Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Urlaub 2011/12’ Category

Abreise mit Hindernis

Wir holen unser Gepäck aus den Zimmern, bezahlen und verabschieden uns von Hubert und Marianne. Es war doch schön, hier in Birgsau. Wir verabschieden uns auch gegenseitig und dann soll es eigentlich los gehen. Eigentlich! Wir steigen ins Auto und …. es geht nur ein paar cm vorwärts. Dann ist Schluss. Die anderen Drei haben gesehen, dass wir ein Problem haben. Sie halten noch mal an und kommen uns zur Hilfe. Ja, wenn so ein Auto eine Woche lang steht – Schnee, Regen, Tauwasser, wieder Schnee und wieder Tauwasser, dann kann das schon mal zum Problem werden. Wir stehen in einer Kuhle aus Schnee und Eis. Gemeinsam schieben wir das Auto rückwärts aus der Parkmulde und Tom manövriert es schlidddddernd auf die Straße. Wir verabschieden uns noch mal und nun geht es doch endlich los. Noch 8 Stunden auf der Autobahn verbringen, wenn alles gut geht.

Advertisements

Read Full Post »

Weil wir es ja gestern nicht zum Schwand geschafft haben, wollen wir das heute nachholen. Wir fahren aber mit dem Auto bis zur Seilbahn. Erst mal gucken ob der Weg auch frei ist, Ja, er ist es. Also hoch, vorbei an der Ziegenfarm, durch den kleinen Wald und über den Bach.Der Weg geht steil hoch. Es ist schön draußen und die Sonne scheint als wir ankommen. Tom darf entscheiden, ob wir draußen oder drin sitzen wollen. Er möchte lieber ins warme, also geht es rein. Für mich gibt es wieder einen heißen Holundersirup, für Tom auch. *lecker* Tom bestellt sich dazu noch ein Stück Torte! Reinhard, Rü und Heike mögen lieber ein Bier und Reinhard probiert ein Käsebrot.

Danach geht es den langen Weg zurück. An manchen Stellen ist es so glatt. Das Schmelzwasser fließt über die Wege und darunter ist es noch gefroren. Gefährlich! Doch wir kommen alle heil am Auto an. Ein Glück, dass die Männer wissen wo es lang geht, ich hätte das Auto suchen müssen.

Und weil der Tag ja noch jung ist, fahren wir noch zum Bauernmarkt nach Hindelang. Das war die Empfehlung von Marianne.  Hier gibt es einen Wolleladen mit ganz viel Zeugs. Ich finde ganz viele Sachen so schön. Wir kaufen ein paar Mitbringsel. Und dann finden wir auch den Metallmichel. Lauter verrostete Eisenkunst und ich staune. Die Feuerfratze  wird uns vorgeführt und Heike und Reinhard nehmen eine mit. Die wollen wir bei unserem nächsten Besuch aber in Action sehen. Leider fängt es wieder an zu regnen.

Wir wollen noch Geld holen. An der Bank angekommen schüttet es wie aus Eimern. Tom springt schnell aus dem Auto. Wir fahren eine Runde mit dem Auto, weil wir eigentlich einen Parkplatz suchen. Wieder am Platz  vor der Bank angekommen, steht Tom schon wieder da und Heike und Rü springen nun raus. Wir finden uns wieder nach ein paar Runden durch Oberstdorf. Es regnet und regnet.

Gegen 17:00 Uhr stehen wir wieder in der Gaststube. Jeannette begrüßt uns. Sie hat ein selbst gestaltetes Shirt an. Werbung für das Gasthaus! Na da müsste Hubert aber stolz drauf sein

Ich bestelle mal eine kleine Portion Käsespätzle. Die anderen Vier bestellen noch mal richtig Fleisch.

Nach einem Calisay nehmen wir noch Schokoeis mit Eierlikör. Huberts Papa wundert  sich, aber das ist so lecker.

Früher als sonst gehen wir aufs Zimmer, denn wir wollen noch Fotos tauschen. Über 600 Fotos haben wir alle zusammen gemacht.

Read Full Post »

Neujahr

Zum Frühstück werden wir –wie jeden Morgen – ganz lieb von Marianne begrüßt. Sie hat ein ganz süßes Teilchen an. Heike und ich bewundern es. Sie erzählt uns auch gleich, wo es so was Hübsches zu kaufen gibt. Auch Lina ist wieder mit dabei. Wir bekommen einen Sekt spendiert und auf dem Teller wartet ein Schokokäfer. Na das Jahr fängt ja gut an. *freu*

Wir wollen uns noch etwas bewegen und fahren mit dem Auto nach Oberstdorf. Unser Ziel ist ein Wanderweg zum Illerursprung. Der  Weg ist aber so glatt, dass wir ihn doch nicht gehen. Stattdessen gehen wir auf einem Radwanderweg. Hier auf der nördlichen Seite waren wir noch nie unterwegs. Wir spazieren ein  oder zwei Stunden, aber dann regnet es schon wieder. Also zurück zu unseren Zimmern.

