Sonne und Resteessen

2009 Juli 4

Sonne Bei bestem Wetter hat mich Tom heute am Samstag zu nachtschlafender Zeit geweckt. Jenni hatte heute einen Termin, zu dem wir sie fahren wollten. Also hieß es aufstehen, wie an einem Arbeitstag. *maul* Nun gut, die Sonne war einfach herrlich und es war auch schon so schön warm, dass man locker mal die kurzen Hosen anziehen konnte.

Nach dem Frühstück haben wir also Jenni abgesetzt. Wir guckten erst noch, ob sie denn auch wirlich zu diesem Termin gehen konnte.

Wir beide sind dann in einen Baumarkt schlendern gegangen. Hier wurde umgebaut und so sah es auch aus. Einige Regale ausgeräumt. Bei anderen standen Transportwagen im Weg. Kein schönes Einkaufen. Wir suchen schon seit längerer Zeit einen neuen Fußabtreter – den haben wir auch gekauft, das war dann aber auch schon alles.

Bei Aldi haben wir auch kurz angehalten, denn die Milch war alle. Wieder haben wir festgestellt, dass unser Aldi doch viel angenehmer ist. Und das nicht nur wegen der äußerst „charmanten“ Dame an der Kasse. nein

Zu Hause wurden wir von Christa zum Mittagessen eingeladen. Gestern waren Karin und Manne schon zum Mittag da und haben doch noch was übrig gelassen.
So saßen wir heute bei Sonne draußen im Garten bei Christa und Gustel und aßen lecker Paprikaschoten.

Zum Kaffee wollten Karin und Manne auch wieder da sein, aber irgendwie kam wohl was dazwischen. Ja, da haben wir die restliche Schokoladentorte eben ohne sie aufgegessen. Sieglinde und Manfred waren auch wieder dabei – sonst hätten wir den Kuchen sicher nicht geschafft.

Nun ist der Samstag auch bald vorbei. Eigentlich sollte es heute ja noch Unwetter geben. Ein paar Regentropfen und etwas Wind hatten wir, doch im Augenblick ist alles ruhig. Über Nacht kann es ruhig noch etwas regnen, da haben wir nichts dagegen.


vor 18 Jahren

2009 Juli 4

Heute vor 18 Jahren haben wir Jenni aus dem Krankenhaus nach Hause geholt. Wir haben bei Christa und Gustel angehalten, haben das Baby dort kurz gezeigt, bevor wir nach Hause gefahren sind, wo Elsbeth schon auf uns gewartet hat.

Ach, ja. ist das schon lange her.


Erste Hilfe-Kurs

2009 Juli 4

Jenni braucht einen „Erste Hilfe Schein“. Also hieß es heute morgen früh aufstehen.

Wir bringen das Kind also an den gewünschten Ort.
Wir stehen davor. Die Tür ist verschlossen. Jenni steht da und guckt uns fragend an.
Ich bewege mich in Richtung Tür und das Kind folgt mir. Tom steht abseits und denkt: lass das Kind mal machen. Hat er auch eigentlich Recht, denn immerhin ist das ihr Ding. Sie hätte eigentich vorher anrufen sollen, ob der Kurs stattfindet.

Ich lese neben anderen Büroanschriften: „erste Hilfe Kurs: 121 “ Daneben befindet sich ein Zahlenblock wie beim Telefon. Ich sag zu Jenni: “ da musst du mal die 121 tippen, das ist bestimmt eine Wechselsprechanlage. “ Wir stehen vor der Drehtür, die sich nicht bewegen lässt …. nichts passiert. Inzwischen stehen noch 3 andere Leute da. Einer rappelt sich auf. Er geht an die Tür und drückt die 121. Beim ersten Mal passiert nichts, aber beim zweiten Versuch meldet sich eine Stimme. Nun weiß ich, dass er auch zu diesem Kurs will. Ich habe aber nicht verstanden, was die Dame gesagt hat. Also frage ICH ihn und er sagt, er solle noch einen Moment Geduld haben.

Okay, also haben auch wir noch einen Moment Geduld.

Nach 10 Minuten werden die jungen Leute abgeholt. Jenni guckt noch einmal zu uns uns geht mit den fremden Menschen mit.

Eigentich war geplant, dass wir sie nur an der Straße absetzen. WAS wäre wohl passiert, wenn wir nicht mit zur Tür gegangen wären?

Gegen Nachmittag kommt Jenni nach Hause. Sie hat den Schein in der Tasche.
Eine Prüfung brauchten sie nicht machen. Abends sie erzählt uns ein paar interessante Sachen, zum Beispiel, dass es egal ist, welche Farbe die Wärmefolie außen hat, also in welche Seite man den zu Rettenden einwickelt. Sie ist nur golden, weil sie aus de Bergrettung kommt und die silberne Seite im Schnee nicht gut zu erkennen ist. AHA!

Mein Erste Hilfe-Kurs ist immerhin schon ein paar Jahre her. (da gab es die Folien noch gar nicht)