuwendung.

 

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Die Beine wollen morgens eigentlich noch gar nicht wieder wandern. Tom holt Brötchen und braucht länger als gestern, denn er geht noch zur Bank am Hotel, wo wir Handy-Empfang haben. Wir taufen diesen Ort: „Handy-online-Bank. Nach dem Frühstück geht es los, wieder über die schmale Brücke und dann aus dem Ort heraus. Die Wege sind matschig, kaum dass wir die erste Kreuzung hinter uns haben. An den Hinweisschildern steht nirgendwo was von Grube Gertrud. Wir laufen tapfer weiter, auch wenn wir die Grube nicht finden sollten, wir wollen dort hin. Komoot führt uns quer durch den Wald, aber das kennen wir hier im Harz ja schon. Dann eine Lichtung mit sehr hohem Gras, hier müssen wir lang und wir finden wirklich ein paar Schautafeln zur Grube Gertrud, die hier bis 1907 bearbeitet wurde. Hier gibt es auch eine Bank für eine Pause mit Wasser und Handyempfang. Neben der Bank steht ein Tannenbaum mit goldenen Kugeln und Sternen. Wir finden es lustig und machen ein paar Fotos.

Von dort aus lässt Tom komoot eine Route nach Benneckenstein berechnen, denn da wollen wir Mittag essen. Wir wandern knapp 1,5 Stunden und kommen direkt am Kreisverkehr an . Von dort sind es noch 200m bis zum Hexenhaus. Tom bestellt Wildragout mit Rotkohl und Klößen. Für mich gibt es Hähnchenbrust mit Kroketten. Das Essen ist lecker.

Gut gestärkt machen wir uns auf den Heimweg – wieder durch den Wald, denn wir wollen nicht an der Straße entlang laufen. Wir suchen uns einfach ein paar Wege aus und Tom führt uns per Handy nach Hause.  Und weil es in diesem Urlaub noch gar keinen Eisbecher gab, kehren wir am späten Nachmittag in der Eisdiele ein. Das war wirklich eine gute Idee, der Kaffee ist gut und das Eis auch.

Der Rückweg wird etwas ausgedehnt und führt uns an der Kirche vorbei. Ach ja, in den KONSUM wollten wir doch auch mal schauen. Wir haben Glück, denn heute ist der Tag, wo er nachmittags geöffnet hat.  Der Laden ist nicht so riesig, doch er hat alles was man braucht. Wir kaufen etwas zum Naschen.  Danach machen wir einen Abstecher zur Handy-Online-Bank und schicken eine letzte SMS an Jenni.

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Heute geht es auf die große Wanderung. Wir wollen in der Grünen Tanne in Mandelholz Mittag essen. Für den Hinweg sind knappe 9km eingeplant.

Tom zeigt die Richtung in der der Brocken zu sehen wäre

Tom zeigt die Richtung in der der Brocken zu sehen wäre

Wir wandern und wandern und wandern und kommen schließlich an der Brücke ehemaligen Brücke an. Sie ist weg. Die Bagger haben die Brücke abgebaggert und keine Möglichkeit zur Überquerung der Bode gelassen. Nix! Wir können es nicht fassen, wir stehen am Zaun und sehen das Gasthaus, das uns auf vielen Schildern unterwegs angezeigt wurde und können es nicht erreichen. Hier am Waldrand haben wir ein Handynetz und Tom versucht einen anderen Weg zu finden. Eine andere Brücke, man könnte ja auch ein Stück mit dem Bus fahren … Nichts. Wir setzen uns auf eine Bank, verspeisen unser leckeres trockenes Brötchen und trinken dazu etwas leckeres stilles Wasser und stapfen wieder nach Hause. Es geht quer durch den Wald, dieser Weg ist nicht zu erkennen. Doch dann sieht man, dass hier schon mal einer entlang gelaufen ist. Tom hält mich auf Trab: „nur noch 300m dann müssen wir links ab.“ Oder „jetzt noch 700m bis zur nächsten Kreuzung“.

Abendbrot gibt es heute wieder im Tannenblick. Wir erzählen von unserem Erlebnis und beschließen, das auf der Homepage des Ortes anzusprechen.

Abends in der FeWo sehen wir, dass das heute 22.000 Schritte waren. Wir sehen ein bisschen fern und spielen noch ein paar Runden Canasta.

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Wurmbergalm

Heute geht es nach arktischer Nacht (für mich war es jedenfalls ziemlich kalt) in Richtung Schierke. Bei 4°C geht es los. Wir suchen einen Bäcker. Bäcker? Fehlanzeige. Wir fragen in der Tourieinfo und landen im Hotel König. Frühstück für 8,- Euro pro Person. Egal, es gibt Kaffee und Brötchen.

Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg. Wir verlassen uns wieder auf Komoot und stapfen durch den Wald über Stock und Stein und Wurzel hinauf zur Wurmbergalm. Oben ist herrlicher Sonnenschein. Wir können bis zum Brocken schauen, man sieht sogar die Brockenbahn den Berg hochfahren. Oben essen wir eine Kleinigkeit. Tom hat eine leckerer Gulaschsuppe und ein leckeres Bier. Auch meine Würstchen und die Sprite sind jetzt genau richtig.

Den Rückweg beginnen wir mit der Schanzentreppe. Es sind ungefähr 330 Stufen, die hier herunter führen. Das gibt Muskelkater. 14000 Schritte, 9,7 km, 4:40 Std

Wieder zu Hause machen wir ein kleines Päuschen, dann noch eine kleine Wanderung, wir wollen ja schließlich richtig Hunger haben. Unser Weg führt uns über den Jungfernsteg, gleich hier hinter dem Haus. Eine schmale Metallbrücke über die Bode. Am anderen Ufer geht es steil bergauf. Wir wandern an der Bode entlang, bis wir auf eine Straße treffen. Eigentlich soll es auf der anderen Straßenseite noch weiter gehen, aber wir finden keinen Weg. Wir laufen noch ein wenig durch den Ort und finden eine  alte Parkanlage, durch die ein paar Treppen führen. Als wir genug vom Wandern haben, beschließen wir in das hiesige Hotel mit Restaurant zu gehen.

Dort angekommen sehen wir überall reservierte Tische (es ist Montag!) und gleich kommt die Frage: „haben sie reserviert?“ Nein, haben wir nicht. Der Fragende macht Geräusche als ob das ein Problem ist  und bittet uns zu warten. Eine andere Kellnerin kommt und lässt uns Platz nehmen, aber um 20:00 Uhr ist der reserviert, da braucht sie den Tisch. Es ist 18:00 Uhr das sollte doch kein Problem für uns sein. Das Essen ist super lecker und Tom schwärmt noch Tage später von diesem Schnitzel.

Als wir uns auf den Heimweg machen, ist es schon dunkel. Wir spazieren durch die kalte Nacht nach Hause

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