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Archive for 3. Oktober 2008

Morgens ist es bitter kalt. Man kann es kaum glauben, aber wir wollen heute draußen sitzen und grillen.
Beim Aufstellen der Stühle kommen uns Zweifel.

Aber wir lassen uns nicht von unserem Plan abbringen und hängen noch die Stoffwände auf. Dieses Mal hängen wir auch alle Seiten zu. Ich suche unsere Decken – immerhin 5 Stück – und lege sie vorsichtshalber auf die hinteren Stühle, die üblicherweise von der weiblichen Familie besetzt werden. Eine Decke für den Opa bringt noch die Oma mit. Die beiden Grillmeister wollen solches Zeugs immer nicht. Richtige Männer frieren nicht. Tom ist in der Zwischenzeit schon auf dem Weg, die Mama abholen.

Kurz nacheinander treffen Karin mit Manne (Manne mit Karin?) und Tom mit Mama hier ein. Dann kann es losgehen. Das Wetter ist noch nicht viel besser.

Wir schwatzen und gackern. Ein kleines bisschen diskutieren wir auch über den Sinn dieses heutigen Tages. Wie das so ist, hat jeder seine eigene Ansicht. Der Tisch wird gedeckt. Tom und Manne stehen am Grill als es kracht.

Der gute alte Grill hat sich verabschiedet. Das Fleisch purzelt und die Würste auch. Schnell packen die Männer zu und retten, was zu retten ist.

Geahnt haben wir es alle, doch wir haben gehofft, dass der Alte dieses Jahr noch durchhält. Ein Neuer ist zwar schon da, aber noch verpackt. Nur Mama fragt, was macht ihr alle draußen, warum lacht ihr alle so?

Ein paar Stücken Fleisch landen im Müll und nicht auf dem Teller. Sie haben den Absturz leider nicht überlebt, denn sie sind auf die Kohlen oder auf die Erde gefallen. Die Männer improvisieren wie im Bild zu sehen. Durch die Nähe zur Kohle wird das Fleisch viel schneller gar als geplant.

Das Wetter meint es doch noch gut mit uns. Mittags scheint die Sonne wir ziehen alle den zweiten Pulli aus. Lange können wir uns nicht freuen, denn plötzlich regnet es. Macht aber nichts, wir haben ja ein Dach und sitzen trocken. Die Pullis ziehen wir wieder an.

Manne hat einen Schluckauf. Das finde ich lustig. Ich kichere – was aber nur an seinem Schluckauf liegen kann. Am Sekt liegt das ganz bestimmt nicht.

Kaffee gibt es auch noch. Tom hat schnell den Kaffee gekocht und das Geschirr steht auch schon bereit. Karin schneidet den Kuchen auf. Alle beteuern keinen Kuchen essen zu wollen, aber dann steht er auf dem Tisch und wird doch gegessen. *wie immer*

Etwas später: Mama hat genug und möchte gern nach Hause. Tom fährt sie. Wir anderen sizten noch ein Weilchen und lösen dann die Party auf, denn es wird wieder eisig kalt.

Dann räumen wir noch auf und verziehen uns – rein ins warme Haus.

So geht nun dieser 18. Tag der deutschen Einheit zu Ende.

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