2009 Juli 3
Schon wieder ein Geburtstag.
Dieses Mal ein 76. Zum Kaffee wollte ich eigentlich schon zu Hause sein. Da hatte ich aber noch nicht mit dem Chaos bei der Berliner S-Bahn gerechnet. Über eine Stunde brauchte ich für eine Strecke, die ich sonst in 30 Minuten schaffe. Der Zustand ist einfach unmöglich! Aber davon will ich hier doch gar nicht erzählen.
Gegen halb 4 waren wir (Tom und ich) wieder zu Hause. Die Gäste der Geburtstagsfeier hatten aber doch schon angefangen. Der Schokoladenkuchen wollte weglaufen – vor der Wärme. Da habe ich doch lieber ein Stück auf meinen Teller wandern lassen. *hmmm* war der lecker.
Wir saßen im Schatten des Hauses. Groß war die Gesellschaft nicht – nur 10 Personen – aber Krach haben wir bestimmt wie 20 gemacht. Wir haben viel geschwatzt. Mama war auch dabei und so mussten wir ein bisschen lauter reden.
Abendbrot gab es auch draußen im Garten. Christa hatte kalte Platten bestellt und so brauchte keiner lange in der Küche stehen.
Gustav hat wieder viel von alten Zeiten erzählt. Das mögen wir ja nicht so. Aber heute hat er von seinem Bruder ein paar Stories erzählt, die wir noch nicht kannten. Nun kann man auch verstehen, warum Papa manchmal so gereizt reagiert. Manchmal müssen die „Alten“ eben auch den Mund aufmachen, damit wir „Kinder“ verstehen, was da abgeht.
Gefeiert haben wir bis 23:00 Uhr. Da es noch sehr lange hell und warm war, hatten wir gar nicht gemerkt, wie spät es schon war. Nur Jenni war schon im Bett.
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Verfasst von GEF
2009 Juli 3
Tom fährt seine Mutter nach Gustavs Geburtstagsfeier nach Hause.
Im Auto ist Mama vollig von der Rolle wegen ihrer Rente. Sie hat inzwischen auch das Schreiben für die zweite Rente bekommen. Und ganz wie erwartet, wird auch hier ein bisschen mehr Rente auf ihrem Konto ankommen.
Die Rente ist schon auf ihrem Konto angekommen, ABER der Auszug wird erst zugeschickt. Nun glaubt sie nicht, dass die Rente wirklich auf dem Konto ist. Sie muss ja noch eine Woche warten, bis sie den Kontoauszug in den Händen halten kann. Was ist aber wenn die Rente nun doch nicht ankommt?

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Schwiemu |
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Verfasst von GEF
2009 Juli 3
Wir sitzen bei Papa am Geburtstagstisch und reden über die Amsel, die gerade mit einen Wurm im Schnabel an uns vorrüber läuft. Etwas weiter hinten hüpft eine Bachstelze über die Wiese und auch Spatzen tümmeln sich gerade im Maschendrahtzaun. Also wir reden von Vögeln, die sich an die Menschen anpassen und immer zutraulicher werden. Jemand sagt, das er schon lange keine Schwalbe gesehen hätte.
Das Thema driftet ab und wir kommen zu den Bordsteinschwalben.
Die findet man nicht in unserem Garten sondern eher in der Oranienburger Str. oder wie die Straßen auch immer heißen.
Mama ist ganz empört, dass es so was in Berlin gibt: „Nein früher gab es so was hier nicht!!!“
„Doch Mama, aber da standen sie am Zoo oder an einer anderen Stelle.“
Nein, das kann nicht sein, davon hat sie ja noch nie gehört.
„Doch Elsbeth, das ist doch das älteste Gewerbe der Welt.“
Nein sie glaubt uns nicht. Wer auch immer was dazu sagt, bekommt die Antwort, dass das nicht stimmen kann.
Wir alle wissen, dass es so was nicht nur in der Oranienburger gibt ….
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Schwiemu |
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Verfasst von GEF