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Archive for the ‘Nahverkehr’ Category

drei Minuten

8:04 ich komme auf dem Bahnhof an, meine Bahn ist weg, aber die nächste kommt in 3 Minuten, das ist ja gar nicht so schlimm.

8:05 Die Ansage des Bahnhofspersonals: Die Bahn verspätet sich um wenige Minuten – naja, steht ja in der Anzeige, sie kommt in 3 Minuten

8:06 wir warten auf die S-Bahn, sie kommt in 3 Minuten

8:07 der Bahnsteig wird immer voller – die Bahn kommt in 3 Minuten

8:08 Die Anzeige wechselt. Der Zug um 8:10 der eigentlich danach fährt, steht jetzt oben und fällt aus. Aha!

8:09 wir warten noch immer und die Anzeige sagt: noch 3 Minuten.

8:10 Es ist windig und kalt, langsam könnte sie ja mal kommen.

8:11 Die Anzeige wechselt, nun steht die kommende Bahn wieder oben – in 3 Minuten

8:12 Es geht vorwärts – noch 2 Minuten

8:13 warten

8:14 gleich!!! noch 1 Minute.

8:15 ich bin drin, sie ist tatsächlich noch gekommen.

Da kann man doch mal sehen, wie lang 3 Minuten sein können.

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Heute auf dem S-Bahnhof:

Ob Aeroflot auch rückwärts fliegt?

 

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Heute komme ich auf dem Bahnhof an … meine S-Bahn fällt aus.

Gut, dass da noch ein Zug nach Zeuthen fährt, aber ich muss umsteigen. Das ist kein Problem, denn  meistens ist es so, dass auf dem Gleis gegenüber die S1 steht, die mich auch in Richtung Gesundbrunnen bringt.

Bahnhof Bornholmer Straße: Viele steigen aus, so auch ich und wir laufen gerade über den Bahnsteig – huch, hier steht aber eine Bahn nach Grünau! Nee, das ist die falsche Linie! Da kommt die Durchsage: Wegen Verzögerung im Betriebsablauf wird die S nach Grünau 10 Minuten später eintreffen“ Hä? Sie steht doch da? Und sie fährt danach auch los.

Was soll man davon nur halten?

Ich steige also wieder in die S-Bahn nach Zeuthen und fahre bis zu Schönhauser um dann die S41 nach Gesundbrunnen zu nehmen. Was für ein Glück, dass die Bahnen im 5 Minuten-Takt fahren.

Auf dem Bahnhof Schönhauser … sehe ich eine Wandmalerei. Dort steht sinngemäß die Frage, was wohl die vielen SMS-Schreiber mit der gewonnenen Zeit anstellen, die sie beim Schreiben von LG statt Liebe Grüße, eingespart haben. Das ist eine gute Frage finde ich und werde demnächst wohl lieber wieder Liebe Grüße schreiben – es sei denn, ich schreibe wirklich eine SMS und hab die 160 Zeichen schon ausgereizt.

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Ring

Auf dem Ring wird gebaut. Für mich ist das gut, denn dadurch fährt bei uns eine S-Bahn mehr!
Montag ist das leider schon wieder vorbei.

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Straßenbahn

Auf meinem Weg nach Hause fuhr ich heute mit der Straßenbahn. Es war sehr voll und kein Sitzplatz frei. Als dann doch ein Platz frei wurde, sah ich ein Mädchen mit ihrem Vater und ich sah ihr an, dass sie auch gern sitzen würde. Ich zeigte auf den Sitzplatz genau vor mir und sie nahm gerne Platz. Sie unterhielt sich mir ihrem Vater. Die Straßenbahn war noch immer voll und so konnte man nicht weghören.

Dann kam das ehemalige Kinderkrankenhaus in der Hansastraße in Sicht.  Das Krankenhaus steht seit 25 Jahren leer und ist heute nur noch eine Ruine. Es sieht wie eine Gruselfimkulisse aus. Schade, dass dieses Gebäude so verfallen lassen muss. Und sie fragte ihren Papa,  wie es denn wohl in dieser baufälligen Villa  aussehen würde. Ob es darin spukig wäre und ….

