Banane

2009 April 30

nach dem Tai-Chi heute hatten Tom und ich Riesenhunger. Jenni nicht.

So fragte sie uns, ob es reicht, wenn sie eine Banane zum Abendbrot isst.

Ich reagierte sofort mit: „Nein, dass ist zu wenig“

Tom dagegen: „Kind, du bist 18, das kannst du doch allein entscheiden.

Jaja, so geht es los. Kaum ist das Kind erwachsen, schon sind die Eltern von der Rolle.


Tai Chi

2009 April 30

4 Wochen ohne Tai Chi sind ganz schön lang.

Das habe ich heute gespürt.

Schon beim Aufwärmen, fing ich an zu schwitzen. Sicher nicht nur, weil es draußen auch so schön warm war.

Dann bei den Übungen ging es eigentlich ganz gut – so lange die Bewegungen dran waren, die ich noch kannte.

Selbst als die neuen Bewegungen dran waren und ich Hernn Wang einfach nachmachen konnte, war alles noch gut. Doch dann sollten wir alleine üben. Ich hatte keine Idee mehr, was ich denn mit meinen Händen anstellen sollte.

Hacherje, da muss ich noch ein bisschen üben.


… die Heinzelmännchen

2009 April 28

Mama hat eine Bratpfanne. Diese Bratpfanne ist noch nicht soooo alt. Ungefähr vor einem Jahr hat Tom die gekauft, weil die alten beschichteten Pfannen zerkratzt waren.

Heute wollte Tom die Bratpfanne benutzen und hat gesehen, dass jemand mit dem Messer darin geschnitten hat.

„NEEEEiiin, das war ich nicht.“ antwortet Mama als Tom ihr das zeigt.

Tom: „Ja, wer denn dann?“

Mama: „Die Heinzelmännchen“


achtzehn

2009 April 25

Nun ist sie 18.

Das Kind ist volljährig. Sie darf nun heiraten und den Führerschein machen. Letzteres wird wohl zuerst passieren.

Mit einer kleinen Party haben wir diesen wichtigen Geburtstag gefeiert.

Bereits zum Kaffee waren die ersten Gäste da. Oma Christa hatte Erdbeetorte gebacken und auch eine Schokotorte durfte nicht fehlen.

Angestoßen haben wir mit Sekt und Jenni mit Brause.

Zum Abendbrot wurde zünftig gegrillt. Von der Bratwurst (die angeblich keiner essen will – außern ich), habe ich dieses  Mal keine abbekommen.  *hihi* Dafür ist Fleisch und Wurst übrig geblieben.

Wir saßen im Partyport und haben gelacht und getrunken.  Wir mussten es uns gefallen lassen, dass Manne eine Lampe holte, wo doch die Windlichter für stimmungsvolles Licht sorgten.

Auch das Wetttrinken von Gustel und Karin, die auch Lutze und Andreas animerten sorgte für ein paar Lacher. Das Geburtstagskind saß zu dieser Zeit mit ihren Freundinnen bereits im Haus.

Gefeiert haben wir bis es zu kalt wurde um draußen zu sitzen – das war so gegen 22:00 Uhr- und das im April.

Leider haben wir verschwitzt Fotos zu machen.

@Maik und Caro: Könnt ihr uns die mailen, die ihr gemacht habt?


Eiskugeln „Minimalo“

2009 April 18

Wir haben Ferien bzw. Urlaub und wir haben noch gar keinen Eisbecher gegessen. Das ist ja nicht zu glauben und das sollte sich heute ändern.
In der Nähe (keine 6km) befindet sich eine Eisdiele. Die gibt es schon über 20 Jahre und soll gut sein. Also wollten wir uns heute selber davon überzeugen. Damit wir auch richtig Lust auf ein Eis haben, sind wir vorher noch um den See spaziert, der ganz in der Nähe ist. Wir haben ganz viele Amseln im Wald gesehen, die ganz unbeeindruckt vor uns über den Weg gelaufen sind und sich die Leckereien aus dem Waldboden gepickt haben. Auch ein paar Pilze am Baum haben wir gesehen.

Und dann sind wir in die Eisdiele eingekehrt. Wir suchten uns ein Plätzchen und fanden es ziemlich laut. Die Musik war laut und auch die anderen Gäste. Die Tische und Stühle standen dicht beisammen und waren gut besetzt, denn es war ja kalt draußen.

Wir bestellten unser Eis. Ich wollte keine Sahne auf meinem Schokobecher und die Bedienung war nicht in der Lage die Sahne aus der Preiskalkulation herauszurechnen, stattdessen musste ich wählen, ob ich lieber eine Kugel Eis, einen Eierlikör oder Schokosoße mehr hätte. Nun ja, hätte ich gewusst, dass die drei Eiskugel so klein sind, wie anderswo eine einzige Kugel, dann hätte ich wohl die eine Kugel mehr gewünscht. Jedenfalls war das Eis in meinem Eisbecher ziemlich übersichtlich. Man war also auch nicht in der Lage, das Gefäß der Eismenge enstprechend anzupassen. Dann war da noch der Eierlikör – Likör? Alkohol war da nicht rauszuschmecken.

So! und dann kam noch dazu, dass die Kellnerin eine total speckige Weste anhatte und kein einziges Lächeln auf ihrem Gesicht zu sehen war – nicht mal als es Trinkgeld von Tom gab. Die Frage ob es uns geschmeckt hat, kam zwar, aber ob sie die Antwort wirklich wissen wollte???

