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Archive for Oktober 2008

Wir sitzen im Wo-Zi und jeder ist mit seinen Gedanken bei dem was er gerade vor sich hat.

Da klingelt es. Tom rennt zur Tür und ruft dann mich. „Hier, das ist dein Part.“ Ich gucke verdutzt, sehe die Kinder und sie wiederholen ihren Spruch: „Süßes, sonst gibt es Saures.“ Die sehen so niedlich aus in ihren Kostümen, dass ich mir die Frage, was sie sich denn als Saures ausgedacht haben, lieber verkneife. Zwei Mädels haben sich in stockfinserer Nacht zu unserer Haustür getraut, das ist mir schon ein paar Bonbons wert. (Für die Einbrecher hätte ich da eher die Bratpfanne …)

Nach ein paar Minuten klingelt es schon wieder … die Außenbeleuchtung ist ja auch noch an. Na gut. Ach *lächel*, es ist das Nachbarkind mit einer Freundin. Auch die Beiden haben sich auch gut verkleidet und werden von mir belohnt. Stolz zeigen sie mir ihren Beutel voller Süßigkeiten. (Die Mütter werden sich freuen!)

Ich erzähle euch nicht, dass ich Halloween eigentlich nicht mag, weil das wieder so ein Ding ist, was sich die Süßigkeitenindustrie zu nutze gemacht hat.
Allerdings , wenn ich noch Kind wäre …. ?

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Süßes für Saures

Meine Mutter fragt mich heute, ob ich vorbereitet bin.

Klar, ich hab was da, aber zu uns nach hinten traut sich soch sowieso keiner … es ist doch schon früh dunkel.

Meine Mutter hat den Tisch in der Veranda mit ein paar Süßigkeiten dekoriert – nur für den Fall.
Meinereiner: „Das ist gut so, Mutti.“

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Wir als Touries

Heute ist der letzte Ferientag in Berlin. Der Wetterbericht war gnädig und sagte kein Regen an. So machten wir uns auf nach Mitte. Das Wachsfigurenkabinett war unser Ziel.

Mit dem Auto zur S-Bahn, dann ein halbes Stündchen mit der Bahn bis Friedrichstraße und von da aus zu Fuß weiter. Natürlich wurden Erinnerungen wach, die wir auch dem Kind mitteilten: „Hier war die Mauer und da guck mal … “ Jenni fand das nicht so interessant – den Anschein machte es jedenfalls.

Schon als wir in die Straße unter den Linden einbogen sahen wir die Schlange der anstehenden Menschen. Also hinten anstellen. Tom ging nach vorne um zu sehen, wie lange das wohl dauern würde … Wir entschieden, dass es nicht heute sein muss.

So wanderten wir durch Berlin – wie Touristen.

Wir waren auf dem Potsdammer Platz, im Tiergarten, am Reichstag und wir sind durch das Brandenburger Tor gelaufen. Zwischen den Stehlen sind wir entlang gegangen. Haben viele Touristen gesehen, viele verschiedene Sprachen gehört und das halbwegs schöne Wetter genossen.

Mittagessen gab es beim Mexikaner in der Oranienburger Straße bevor wir wieder nach Hause gefahren sind.

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nass

R E G E N

Heute kann man in einigen Blogs schon lesen, dass es geschneit hat.
Hier hat es nur geregnet. Den ganzen Tag. Eigentlich sollte es ja nachmittags nachlassen, davon haben wir aber nichts gemerkt. Wir haben daher nur einen kurzen Spaziergang mit Regenschirmen gemacht. Die Luft war schön und kalt.

Als wir zurück kamen, freuten wir uns über die schöne warme Wohnung.

Und dann gab es den ersten Glühwein in diesem Jahr.

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unterwegs

Hab mal ein Sprichwort gelesen. Sinngemäß: Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln. Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.

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Jenni war heute unterwegs. Sie traf sich mit einer Freundin. Die beiden haben einen Vortrag vorzubereiten. Wir haben sie ein Stück mitgenommen und dann musste sie aber allein hinlaufen.

Gegen 17:00 Uhr wurde ich so langsam hibbelig. Es war keine Zeit ausgemacht, wann sie wieder zu Hause sein sollte. Immerhin ist sie 17! Aber ich wünschte … ich dachte …. wich wollte …

Wie soll das noch werden,
wenn sie richtig eigene Wege gehen will?

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Dienstag

Ein Besuch bei Mama – schwerer als einen Tag arbeiten.

Als wir ankamen, mussten wir warten. Eine Begrüßung musste ich mir einfordern, sonst hätte sie es vergessen.

Dann etwas erzählen und einkaufen gehen. Vorher noch Fenster auf, Müll wegbringen und Kühlschrank sichten.

Und wir sollen unbedingt zum Briefkasten gehen, denn den hat sie die letzten beiden Wochen nicht geleert. Die Kataloge sollen wir gar nicht erst mit hoch bringen. Dabei sollte sie doch selber runter gehen.

Nach dem Einkaufen sahen wir uns die Bilder von unserem Urlaub an. Die hatte sie noch nicht gesehen. Mitten drin fragte sie, ob wir denn nicht die Bilder von Toms Geburtstag mithätten. Sie wäre schließlich nicht dabei gewesen. Die hatten wir aber nicht dabei. (außerdem haben wir ja nur ein paar Fotos gemacht) Zwischendrin haben wir noch Mittag gegessen.

Das Fotos gucken war sehr anstrengend. Wir mussten sie regelrecht anschreien. Bei jedem zweiten Bild hat sie gesagt, dass sie das gar nicht kennt. Sie war auch schon mal in Bad Schandau (1975!!) und da gab es die Brücke noch nicht. Die Brücke war aber damals auch schon da. Und das mit dem Hochwasser, das ist ja furchtbar, dass kann doch gar nicht sein. Aber damals, als sie in Bad Schandau war ….

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