Ich schmunzelte und erzählte ihr, dass ich, als ich 10 Jahr alt war, mal für 14 Tagen darin war. Damals galt Scharlach noch ganz gefährlich und ich musste unter Quarantäne bleiben.  Ich erzählte ihr, dass die Zimmer ganz schmal und ganz hoch waren und meine Mutter durfte ich nur am Fenster sehen, wie sie mir zuwinkte.

Sie hörte mir aufmerksam zu und stellte mir ein paar Fragen. Doch die letzte Frage :

„Und? …. Haste was gemerkt ?   ……   vom Krieg?“

Der Vater bekam einen erschrockenen Gerichtsausdruck. Ich musste mir das Lachen verkneifen und antwortete: „So lange ist das nun doch nicht her.“ Ich denke, mal sie hat sich vom  Zustand des Hauses zu dieser Frage leiten lassen.

laugh

 

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BITTE

Da steige ich heute morgen in die S-Bahn. Wie immer morgens ist es sehr voll, doch wir können alle noch ohne Körperkontakt zur Arbeit fahren.

Der Zugführer sagt: „Nach Blankenfelde zurückbleiben“ und 3 Sekunden später: „Bitte“. Ich denke, Höflichkeit, ist ja ein netter Zug, das Bitte scheint mir hier durchaus gut angebracht.

Wir fahren weiter. An der nächsten Station:  „Nach Blankenfelde zurückbleiben“ und wieder entsteht die Pause von ein paar Sekunden. Dann kommt: „Bitte“. Hört sich irgendwie komisch an. Sitzt da einer neben dem Fahrer, der ihn erinnern muss?

Auf der nächsten Station:  „Nach Blankenfelde zurückbleiben“ und  ……. : „Bitte“.

Das geht auch noch mal bei der nächsten Station. Langsam finde ich es lustig.
Doch hier darf ich schon wieder aussteigen und muss ein bisschen grinsen.

 

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Streik

Die GDL ruft zum Streik auf.

Das heißt für mich, dass ich heute nicht sicher sein kann, ob und wann die S-Bahn mich nach Hause bringen wird.

Tom hat daher schon mal die BVG-Seiten bemüht und mir eine Alternative herausgesucht.

Das erste Problem hatte ich schon, als ich die Firma verließ. 18:06 Uhr -> in sechs Minuten fährt die Bahn. Also flinke Füße und … die Ampel ist rot.  *manno* Als es grün wird, flitze ich mit allen anderen Menschen die Treppe runter und habe Glück, denn die U-Bahn ist gerade erst eingefahren. Die erste Hürde ist schon mal geschafft. Drei Stationen später steigen viele junge Menschen ein und ich fühle mich wie im S-Bahn-Chaos von 2009.

Umsteigen am Alex – voll wie immer und ich laufe erst mal in die falsche Richtung. Doch ich sehe die Straßenbahn und es ist nicht meine. Als schnell rüber zur anderen Seite. Hoffentlich ist meine Bahn nicht weg. Auch hier habe ich Glück und ergattere einen Stehplatz in der Straßenbahn.

Auch der Bus kam ganz pünktlich, ich hatte hier sogar ein Sitzplatz und so fuhr ich bis ans Ende unserer Straße. Nun brauchte ich nur noch nach Hause laufen.

 

19:10 Uhr  geschafft!

 

Und ein großes Danke an den VBB, an alle Busfahrer, Straßenbahnfahrer und U-Bahnfahrer, die bei diesem Chaos die Ruhe behalten und uns Fahrgäste nach Hause bringen. Und noch ein Danke an die Internetseitenpfleger, die dafür sorgen, dass  wir Fahrgäste immer einen  Ausweichroute finden.

 

 

 

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