Eins ist gewiss: Ich möchte da nicht wieder hin.

Zur Ehrenrettung kann man sagen, dass der Kaffee lecker war.


kein Regen für die Pflanzen

2009 April 18

Grau beginnt der Tag und eigentlich sollte es geregnet haben. Ein paar Tröpfchen sind gefallen. Also wirklich was gebracht hat es nicht. Also lief ich heute morgen mit der Gießkanne durch den Garten. Ich hab gestern ein Basilikum rausgepflanzt, dass soll ein paar Wochen halten.


:o(

2009 April 17

Wir haben dem Kind neue Schuhe gekauft.

Eigentlich müsste man uns fragen, ob wir mit dem Klammerbeutel gepudert wurden. Wir haben Stoffschuhe gekauft. Einfache Stoffschuhe! Solche Schuhe hatten wir als Teenager auch. Die kosteten damals nicht mal 20 Mäuse.

Wir haben heute 75 EURO für einfache Stoffturnschuhe bezahlt. FÜNFUNDSIEBZIG!!!

Nun ja, das Kind wird 18 und ihr Wunsch zum Geburtstag waren diese Schuhe. Als sie heute probieren sollte, da leuchteten die Augen und ein Grinsen stand in ihrem Gesicht – dafür kann man ja  schon mal 75 Euro ausgeben, nicht wahr?

Aber eine Woche muss sie noch warten.


Skat

2009 April 13

Jenni wollte Skat spielen. *staun*

Die ersten beiden Spiele habe ich gewonnen. *staun*

Aber dann kam auch gleich der Absturz für mich … alles futsch:    0 Punkte und dann noch ins Minus. Auch Tom erging es nicht besser.

Und dann, beim letzten Spiel holte sich Jenni doch noch eine Hausnummer und gewann mit 20 Pluspunkten.


8 km

2009 April 13

Die erste Radtour des Jahres führte uns durch die benachbarte Siedlung. Auf dem Hinweg hatten wir es ziemlich schwer, denn wir hatten Gegenwind. Doch gleich als wir in die Straße einbogen, in der K+F wohnen, war es herrlich windstill und warm.  Frühling ist doch einfach schööööön. Wir haben auch die neuen Dachsteine gesehen, die auf dem Häuschen von K+F nun liegen. Es war aber keiner im Garten zum Schwatzen, daher haben wir auch nicht angehalten. Unser Weg führte uns vorbei am Tierheim und am Wald entlang zurück über die Hauptstraße. Tom meinte diese Straße wären wir noch nie entlang gefahren. Ich glaube, da hat er Recht.

Nach 45 Minuten waren wir wieder zu Hause. Der Tacho an Gustels Fahrrad sagte uns, dass wir 8 km gefahren sind und die höchste Geschwindigkeit war 15 km/h. Das ist ja nicht besonders viel, aber für heute war es gut.


ein Grill, viel Sonne und viele nette Leute

2009 April 12

Ostersonntag ist die Familie eingeplant und wir wollen angrillen. Das machen wir dieses Jahr ganz schön spät, aber das Warten hat sich gelohnt.

Manne hat den Auftrag das Fleisch zu besorgen. Wir sind mit Bier holen dran. Tom fährt seine Mama abholen.

Um halb 12 ist die Sippe fast vollständig und die Männer kümmern sich um das Feuer.  Wir Frauen bitten, dass man zuerst mal ein Toast bräunen sollte, damit wir nicht immer warten müssen, bis alle satt sind. Was passiert natürlich??? *Revierverhalten!!!* Der Grill liegt voller Fleisch – und was liegt nicht drauf? Klar, der Toast. Aber zwei Scheiben werden unter meiner Aufsicht doch noch schnell dazwischen geschoben und die sind ja auch ganz schnell fertig. Und lecker sind sie *hmmmm* … mit Kräuerbutter drauf, die zerläuft … *hmmmm*

Dann kommen die Bratwürste und das Fleisch auf dem Tisch. Da hat Mama schon Gemüsesalat und Blumenkohl gegessen. Aber sie verlangt nach einer feinen Bratwurst (sonst will sie lieber die grobe Wurst). Maik gibt sie ihr. Jenni und ich gucken uns ganz verdattert an, denn normalerweise essen nur wir die „Mehl“-Wurst.

Dann  herrscht gefräßige Stille. Manne hat natürlich wieder viel zu viel Fleisch gekauft. Aber der Grillkäse zum Schluss muss einfach noch rein. *hmmmm* auch der ist lecker!

Nach dem Essen hängen wir  alle faul in den Stühlen. Die Sonne ist so schön auf der Haut, nur der Wind ist etwas kalt. Wir hängen den Carport an der Ostseite zu und schon ist es kaum auszuhalten. Aber wir genießen die Wärme.

Kaffee und Kuchen gibt es auch noch. Christa hat Erdbeertorte gebacken. Karin auch. Beide sind lecker. Auch der Schmand-Kuchen (der wie Spiegeleier aussieht – passend zu Ostern) ist lecker. Und schon wieder sind alle sooooo satt.

Gustel fährt die Mama wieder nach Hause. Maik und Caro wollen den Tag noch anderweitig ausklingen lassen. So sitzen wir noch ein Weilchen und süffeln den letzten Sekt noch weg.  Als Gustel wieder kommt ist es schon empflindlich kalt. Wir haben schon Decken und Jacken geholt. Ein paar Minuten halten wir es noch aus und dann löst sich unsere Feier auf.

Ach *seufz* das war wieder schön.