Als es wieder etwas heller draußen ist, laufen wir noch mal in Richtung Süden. Leider ist nach ein paar hundert Metern hier Schluss, denn es besteht Lawinengefahr. Also zurück zur Hauptstraße und auch da ist nach einigen Metern wieder gesperrt. Ja, dann gehen wir eben noch ein bisschen die Straße entlang. Die Stillach hat viel Wasser und rauscht ziemlich laut. Noch kurz in den Wald gucken und wieder zurück bevor es ganz finster wird.

Read Full Post »

der letzte Tag 2011

Morgens aufstehen und frühstücken. Wieder sind wir letzter am Frühstückstisch. Hubert  hat die Eier versteckt … zwei Mützchen haben kein Ei drunter, weil wir Frauen die Eier abgewünscht haben.

Wir wollen mal sehen, ob wir in die Breitachklamm können. Als wir dort ankommen, regnet es und wir beschließen doch lieber nicht so nass zu werden.

Zurück bei Hubert machen wir noch einen ausgiebigen Spaziergang. Es schneeregnet. Tom setzt keine Mütze auf und hat schon nach kurzer Zeit ganz nasse Haare.  Wir halten kurz, weil uns ein schneeschaufelnder Trecker entgegen kommt. Der biegt aber kurz vorher am Bauernhof ab. Die Eiszapfen hängen hier am Haus und sind bestimmt 1,5 m lang. Das muss doch auf einem Foto festgehalten werden. Wir laufen bis zum Schafwolleladen und Heike kauft sich doch noch die lila Wolle. Die Farbe ist wirklich schön. Zurück wandern wir auch und es regnet nun noch mehr. Wir alle sind froh, als wir wieder zu Hause im Trockenen sind.

Zum Kaffee noch vor 14:00 Uhr sind wir wieder unten bei Hubert. Die Gaststätte ist gut gefüllt und wir dürfen im besonderen Zimmer Platz nehmen. Wir bestellen Strudel – lecker, lecker – und trinken Kaffee. Dazu spielen wir zwei Runden Würfel.

Nach 19.00 Uhr finden wir uns wieder unten ein. Die Tische sind gedeckt und wir werden platziert.

Es gibt lauter leckeres Zeug – und alles ziemlich edel. Wir essen Hirsch, Gams und Ente. Sogar ich! Die Klöße sind lecker, der Rotkohl auch.

Wir essen und halten uns die Bäuche, dann bestellen wieder einen Calisay … „einen Cali-was?“ fragt die nette Dame im Dirndl. Sie kannte diesen Kräuterschnaps wirklich nicht, der hier auf der Karte steht.  Wir nehmen es als einen Scherz. *grins*

Nach und nach gehen die Gäste. Wir sind um Mitternacht die Einzigen– außer Hubert und seine fleißigen Helfer- die hier drinnen anstoßen. Huberts Papa kommt nach uns gucken und wir wünschen uns ein gesundes neues Jahr. Dann bewundern  wir das Feuerwerk der anderen Leute.

Kurz vor eins huschen wir ins Bett. Tom ist müde.

Read Full Post »

Skispringen

Heute ist nun der Tag des Skispringens in Oberstdorf.

Aber geht erst um 16:30 Uhr los, da muss vormittags noch was anderes passieren.

Reinhard geht in die Loipe – ja er zieht es durch. Wir anderen vier fahren in die Stadt. Der Parkplatz ist überfüllt. Es schneit wie verrückt. Als wir auf einem anderen Parkplatz einparken, kommt Rü nicht über die Schneewehe und lässt sich im Zeitlupentempo auf alle Viere fallen. Eigentlich ist es nicht lustig, aber es sieht einfach zu komisch aus.

Als wir von unserem Einkauf zurück kommen, ist Reinhard auch gerade zurück. Wir machen eine Pause und essen dann bei Hubert in der Gaststube Mittag. Ich wll endlich mal die Käsesuppe kosten. Hua, die ist aber kräftig – Bergkäse halt. Sie schmeckt mir und ich schaffe sie auch. Tom hatte breite Nudeln und schwärmt – schafft seine Portion aber nicht.

