Zum ersten Mal gibt es Neigungsgruppen.
Wir wollten schon immer eine Klamm sehen. Wir kennen viele Erzählungen von anderen Leuten und das wollen wir doch selber sehen. Es soll ja furchtbar nass da in so einer Klamm sein. Wir ziehen unsere Wanderstiefel an und nehmen noch Handtücher mit, falls wir nass werden. Wir verpacken alles in Tüten, denn es soll ja so nass sein.
Aber außer ein paar Tropfen war nichts.

Wir sind beeindruckt. Das Wasser rauscht mit einer Lautstärke und mit viel Kraft an uns vorbei. Die Wege sind gut ausgebaut. Es sind viele Menschen unterwegs. Es ist aber lange nicht so nass wie erwartet. An einer Stelle regnet es von oben. Hier scheint keine Sonne und es ist ziemlich kalt.
Zum Ende hin wird es leiser und wärmer. Wir laufen den Rundweg weiter und finden eine Gaststätte in Österreich. Hier machen wir Pause. Wir wollen den kurzen Rundweg zurück gehen, aber der ist gesperrt und ehe wir darüber nachdenken können gehen wir den langen Weg zurück. Unterwegs sehen wir noch ein total schönes Steinfeld am Rande des Wassers.
Immer höher geht der Weg. Tom schaltet das tomtom an. Hier sind wir nun 1060 m hoch. Wir sind mitten in den Alpen. *staun* Ab hier geht es bergab.
Aua! Meine Knie. Aua! Meine Schienbeine. Aua! Meine Füße. Wir brauchen einige Stunden dafür.
Wieder am Parkplatz (805 m hoch) ist die Luft ganz schwül und es fängt an zu nieseln. Jenni kauft noch ein paar Ansichtskarten. Wir fahren zurück in die FeWo.
Die Anderen sind auch schon zurück von ihrem Ausflug.
Abends geht es noch zu Hubert. Wir lernen Huberts Mutter kennen. Das ist ja ein Besen. Die will uns doch echt den Tisch wegnehmen. Glaubt man so was?
Verfasst von GEF 
