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Archive for 9. Juni 2012

45 km

*aua, aua*

Tom hat uns eine kleine Radtour zusammengestellt. Schotterpiste und Asphaltwege, also ganz wenig an den Hauptstraßen entlang. Das hört sich doch gut an. Zwischendurch irgendwo Mittag essen – dort wo das Schloss ist, könnte ja auch ein Imbiss sein.

Also Pferde gesattelt Rad aus dem Keller geholt, Wasser eingepackt und los.

Über die Dörfer und Felder führte uns der Weg.

Blick auf den Berliner Fernsehturm – MIT Flugzeug nach Tegel

Dann weiter durch ein Waldstück und über Feldwege führt uns der Weg. Tom mit Navi auf dem Handy weist uns den Weg. Einmal biegen wir zu früh ab, also umdrehen und wieder über die Brücke. Wir fahren an der Autobahn entlang. Dann gibt es eine Unterführung und schon sind wir auf der Straße, von der wir uns schon immer gefragt haben, wo die wohl hin führt.

Adebar lässt sich von uns nicht stören

Endlich angekommen, haben wir schon 24km hinter uns. Und NIX-Imbiss!

Wir sehen uns beim Schloss ein bisschen um und radeln durch den Wald ins nächste Dorf. Tom  erklärt mir, hier ist der See und da hinten muss dann doch eigentlich der andere See sein. Aber wir haben Hunger.

Wir finden den Summter Hofladen – hier kehren wir ein. Es gibt Spargelsuppe oder Gulasch mit Klößen. Wir bestellen Spiegelei (von den glücklichen Hofhühnern) und für mich 2 Schmalzstullen. Der Wirt kommt noch einige Male fragen, wie Tom denn sein Spiegelei möchte – mit Zwiebeln und Speck – ach, Spiegelei macht man ja gar nicht mit Speck und Zwiebeln. Doch Tom sagt: „Machen Sie ruhig, ich koste das.“  Dann wurde noch geklärt, ob das Spiegelei von einer oder von beiden Seiten gebraten werden soll. So vergeht die Zeit. Die Sonne scheint herrlich, wir halten es unter dem Sonnenschirm gut aus.

Ich bin fasziniert von der Aufmachung dieses Hofladens – alles nicht so glatt und geschniegelt – herrlich, ich liebe so was.

UND DANN kommt der Rückweg. Durch den Wald, durch eine Siedlung. Jetzt ist die Cart-Bahn geöffnet – man hört es schon von weitem. Über Feldwege am Kuhstall vorbei – jetzt riecht es nur noch halb so schlimm. Neben der Autobahn entlang und drunter durch. Übers Feld – hier haben Mopedrocker ihre Räder rutschen lassen. Ein Stück führt uns der Weg wieder durch das Neubaugebiet – wir wissen, unser zu Hause kommt näher. Ein kleines Päuschen  – das Wasser in unserer Flasche ist leer. Und dann die rettende Gartentür! Heute gibt es für mich nur noch einen Weg – den zum Sofa! Ich bin fix und alle. Aber es war sooooooo schön.

Nachtrag: Der erwartete Muskelkater ist ausgeblieben.

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