 Um drei fahren wir los, doch mit dem Auto, weil der letzte Bus zu Hubert schon um 17:00 Uhr fährt. Der erste Parkplatz ist voll – das wundert niemanden von uns. Auf dem zweiten Parkplatz haben wir Glück und gleich vorne an, ist einer frei. Das ist unserer. Wir laufen zum Bus und … ich bin erstaunt, wie kurz der ist. Der Bus bringt uns näher ran ans Stadion. Ein kleines Stück müssen wir noch laufen, ehe wir an den Eingang für Stehplätze kommen. Wir werden durchgeschleust wie bei einem Konzert. Drinnen ist auch schon was los, der Animateur gibt sich schon richtig mühe. Wir suchen uns ein Plätzchen. Bunte Mischung an Leuten stehen hier Schweizer, Österreicher und Deutsche. Aber auch Norwegische Fahnen sind hier zu sehen. Die deutschen Bundesländer werden abgefragt – Bei Berlin und Brandenburg wartet der Ansager nicht mal auf einen Jubelruf. Natürlich sind hier die süddeutschen Besucher am Meisten vertreten. Die Oberstdorfer Welle wird noch geprobt und alle machen mit.

Plötzlich geht es schon los die Vorspringer sind schon unten und die ersten Wettkampfteilnehmer kommen schon. Es macht Spaß hier zu stehen. Wir fiebern mit und applaudieren den Gewinnern.  Es schneit und schneit immer mehr.

Aber dann wird das Springen abgebrochen und in einer halben Stunde soll es weiter gehen.

Wir nehmen das als Zeichen und fahren nach Hause, sonst gibt es für uns kein Abendbrot bei Hubert mehr. Zum ersten Mal gibt es Brot und es ist auch lecker. Auch heute schwatzen wir noch ein Weilchen auf dem Zimmer.

Read Full Post »

Wanderung 14km

Morgens schneit es. Was nun? Erst mal in Ruhe frühstücken. Wir wollen heute zum Schwand gehen und vielleicht noch zum Freibergsee. Wir laufen erst mal an der Wolle vorbei, dann zur Seilbahn. Und weiter geht es immer schön bergauf. Pause machen wir an der Käserei vom Schwand. Reinhard möchte ein Stück vom schönen Kuchen. Tom bestellt sich ein Brot mit Frischkäse. Ich nehme – auf Empfehlung von Heikes Mutter – einen  heißen Holunderblütensirup. Oh man, ist der süß und lecker!

Und weil es so schön im Schnee ist, laufen wir doch noch zum Freibergsee. An manchen Stellen ist es richtig glatt, doch es schneit nicht mehr. Dafür kommt ein kleines bisschen Sonne raus und wir freuen uns. Der Rückweg ist anstrengend, ich bin schon ziemlich aus der Puste und Rü auch. Wieder in unseren Zimmern, sind alle froh und wir machen erst mal Pause.

14 km bei Schnee und Eis sind für den zweiten Tag einfach zu viel.

Zum Abendbrot sitzen wir wieder in Huberts Gaststube.
Ich esse meine ersten Kasspatzen.

Nach dem Abendessen treffen wir uns noch oben und schwatzen.

Read Full Post »

Von 8:00 – 9:30 Uhr gibt es Frühstück. Vorher noch Duschen … Mädchengemeinschaftsdusche ist über’n Flur. Heike ist schneller.

Das Frühstück ist lecker und reichlich.

Wir fahren nach Oberstdorf und staunen: uns entgegen stauen sich die Autos, die wollen alle noch Ski laufen. Es gibt hier Ordner, die die Leute auf den Parkplätze einweisen. Aber auweia, wir wollen hier nachher wieder zurück!

Wir machen eine erste Runde durch Oberstdorf. Im Schnee sieht es doch alles ganz anders aus. Einiges kommt uns bekannt vor anderes nicht. Doch Heike sagt, dass wir hier auch schon waren.

Auf dem Rückweg haben wir Glück, denn die Hinreisewelle ist vorbei und es stehen nur 4 Autos vor uns. Wir zeigen dem Ordner unsere Sonderparkgenehmigung und dürfen weiter fahren.

Das Ziel für den Nachmittag heißt Einödsbach. Vorher nehmen wir auf Huberts Terrasse noch einen Glühwein. Herrlich so in der Sonne zu sitzen. Die Terrasse ist auch gleich rappel voll, andere Gäste wollen auch hier Pause machen.

Dann geht es bergauf. Ich schwitze schon nach ein paar Metern. Ist das anstrengend. Oben ist leider kein Platz mehr. Wir machen ein paar Fotos im Schnee und so wandern wir wieder runter. Es ist nur halb so anstrengend, aber doppelt so glatt.

Wieder bei Hubert angekommen, machen wir erst mal Pause. Ein Versuch ins Internet zu gehen, zeigt uns, wie weit weg wir sind. Das kann man voll vergessen. Auf dem Balkon, den wir uns teilen, beschließen wir noch zum Wolle-Stand zu gehen. Das sind noch mal 30 Min hin. Heike hat schon so viel von der Schafwolle erzählt, das will ich doch auch mal sehen. Heike kauft sich Wolle für eine Weste und Reinhard bekommt ein paar neue Handschuhe. Nach noch einer halben Stunde zurück finden wir uns wieder in Huberts Gaststube ein.

Read Full Post »

Older Posts »