Morgens aufstehen und frühstücken. Wieder sind wir letzter am Frühstückstisch. Hubert hat die Eier versteckt … zwei Mützchen haben kein Ei drunter, weil wir Frauen die Eier abgewünscht haben.
Wir wollen mal sehen, ob wir in die Breitachklamm können. Als wir dort ankommen, regnet es und wir beschließen doch lieber nicht so nass zu werden.
Zurück bei Hubert machen wir noch einen ausgiebigen Spaziergang. Es schneeregnet. Tom setzt keine Mütze auf und hat schon nach kurzer Zeit ganz nasse Haare. Wir halten kurz, weil uns ein schneeschaufelnder Trecker entgegen kommt. Der biegt aber kurz vorher am Bauernhof ab. Die Eiszapfen hängen hier am Haus und sind bestimmt 1,5 m lang. Das muss doch auf einem Foto festgehalten werden. Wir laufen bis zum Schafwolleladen und Heike kauft sich doch noch die lila Wolle. Die Farbe ist wirklich schön. Zurück wandern wir auch und es regnet nun noch mehr. Wir alle sind froh, als wir wieder zu Hause im Trockenen sind.
Zum Kaffee noch vor 14:00 Uhr sind wir wieder unten bei Hubert. Die Gaststätte ist gut gefüllt und wir dürfen im besonderen Zimmer Platz nehmen. Wir bestellen Strudel – lecker, lecker – und trinken Kaffee. Dazu spielen wir zwei Runden Würfel.

Nach 19.00 Uhr finden wir uns wieder unten ein. Die Tische sind gedeckt und wir werden platziert.
Es gibt lauter leckeres Zeug – und alles ziemlich edel. Wir essen Hirsch, Gams und Ente. Sogar ich! Die Klöße sind lecker, der Rotkohl auch.
Wir essen und halten uns die Bäuche, dann bestellen wieder einen Calisay … “einen Cali-was?” fragt die nette Dame im Dirndl. Sie kannte diesen Kräuterschnaps wirklich nicht, der hier auf der Karte steht. Wir nehmen es als einen Scherz. *grins*
Nach und nach gehen die Gäste. Wir sind um Mitternacht die Einzigen– außer Hubert und seine fleißigen Helfer- die hier drinnen anstoßen. Huberts Papa kommt nach uns gucken und wir wünschen uns ein gesundes neues Jahr. Dann bewundern wir das Feuerwerk der anderen Leute.
Kurz vor eins huschen wir ins Bett. Tom ist müde.


